Nr. 8 IBIIIIIllillllillslillllibenunn illllllllhh Saar⸗Sänger-Bundllsiin
machtvollen, urtirolischen Künstlerin, einer edelfrommen, ja Bildern in Kupfertiefdruck, Geschenkband 2 M. Die
heiliggesinnten Echttiroler Frau und Mutter. Sunniva, Flends-Kerze, Novelle des gleichen Autors — eine
eine Novelle von Sigrid Undset, 80 Seiten Text und 9 derzbewegliche Hexengeschichte aus der Zeit des Dreißig—
Bilder von Gösta af, Geijerstam in Kupfertiefdruck, Ge- ährigen Krieges, mit 4 Kupferdrucken, Geschenkband 180
schenkband 2 M. Ein prachtvoller Ausschnitt aus dem Mark. Die Blut Mark. Novelle von Anna Richli aus
Heldenzeitalter ihres Landes, das Schicksal der irischen den heldenhaften Kämpfen des altspanischen Rittertums
Königstochter Sunniva und ihre Begegnung mit König gegen die Mauren, Geschenkband — M. Der Nuß—
Olaf Tryggveson, wundervoll die Meerfahrt der Heldin baumer, Novelle von F. Wibmer-Pedit mit 4 Kupfer—
und ihrer Getreuen zu fernen unbekannten Gestaden, ohne druckbildern, ein Tiroler Bauernroman voll herber Größe
Segel und Ruder, der Willkür der wilden Wogen preis- und Tragik, das Schicksal einer Mutter und ihres Jüngsten.
gegeben! Der Reiter im Morgenrot, Novelle von Beschenkband 2 M. Der Ars sacsa-vVerlag erfüllt mit all
Johannes Schuck aus dem Siebenjährigen Krieg mit seinen diesen wertvollen Volksschriften im Kampf gegen Schund
Schrecken und seinem erschütternden Heldentum, mit 6 und Kitsch eine hohe Mission! H. Helmig.
ügsllh Seite 199
V0om—
ßZüchertisschh,.
Zeitschrͤft für Musik, gegründet 1834 von Robert Schu—
mann, Herausgeber Gustav Bosse, Verlag Gustav Bosse,
Regensburg, Preis vierteljährlich 3,60 Mk. Einzelheft
1,35 Mk. Allmonatlich weisen wir auf diese ausgezeichnete
„Monatsschrift für eine geistige Erneuerung der deutschen
Musik“ mit wärmster Empfehlung hin. Auch die Oktober—
nummer bringt wieder des Interessanten und Wissenswerten
in überreicher Fülle, Aufsätze aus den Federn erster Fach—
autoren: Reinhold Konrad Muschler, Erhard Krieger, Dr
Hans Költzsch, Hans Tessmer, Dr. Fritz Tutenberg, Paul
Ehlers, Hans von Wolzogen, Prof. Dr. Viktor Junk, Mary
Wigmann, Dr. Erich Valentin, Dr. Max Herre, Professor
Dr. Hermann Unger u. a. über alle aktuellen Fragen der
Musik und der Musiker: Georg Vollerthun zur Urauf—
führung seines „Freikorporal“, Kaminstis Drama „Jürg
Jenatsch“, neue deutsche Opernspiele, Operninszenierung und
völkische Wiedergeburt, Bedeutung der Wanderoper für
unsere Musikkultur, Ballet, Tänzer und Theater, Berufs—
kritik, Die musikalische Eroberung des Dorfes, Ur⸗— und
Erstaufführungen, Musikfeste, Tagungen, Konzert, Oper,
Bühne, Unterricht, Kirche, Rundfunk, Neuerscheinungen
Dazu Bild⸗ und Notenbeilagen.
Der „Deutsche Lied-Kalender 1934“, ein prächtiger
Wochenabreißkalender des Wilhelm-Limpert-Verlages, Dres—
den⸗A. 1 EStückpreis 2 RM.), meldet sich in seiner neuen
Gestalt bei allen Freunden des deutschen Liedes an und
will, wie die bisherigen Ausgaben, ein lieber und anre—
gender Begleiter durch das Jahr 1934 sein. In der Zeit,
in der unter machtvoller, genialer Führung das deutsche
Volk sich wieder zu einer Volkseinheit zusammengefunden
hat, muß das deutsche Lied eine besondere Mission erfüllen.
Die Neuformung des deutschen Menschen, die Erweckung
und Förderung der inneren deutschen Werte und die Ueber—
windung des materialistischen Zeitalters werden auch wieder
das deutsche Gemüt und die deutsche Wesensart dort auf—
leben lassen, wo dieser Lebensquell von der schweren hinter
uns liegenden Zeit verschüttet wurde. Das befreiende, das
begeisternde, das innerlich stimmende deutsche Lied soll und
muß wiedear Gemeingut des ganzen deutschen Volkes wer—
den. Für dieses hohe, ethische Ziel will der „Deutsche Lied—
Kalender“ jetzt und immer mit schönen Bildern und inhalt—
vollen Worten Werber und Wegbereiter sein. Ein köstlicher
Hausschatz für alle liederfrohen Menschen sind diese spre—
chenden Kalenderblätter, die mit folgendem, gerade für
unsere Zeit beachtlichen Mahnruf eingeleitet werden: „Helfe
jeder Deutsche zu seinem Teile mit, daß wir wieder inner—
lich und äußerlich frei werden, daß wir wieder aus freu—
diger, freier Brust singen können.“
Eprachenpflege. Le Traducteur, eine Zeitschrift in
Deutsch und Französisch, beide Sprachen rein und richtig
nebeneinander gestellt, wird überall dort willkommen sein,
wo Vorkenntnisse schon vorhanden sind und das Bestreben
besteht, sich in angenehmer Weise weiter zu unterrichten.
Probeheft kostenlos durch den Verlag des Traducteur in
da Chaux-de-Fonds (chweiz).
Meyers Lexikon, Band 15 (3. Ergänzungsband: Laich—
zeit bis 33, mit Anhang: Deutsches Reich — Die nationale
Revolution). 1440 Lexikonspalten mit zahlreichen Text—
1bbildungen und 47 3.5 T. mehrfarbige Tafeln, 20 mehr—
arbige Karten und Pläne, 23 Seiten Textbeilagen. In
dalbsedr 28 RM. Verlag Bibliographisches Instikut AG.,
deipzig. —. Die erste große deutsche Enzyklopädie nach dem
Weltkrieg ist mit diesem Band vollendet, der „Kreis des
Weltwissens“ ist abgeschlosfsen. Aber wie rasch sich alles
indert und wie sehr diese „Ergänzung“ des großen Werkes
totwendig war, das zeigt vor allem der letzte Band: Was
»ie Menschheit in 3000 Jahren erdacht, erfunden und ge—
chaffen hat, ist eingefangen in den 114 Millionen Druck
zeilen der 15 Bände. Welche Wandlungen allein in der
urzen Spanne von 1924, dem Erscheinungsjahr des 1
Bandes, bis 1933! Fangen wir bei dem Nachtrag über das
ieue Deutschland an: ein sachlicher Bericht, Tatsachen,
Zahlen, wie man sie von einem Lexikon erwartet — Zeit-—
jektiv sind alle die übrigen Staaten und Völker behandelt,
die zwischen L und Z eingeordnet sind: Oesterreich, Schweiz,
Tschechoslowakei, Sowjetunion, Vereinigte Staaten usw. In
sedem Artikel wird die staatliche, wirtschaftliche und kül—
urelle Entwicklung bis zum Sommer 1933 geschildert.
Immer wieder muß man feststellen, daß diese „Ergänzungs—
hände“ ein ganzes, reiches Lexikon für sich darstellen. Das
zeigen am besten die mit * versehenen Stichwörter, die
m Hauptwerk noch nicht vorkommen. Wie unzählig viele
ieue Begriffe, die erst in letzter Zeit entstanden sind oder
z»esondere Bedeutung bekommen haben: sei es Technokratie
»der Staatskapitalismus, Luftschutz oder Schwingachse! —
daneben werden alle früher schon behandelten Gebiete
veitergeführt, vor allem die so rasch vorwärtsdrängende
dechnik, Physik und Chemie, aber auch die Geisteswissenchaften,
Literatur, Musik, Bildende Kunst aller Völker.
Besonders hervorgehoben seien die außerordentlich reich—
zaltigen Quellenangaben, die alle wichtigen Neuerschei—
trungen des In- und Auslandes verzeichnen, serner die
zielen tabellarischen Uebersichten und zusammenfassenden
Textbeilagen über die Weltwirtschaftskrise, die internatio—
ialen Sportverbände, Religionsstaätistik, Gold- und Silber—
nünzen aller Staaten usp. — Wo das Wort zur Erklä—
ung nicht ausreicht, da findet man klare technische Zeich—
tungen, Tafeln mit instruktiven Photos, übersichtliche Kar—
en und prachtvolle Farbendrucke, die man als Höchsteistungen
moderner Drucktechnik bezeichnen muß. Die Off—
ettafeln über die Mendelschen Vererbungsregeln, Posa⸗—
nenten, Marineuniformen, die Karten über die Waldver—
eilung und Landschaftstypen in Mitteleuropa, über die
Beschichte der Schweiz und der USA., die Vierfarbendrucke
iüber Linoleum und Linkrusta, Temperaturwirkungen bei
Schmetterlingen, Mosaike und Teppiche usw. können an
farbenschönheit nicht übertroffen werden. Was die moderne
Zhotographie für die Veranschaulichung bedeutet, zeigen die
Autothypietafeln über Mikrophotographie, Neue Sachlich—
Peéelze sind Dauerwerte und Freudebereiter
Roeckl-Handschuhe ihr steter Begleiter!
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Margit Fabian
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