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in D-Dur von Mozart und des A-Dur-Streichquartetts
Nr. 6 von C. Ditters von Dittersdorf, an die Professor
Skohoutil (Violine), Aug. Mappes (Violine), Günter
Lemmen Giola), Wilhelm Pitz (Violoncell) und Rudolsf
Ruffing (Flöte) ihr hohes Können setzten und wiederum
dankbaren Beifall ernteten.
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das vorzügliche Zusammenwirken ein besonderes Gepräge.
Besonders gefiel „Hejre-Kati“, was die Zuhörer zu reichem
Beifall veranlaßte.
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Ani3.
M.G.V. 1865 St. Arnual konnte unter gewaltiger An—
teilnahme sein 68. Stiftungsfest begehen. Warmherzige Be—
grüßungsworte des Vereinsführers Karl Büch gaben den
Auftakt zu einer würdigen Feier. Als Vertreter des Gaues
überbrachte Gauschriftführer A. Bach die Grüße von Gau
und Bund. Alsdann entrollte er ein lebensfrohes Bild vom
Wachsen, Werden und Blühen unseres deutschen Chorge—
sanges. In trefflichen Worten hatte er es verstanden, eine
begeisterte vaterländische Stimmung zu schaffen, die mit
einem „Sieg-⸗Heil“ auf unsere Führer und den National—
hymnen ihren Ausklang fand. Sein besonderer Dank gali
drei verdienstvollen Sängern, die 25 Jahre ihre Kraft
der edlen Sangeskunst gewidmet hatten. Ihnen überreichte
er die silberne Ehrennadel des Bundes. Der verdienstvolle
78jährige Ehrenvorsitzende Wilhelm Lamy hielt in eindrucks—
voller Rede Rückschau über den bisherigen Werdegang des
Vereins seit seinem Bestehen. Mit welcher Liebe er heute
noch unserer Sache zugetan ist, bewiesen seine Worte über
unsere kulturellen und vaterländischen Aufgaben, die gerade
wir zu erfüllen haben. Er gab begeistert der herzlichen
Verbundenheit mit unserem Reichspräsidenten Ausdrück
Aus der Vortragsfolge, welche allgemeinen Beifall fand
wollen wir erwähnen: „Deutschland, heiliger Name“, „Mah—
nung“, „Posthorngrüße“, „Wie's daheim war“, „Nachtwand,
ler“ und „Gruß“, die unter bewährter Leitung von Albert
Bastian wirkunqgsvoll vorgetragen wurden. F. D.
Erhebende Stunden verlebten unsere Eisenbahner-Säuger
auf dem 2. Bundesfest des D. Reichsbahn-Sängerbundes
in Wuppertal-Barmen. Ueberaus herzlich begrüßt vom
Präsidenten der Reichsbahndirektion, dem Vorsitzenden des
D.R.Sängerbundes und dem des Eisenbahn-M.G.V. Flügel—
rad Barmen bezeugte sich namentlich in der „Saarstunde“
des Festkonzertes in Wort und Lied die unlösbare Kultur—
verbundenheit mit den deutschen Brüdern. Reichen Bei—
fall fanden Chöre, Ansprache und Rezitationen saarlän—
discher Heimatdichtungen, sowie die Ueberreichung eines
Bildes vom Winterbergdenkmal. Ueberaus eindrucksvoll
war der riesige Festzug und hernach der Massenchor „Ein
deutsches Lied“ von Bruno Stürmer, vom Komponisten als
Bundeschormeister der Eisenbahnergesangvereine mit hin—
reißendem Schwung dirigiert. Begeisternde Worte sprach
der Oberbürgermeister. Der Nachmittag vereinigte dann
die Sänger vom Flügelrad zu einem wohlgelungenen
Wertungssingen.
Quartettverein Beaum—rais beging sein 4. Stiftungsfest.
Der warmherzigen Begrüßung des Vorsitzenden Heinrich
vaspard folgte der von Therese Ecker vorgetragene Prolog
und die Festrede des Gauschriftführers Alfons Müller, der
die Glückwünsche des Gaues überbrachte und in fesselndem
VBortrag die Bedeutung de; deutschen Siedes ins Licht rückte,
das vom Wiegenlied bis zum Grabgesang das Leben des
Menschen begleitet und alles zum Ausdruck bringt, was
das deutsche Herz an Liebe zu Heimat und Vaterland be—
vegt. Gratulattonen überbrachten auch M.G.V. Cäeilia
Zaarlouis 2 und Männerquartett Wallerfangen. Musik—
ehrer Josef Reichert umriß in fesselnder Rede den Werde—
zang des Vereins und die vaterländischen Aufgaben unserer
Männergesangvereine. Großen Beifall fanden die unter
einem Stabe vorgetragenen Chöre des Vereins und des
Musik-Schülerchors. Der Verein zählt heute 50 Mitglieder,
davon 36 aktive Sänger. In seiner letzten Generalver—
sammlung ergab die Vorstandswahl: Heinrich Gaspard,
1. Vorsitzender, Franz Kronenberger, 2. Vorsitzender, Ernst
Hirtz, Schriftführer, Ernst Treib, Kassenwart, Peter Hirtz.
Notenwart.
Die von dem Vorsitzenden des M.G.V. Liederkranz ein—
zeleiteten Berhandlungen mit dem Bruderverein Quartett—
Eintracht wegen Zusammenschluß haben zu einem vollen
Erfolg geführt. In der Generalversammlung, an der rund
80 aktive Sänger teilgenommen haben, wurden beide Vereine
aufgelöst und ein neuer Verein gebildet, dem sämtliche
Zänger beigetreten sind. Der neue Verein führt den
Ramen „M.G.VB. Liedertafel Nalbach“. Zum Vorsitzenden
vurde in Anerkennung seiner Verdienste um die Einigung
der bisherige Vorsitzende des Liederkranz Johann Kreis
und zu seinem Stellvertreter der bisherige Vorsitzende von
Quartett-Eintracht Nikolaus Feld einstimmig gewählt. Die
ibrigen Mitglieder des Vorstandes rekrutieren sich anteil—
näßsg aus beiden Vereinen. In Sängerkreisen und be—
sonders in der Nalbacher Bevölkerung hat dieser Schritt
Freude und Zustimmung ausgelöst. Der neue Chor weist
ꝛine beachtliche Stärke auf; schon hat der Verein Zuwachs
»zrhalten, und es besteht die Hoffnung, daß es im Laufe
der Zeit gelingen wird, noch fernstehende sangesfreudige
Personen zu gewinnen. Der Chor steht unter der Leitung
des Chormeisters Klein aus Saarwellingen und läßt das
Beste für die sernere Betätigung auf gesanglichem Gebiete
erhoffen. Es ist selbstverständlich, daß der neue Verein
— wie es bisher die aufgelösten Vereine waren — Mit—
zlied des S. S.B. sein und dessen Bestrebungen in Zukunft
nur noch kräftiger unterstützen wird.
Sau St. Ingbert.
Dem Zuge der Zeit folgend hat sich M.G.V. Lyra 1922
mit dem Hüttengesangverein der Vereinigten Vopelius—
und Wentzelschen Glashütten „Eintracht“ 1879 St. Ingbert
zusammengeschlossen. Der neue Verein heißt nun Hütten—
gesaugverein „Eintracht⸗eLyra“ St. Ingbert und darf sich
zahlenmäßig mit über 80 Sängern zu den stärksten Vereinen
M.G.V. Liedertafel Saarbrücken 8 beging sein 64. Stif—
tungsfest in zeitgemäß schlichter Weise. Unter Chormeister
W. Schäfer brachte der Verein 10 Chöre von Thuille
Lendvai, Heinrichs, Othegraven, Geilsdorf, Rein, Jochum
Lang zum Klingen und fand dankbaren Beifall. Erfolg—
reich sang als Solist Chormitglied Jakob Lonsdorfer Lieder
von Schubert, Beethoven, Mozart, Henning, von Willi
Düren sicher begleitet. Vereinsführer Schmaͤdt verbreitete
sich in seiner Begrüßungsrede über die Bedeutung des
deutschen Liedes, Gauführer Jaeckel überbrachte Glück—
wünsche von Gau und Bund und überreichte Karl Rens
die silberne Ehrennadel des Bundes, ebenfalls überbrachte
der befreundete Saarbrücker Liederkranz herzliche Glück—
wünsche. Eine besondere Ehrung wurde dem rührigen
Dirigenten zuteil. Dem Pfälzer- und Deutschen Sänger
spruch folate der unterhaltende Teil. R. F.
Gau Sagarbrücken-Burbach.
Das Konzert der Sangesfreunde Gersweiler in Otten
hausen war für den Verein ein voller Erfolg. Der Verein
wartete mit Chören alter und neuer Meister wie: Orlande
di, Lasso, Othegraven, Trunk, Lendvai, Geilsdorf, Isaak
Rinkens u. a auf, brachte sie klangvoll und ausgeglichen
zum Vortrag und erntete reichen Beifall. Die Leisungs
fähigkeit des Vereins ist ein deutlicher Beweis der gufen
Durcharbeitung der Chöre durch den Chormeister. Es ist
ein Genuß, dieser Sängerschar zuzuhören. Den instru—
mentalen Teil hatten Paul Klein (Violine) und Melchior
sKlavier) übernommen: sie gaben der Veranstaltung duͤrch
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fFür Gesandvereine steht blelner Sasl zur Verfügung. ise
nhaber: Wive Georq Obermann, Telephon 72751 Amf Sulzbach