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Ih Saar⸗Sänger⸗-Bund
ngo Nr.
Massenchor des Gaues Saarlouis unter Gauchormeister Gottlieb
Hoffmann bei einer Kundgebung zu Ehren des Vizekanzlers
von Papen.
des Bundes gewonnen habe. Bürgermeister Dr. Latz gab der
Freude und Anerkennung Ausdruck, daß der Gau Saar—
souis in der Pflege des deutschen Liedes sowohl im Orga—
nisatorischen und äußeren Waächsen, als auch im künst—
lerischen, inneren Wachssstum mit an erste Stelle im SeB.
gerückt sei und zollte auch der Leitung des SeB. Aner—
kennung für ihre unentwegte künstlerische und volksdeutsche
Führung. Bundesschriftführer Stein gab als Bundesver
treter der Freude Ausdrück über das gewaltige Erlebnis,
das uns eben beschieden ist: die Einheitsfront der deut—
schen Sänger an der Saar, das Abgestimmtsein Aller auf
den einen Ton: Deutschland, Deutschland über alles! Uner—
wartet erschien jubelnd begrüßt Staatsrat Spaniol, im
Geiste echter Sangesbrüderlichkeit eine Feststunde mit uns
zu teilen, mit, begeisternder Rede die hohe Bedeutsamkeit
der Männergesangvereine ins Licht zu rücken, namentlich
in der Erfassung auch des schlichtesten und ärmsten Volks
genossen in der Pflege des deutschen Volksliedes. Mit beson—
ders warmen Dankesworten hatte der Bundesvertreter den
beiden Jubilaren, Gauschriftfuͤhrer Alfons Müller und Gau—
schatzmeister Georg Kupferschläger, in Anerkennung zehn—
jähriger, selbstloser, vorbildlicher Mitarbeit in der Führung
des Gaues ein Ehrendiplom überreicht.
Der Franziskusgesangverein Saarlonis rüstet bereits seit
längerer Zeit für sein diesjähriges Winterfest, um dem—
selben wie in den Vorjahren, ein erfolgreiches Programm
zu sichern. Das Winterfest findet am 11. November statt.
Hoffen wir nur, daß dieser Abend zu den gleichen Er—
solgen sühren möge, wie in den vergaängenen Jahren und
Franziskusgesangverein durch reichlichen Besuch neue Kraft
und Ansporn verliehen werden. Kurz vor Schluß des 8.
Quartals erlitt der Verein einen Verlust, indem Schnitter
Tod sein inaktives Mitglied Peter Winter zur großen
Armee abrief. Kurz vorher hatte der Verein noch durch
gesangliche Darbietungen im Krankenhaus eine Abwechse—
lung geschaffen und seinem Mitgliede baldige Gesundheit
erbeten, doch wurde es zunichte gemacht. Am 30. Septem—
ber wurde, das Mitglied nach Saarlouis-Roden überführt
und dort beigesetzt, an welchen Feierlichkeiten der Verein
teilnahm. ——
Gau Sulzbachtal.
Der Gau Sulzbachtal hatte seine Gauvereine zu einer
außerordentlichen Tagung nach Flversberg eingeladen. Im
Mittelpunkte stand der Vortraa des Gauchormeisters Maher
Gau Saarlouis ehrt Vizekanzler von Papen durch Ueberreichun—
eines Blumenstraußes durch den Gauvorstand.
über die Erfahrungen in der Chorleiterschule des S. S. B
unter Professor W. Rein. Mit welchem Interesse die
Sangesbrüder dieser Tagung entgegensahen, zeigte der bis
auf den letzten Platz gefüllte zirka 600 Personen fassende
zroße Saal Petri in Elversberg. Die Eröffnung erfolgte
mit einem „Grüß Gott mit hellem Klang“. Währenddessen
detrat Bundesvorsitzender Dr. Bongard den Saal, von dem
Bauvorsitzenden herzlich willkommen geheißen und von den
Anwesenden mit freudigem Händeklatschen begrüßt. Nach
Feststellung der anwesenden Vereine und Dirigenten wurde
ruch hier wieder die Wahrnehmung gemacht, daß außer
zinem Verein auch 2 Dirigenten unentschuldigt und 8
dirigenten entschuldigt fehlten. Mit Rücksicht auf die be—
ondere Bedeutung der Tagung durch den Vortrag des
Sauchormeisters Mayer kann das Fehlen eines Gauvereins—
dirigenten kaum entschuldigt werden, zumal die Tagung
auf einen Sonntagnachmittag gelegt wurde. Dann erfolgte
die Einführung des wieder in Gau und Bund aufgenom—
nenen Quartettvereins Jägersfreude mit dem Hinweis des
sauvorsitzenden, nunmehr auch mit allen Kräften an dem
gemeinsamen Ziele: Pflege des deutschen Liedes und der
angesbrüdeklichen Kamergadschaft, unter Beiseitestellen alles
Trennenden, mitzuarbeiten. Anschließend wartete Gauchor—
neister Mayer mit einem 244stündigen Vortrag über die
Erfahrungen in der Chormeisterschule auf. Hierfür standen
ihm auch seine beiden Gesangvereine „Sängervereinigung 23*
Bildstock und M.G.V. „Liederkranz“ Elversberg einschließ
ich Frauenchor zur Seite, mit denen er Beispiele der in
einem Vortrag zu behandelnden Kompositionen gab. Da—
durch wurde der Vortrag auch für den ungeschultesten
Zänger verständlich. Leider konnte Mayer in der kurzen
zeit alles nur kurz umreißen. Trotzdem ist es ihm ge—
ungen, auch dem einfachsten Sänger die Vorzüge und Nach—
eile der einzelnen Kompositionen klar zu machen. Das
»ewies der reiche Beifall, der ihm uneingeschränkt von
allen gezollt wurde und den er reichlich verdiente. Auch
der Gauvorsitzende dankte ihm und seiner wackeren Sänger—
char, die ihren schönen Sonntagnachmittag der edlen Volks⸗
unst opferte, recht herzlich. Besonderen Dank sagte der
Bundesvorsitzende Dr. Bongard dem Sangesbruder Mayer
für seinen vorbildlichen Fleiß an seiner Weiterbildung als
Thorleiter und für seine eifrigen Bemühungen, das Ge—
ernte auch auf den letzten Sänger seiner Gauvereine zu
ibertragen und führte weiter aus, daß erst dann die Chor—
neisterschulen einen Sinn haben, wenn das Gelernte aduck
* e edeni
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