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uhhll Saar⸗Sänger⸗Bund III
ein beachtliches Niveau in den beiden Konzerten erreicht
vurde. Der S. S. B. übermittelte uns durch den Vortrag
»on Professor Heinrich Werlé, der mit seinem
Rundfunkorchester im Sängerheim in Saarbrücken mit einer
Keihe von guten Chören demöonstrierte, genügend Anregung.
der Chor konnte mit seinem Leiter uns auch im Gau durch
ein Konzert erfreuen. Eine Reihe von Vereine haben sich
ehr stark an dem Konzert beteiligt, während andere sich
ticht so sehr um Karten bemühten. Wenn die Gauleitung
ich um ein solches Konzert bemüht, so geschieht es nur,
um vpraktische Anregungen zu geben, um zu lernen, denn
das sagt uns schon ein altes Sprichwort: „Des Lernens ist
ein Ende“. Möge in Zukunft sich jeder für unsere Sache
»esser einsetzen. Unverzeihlich ist allerdings, daß der Gau
nit nur 84 Prozent, anstatt mit 100 Prozent auf dem
Dirigententag in Sgarbrücken von seinen Chorleitern ver—
reten war. Es fehlten die Chorleiter von M.G.V. 1923
Sulzbach und Männerchor Schnappach.
Im Frühjiahre hatten sich 3 Vereine, die der 3. Wer—
ungssinggruppe angehören, dem Wertungsrichter zu
tellen. Es waren dies: „Männerchor“ Schnappach unter
Trenz, „Eemischter Chor“ Jägersfreude unter Junker und
„Arion“ Herrensohr unter Keuper. Die beiden erstgenann—
en Vereine konnten das Prädikat „gut“ erhalten. „Arion“
derrensohr, welcher umständehalber nicht an dem Wer—
Angssingen teilnehmen konnte, sang in einem fremden
Bezirk und konnte die Spitzenleistung mit dem Prädikat
„sehr gut“ für sich buchen. Da aber nur ein Verein des
zetreffenden Bezirkes zu dem Bundessingen in Saarbrücken
n Frage kam, mußte er auf dieses verzichten. Auf die
deistungen der kleinsten Vereine kann und darf der Gau
tolz sein. Weniger stolz darf man auf das Wertungssingen
der 2. Gruppe sein. zu dem „Frohsinn“ Friedrichsthal
uinter Schneider, „Frohsinn“ Dudweiler unter Breuer,
Männer⸗- und Gemischter Chor „Concordia“ Herrensohr
unter Mierswa angetreten waren. Das Ganze machte auf
mich den Eindruck einer nicht genügenden Einstudierung,
ungenügenden Ausfeilens oder teilweiser Ueberspannung
der zu Verfügung stehenden Kräfte. Die erteilten Prä—
dikate waren: „Frohsinn“ Friedrichsthal „gut“. „Frohsinn“
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wusterhausen übertragen wird. Auch dürfte die Anwesen—
heit des Obmannes des Musikausschusses des D.S.B.
Bundeschormeister Dr. Laugs. Kassel, Veranlassung genug
sein, daß jeder Verein sein Bestes hergibt. Die Hauptprobe
für die Gauvereine findet am Sonntag,
den 9. April, nachmittags 2 Uhr, in Nieder—
würzbach im Krämerschen Saale statt. Die
Sängervereinigung St. Ingbert hat ihre 2. Haupt—
probe am Sonntag, den 12. März im Beckersaale, die
3. Probe am 2. April im Karlsbergsaale und die 4.
am 23. April wieder im Beckerbräu. An letzterer be—
teiligen sich auch M.G.B. „Liedertafel“ Rentrisch
und M.G.B. „Lyra“ Rohrbach, für die St. Ingbert
besser gelegen ist als Niederwürzbach. Bei diesen Haupt-—
proben müssen alle Vereine mit voller Sängerzahl
restlos vertreten sein, ebenso bei der Generalprobe
am Bundestage selbst, vormittags 1211 Uhr in
der Festhalle St. Ingbert. Ich werde bei allen
Hauptproben die Vereine einzeln aufrufen. um feststellen
zu können, daß alle entsprechend vertreten sind. Bezüglich
der Anzeigenwerbung für unsere Bundes
zeitschrift bitte ich alle Vereinsvorsitzenden. sich dafür
einzusetzen, daß wenigstens alle Vereinslokale in der Fest—
zeitschrift inserieren. Auch dürfte es leicht sein. größere
Geschäfte in allen Orten dafür zu gewinnen. Der An—
zeigenwerber Sangesbruder Weber. St. Ingbert, wird zu
jedem Vorsitzenden kommen, und ich bitte, ihn nach Mög—
lichkeit zu unterstützen, da auch in dieser Hinsicht unser
Gau den andern nicht zurückstehen darf. Die nächste
Dirigentensitzung des Gaues St. Ingbert findet
Anfang April in St. Ingbert statt. wozu noch besondere
Einladung ergeht. Ich bitte heute schon die Kollegen den
Tag, der rechtzeitig bekanntgegeben wird. sich freizuhalten.
Ich danke allen Kollegen und Sangesbrüdern für ihre
tatkräftige Mitarbeit und schließe mit einem „Glück auf!“
zum qguten Gelingen und mit treudeutschen Sängergrüßen!
W. Hans. Gau-Chorleiter.
Gau Sulzbachtal.
Musikalischer Tätigkeitsbericht des Gaues Sulzbachtal
im Jahre 1932.
Das Jahr 1932, welches durch Wirtschaftsnot und starke
politische Zerwürfnisse die kulturelle Arbeit zu vernichten
drohte, hat uns gelehrt, daß man nur durch eisernen Wil—
len und Energie sich gegen diese Stürme behaupten kann
Der Gau Sulzbachtal hat trotz aller äußeren Hemmungen
sich in keiner Weise in seiner Arbeit am schönsten deutschen
Kulturgut, dem deutschen Lied, aufhalten lassen. Eine Reihe
von Veranstaltungen des Gaues sowie der einzelnen Ver—
eine zeigten, daß die Vereine es mit der Arbeit ernsi
nahmen. In zwei Gaukonzerten trat der Gau an
die Oeffentlichkeit. Am 19. Juni in Friedrichsthal und
am 17. Juli in Dudweiler. Ersteres wurde beschickt durch:
„Männerchor“ Schnappach, „Frohsinn“ Friedrichsthal,
.M.G.V. 1877“ Hühnerseld, „M.G.V. 1867“ Friedrichsthal,
dem Frauen- und Männerchor des Gesangvereins „Lieder—
kranz“ Elversberg und der „Sängervereinigung 1929“ Bilde
stock. Das zweite Gaukonzert bestritten die Vereine: „Arion“
Herrensohr, „M.G.V. 1923“ Sulzbach, „Gemischter Chor“
Jägersfreude, Männer—- und Gemischter Chor „Concordia“
Herrensohr, „Quartettverein“ Jägersfreude, „Frohsinn“
Dudweiler, Sängervereinigung“ Jägersfreude, „Thalia“
Dudweiler, Männer⸗-, Frauen- und gemischter Chor der
„Concordia“ Sulzbach. In beiden Konzerten hielt Bundes—
schriftführer Stein einen Vortrag über Kunst und Orga—
nisation, der, wenn er richtig betrachtet und das Gehörtt
in die Tat umgesetzt. eine ganz hervorragende Wirkung
bringen wird. Wenn ich von einer Spezifikation der Lei—
stungen der einzelnen Vereine absehe, so kann ich es
doch nicht unterlassen zu sagen. daß die Programme
der Konzerte immer noch Lücken weisen in Bezug auf
Qualität der Komposition. Wohl kann man feststellen, daß
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Ludweiler, Pültlingen, zu bhrarbern bei
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Saarbrücken, Eisenbahnstr. 27
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