h Saar⸗Säuger-Bund u
Formenlehre, in die Hauptepochen der Musikgeschichte, Be—
kanntmachung mit den großen Komponisten und ihren
Werken. Vorläufig läuft der Unterricht einmal wöchent—
lich zwei Stunden. Das Interesse der Teilnehmer am
ersten Kursus ist außerordentlich stark, denn sie erkennen,
wie ungeheuer wichtig diese Einrichtung für den ernst—
haften Chorsänger ist. Unkosten bieten sich keine, da die
Teilnahmé kostenlos ist. Den Eifer der Teilnehmer hält
die Absicht des Leiters rege, daß er zum Abschluß des
ersten Kursus eine Abschlußprüfung unter Beisein des
ganzen Chores, eines Vertreters des Bundesvorstandes
ünd des Gaues abhalten wird, zufolge der dem Sänger
ein Diplom über die Teilnahme an dem Kursus ausgehän—
digt wird. Das Ideal wäre, wenn nur solche Sänger künftig
in den Chor aufgenommen würden, die die Schule durch—
laufen und im Besitze eines Diploms sind. Mit dem Bundes—
vorstand wird der Leiter der Chorschule zwecks Teilnahme
an der Abschlußprüfung verhandeln. Für das Frühjahr
kündigte der Chormeister Riehm ein eigenes Konzert an,
bei dem der Vereinigte M.G. V. und der Frauenchor Lebach
mitwirken. Der Ertrag dieses Konzertes fließt restlos in
den Fond der Winterhilfe.
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NEDAP.Ortsgruppe Riegelsberg, der dem Schluß der
Tagung beiwohnte, wurde von Gauführer Altmeher herz—
lich begrüßt. Er fand warme Worte für die Verdienste der
Männergesangvereine um die Erhaltung und Pflege des
deutschen Liedes, um die Förderung der deutschen Volks—
gemeinschaft und um die Erhaltung unseres Deutschtums
an der Saar. Mit einem „Sieg-Heil“ auf den deutschen
Männergesang und die Führer unseres Vaterlandes, in
das die versammelten Sänger begeistert einstimmten, schloß
er seine Ausführungen.
RKreis Merzig.
Unter Beteiligung von nahezu 600 Sängern und zahl—
reichen Sangesfreunden fand in Merzig das Wertungs—
ingen der dritten Gruppe statt. Nicht weniger als 18
Vereine und zwar zahlenmäßig die stärksten der Gaue
Merzig, Beckingen und Mettlach stellten sich dem Wertungs—
achverständigen Musikdirektor Beck. Gauvorsitzender Griebler
entbot herzliches Willkomm. Infolge der guten Organi—
sation wickelte sich das Singen glatt und ohne Störung ab.
Es sangen: 1. Liederkranz Saarhölzbach, gemischter Chor
Chorleiter Funk): „Ob ich gleich ein Schäfer bin“ von Knab
und „Bekenntnis“ von Heinrichs. Prädikat: gut bis sehr
gut. 2. M.G. V. Concordia Brotdorf (Chorleiter Bochem):
„Mahnung“ von Heinrichs und „Türmerlied“ von Geils—
dorf. Prädikat: gut. 3. Quaäartettverein Almenrausch Hau—
tadt (Chorleiter Schäfer): „Drei Lilien von Lemacher und
„Wegworte“ von Kaun, Prädikat: gut. 4. Liedertafel Mett—
ach (Chorleiter Maron): „Es waren zwei Königskinder“
»on Max Maier und „Lied des Trotzes“ von Stürmer,
Prädikat: gut bis sehr gut. 5. Harmonie Hilbringen (Chor—
eiter Griebler): „Verlorenes Lieb“ von Jüngst und „Wir
ßauern“ von Knab, Prädikat: fast sehr gut. 6. Fidelio
Bachem (Chorleiter Ospelt): „Die Spröde“ von Kaun und
„Jägerchor aus dem Freischütz“ von K. M. v. Weber,
Prädikat: fast gut. 7. Merziger Liedertafel (Chorleiter
dambert): „Regiment sein Straßen zieht“ von Lang und
„Der Lindenschmied“ von Kaun, Prädikat: sehr gut bis
gut. 8. Concordia Orscholz (Chorleiter Wagner): „Es ritt
ein Jäger“ und „Der Liebe Ewigkeit“ von Kaun, Prädikat:
zut plus. 9. M.G. B. Keuchingen (Chorleiter Schill):
Das Lieben bringt groß Freud“ und „Sinkende Nacht“
»on Lendvai, Prädikat: gut. 10. Liederkranz Düppenweiler
Chorleiter Lambert): „Heidenröslein“ von Othegraven und
„Glockenlied“ von Lendvai, Prädikat: sehr gut EGpitzen—
eistung). 11. Fabrikgesangverein Merzig (Chorleiter in
Vertrekung Herres): „Vesperhymne“ von Lavater und
Frische Fahrt“ von Uhlung, Prädikat: gut bis sehr gut.
18. Germania Besseringen (Chorleiter Engel): „Es wollte
ich einschleichen“ von Gal und „Capriccio“ von Kaun,
Prädikat: gut bis sehr gut. Mit dem gemeinsamen Ge—
sjang des Saar-Sänger-Syruchs“ klang die Tagung aus
GautKöllertal.
In der von Zak. Altmeyer geleiteten letzten Tagung des
Gaues Kollertal, die M.G.B. Güchenbach unter Bernhard
Jungfleisch mit Chören umrahmte, erstattete Gauschrift—
führer Schmidt den Zahresbericht. Der Gau zählt,? Vereine
beranstaltete im Frühsahr und im Herbst ein Gaukonzert
und gab Gelegenheit, den Film vom Frankfurter Sänger
fest zu schauen. Beim Wertungssingen erlangte M.G. V
Büchenbach die beste Leistung uünd erhielt die Berufung
zum Bundessingen. Es fanden 3 Gautage und7 Gau⸗
borstandssitzungen statt. Der Geist im Gau war stets ein
sehr guter, und in diesem Geiste wollen wir im Januar
in dem neuen Gau Burbach-Köllertal einmarschieren. Gau—
schatzmeister Peter Schier konnte nach, Prüfung der Kasse
mit'Dank Entlaftung erteilt werden. Es wurde einstimmig
veschlossen, der Winkernothilfe Riegelsberg 100 Fr, Güchen—
bach 60 Fr. und Walpershofen, 40 Fr. zu überweisen
250 Fr. werden als Bestand mit in den, Gau Burbach⸗
Föllectal übernommen. Erfreulicherweise konnte der Gau
in feiner letzten Tagung noch drei Vereine mit insgesamt
300 Mitgliedern aufnehmen: die durch Vermittlung unseres
Gauvorsitzenden zustandegekommene „Sängervereinigung
Heusweiler“, den M.G.V. Liederkranz Sellerbach und
H.G.V. Germania“ Walpershofen. Die Anträge von
Jiedeckranz und Quartett-Verein Holz wurden einstweilen
zurückgestellt und den anwesenden Vertretern empfohlen
den Einigungsversuch der drei, Gesangvereine von Holz
fortzufezen und dann als großer und leistungsfähigerer
Verein “ in den Bund zu treten. Die Vertreter beider
Vereine versprachen, eine Einigung auch mit dem dritten
in Holz bestehenden Verein Frohsinn herbeizuführen. Gau—
führer Altmeyer hob die Bedeutung dieser letzten Gau—
lagung hervor, gedachte ehrend der verstorbenen, sowie der
noch lebenden Männer, die vor uns für die Ideale des
deutschen Liedes im Gaugebiet gewirkt haben, um schließ—
lich den nunmehr aus ihren Aemtern scheidenden Gau—
vorstandsmitgliedern für ihre Mitarbeit zu danken. Alle
Sänger wurden gebeten, in Treue und Kameradschaft stets
zusammenzustehen, wenn sich auch der äußere Rahmen der
Feneinschäft zndert. Ortsaruppenführer Endres der
Rreis Neunkirchen.
Unter überaus zahlreicher Beteiligung von Sängern und
Zangesfreunden fand das Wertungssingen der Gruppe 2
Restbereine) und Gruppe 3 (Vereine mit einer Zahl von
iber 60 Sängern) der Kreise Neunkirchen und St. Wendel
alt. * Veretne stellten sich dem Wertungsrichter Professor
Walter Rein aus Frankfurt a. M. Mit dem gemeinsamen
Fesang des „Deutschen Sängergrußes“ wurde das Wer⸗
tungssingen, das dank der guten Organisation glatt und
ohne Storung ablief, eröffnet. Es sangen: 1. Liederkranz
Wellesweiler (Chorleiter Detemple): „Wenn alle Brünnlein
fließen“ von Rein und „Gebet“ von Lendvai. Gesamtnote:
Jut 2. M.G.B. Landsweiler (Ehorleiter Schmickler):
Donaustrudel“ von Rein und „Empor“ von Kaun. Ge⸗
samtnote: gut bis sehr gut. 3. Erste Sänger-Vereinigung
Reunkircheu (Chorleiter Henniger): „Es ritt ein Jäger
vohlgemuͤt“ von Rein und „Morgenlied“ von Rietz. Ge—
amtnote: sehr gut bis gut. 4. M.,G. V. Alsfassen-Breiten
Chorleiter Warken): Donaustrudel“ von Rein und, „Ein
anderer König“ von Söhner. Gesamtnote: gut. M.G.V.
Orphea 67 St. Wendel (Chorleiter Scheer): „Muß i denn“
don“ Rein nud Gebet“ von Lendvai. Gesamtnote: sehr
gut. 6. Männerchor Neunkirchen (Chorleiter Omlor): „Die
uüngrischen Husaren“ von Rein und „Wir Bauern“ von
Knab. Gefamtnote: sehr gut. 7. Männerchor Wellesweiler
(Chorleiter Joser Rhein): Muß i denn“ von Rein und
örheimgrich“ bou Haas. Gesamtnote: sehr aut.
Habep Sie schon einmal darüber nachgedacht. daß etwa ass
2HBRSFer
5600 G
nötig sind zu jedem einzelnen Liter Gros⸗:Malzbier aus feinstem
Mal- und Hopten. „Unter Zuckerverwendung hergestellt.“ Hieraus
erehen Sie den hohen Nährwert dieses alkoholarmen Erfrischungsgetränkes,
das Näbhrbier für Wöchnerinnen, Nervöse,
Herzleidende, Kranke, aber auch für Gesunde. Fr. I. 40 die Flasche
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