Full text : 11.1933-1934 (0011)

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»hhl Saar⸗Sänger-Bund rr

uphhl Seite 173
nur am Schluß im Forte geschrien. 2. Lied, Liedertafelei
schlimmster Art. Schade für die Sänger. Hier gibt es
nüur eins: „Weg mit allem Schund!“ Nr. 9. Zum
Schluß spielt das Kammerquartett Becker, Elversberg, AcDur⸗
Quartett Opus 18 Nr. 5 Andante cantabile und Varia—
tionen von Beethoven. Der Beifall war so stark, daß die
Musiker das Kaiserquartett von Haydn zugaben. Vorher
prach der Gauvorsitzende nochmals den Dank an alle Mit—
wirkenden aus und bat, nach dem Konzert noch etwas im
Lokale zu bleiben, da der Wirt den Saal kostenlos zur Ver—
fügung stellte. Nach dem Programm und den vorbesproche—
nen Leistungen darf man wohl sagen, daß es im Gau Sulz—
bhachtal aufwärts geht und daß er sucht, die Spitze zu er—
reichen, wozu ich ihm viel Glück wünsche! G. H.
M.G. V. von 1923 Sulzbach begeht am 22. Oktober,
3 Uhr, in der Jahn-Turnhalle, Schnappacherweg, sein 10.
Stiftungsfest, den neuzeitlichen Richtlinien entsprechend durch
ein Festkonzert. Von bewußt national gesinnten Männern
gegründet, hat sich der Verein trotz der wirtschaftlichen
und politischen Schwierigkeiten bis zum heutigen Tage als

Gau Sulzbachtal.

Gau Sulzbachtal lud zum Gaukonzert der Vereine des
oberen Gaues nach Bildstock ein. Gauvorsitzender Baus
hegrüßte den Bundesvertreter, stellvertretenden Bundes—
choͤrmeister Georg Hitzelberger, die Presse, das Kammer⸗
guartett Becker, Elversberg, welches sich wieder unentgelte
lich in den Dienst der guten Sache gestellt hat, Sängerinnen
und Sänger auf das herzlichste und ließ durch den Gau—
chormeister Julius Maher den Deutschen Sängergruß als⸗
Eröffnung singen. Dann sang als 1. Verein M.G.V.
diederkranz Elversberg, Chorleiter Julius Mayer, „Der
Reiter und, das Mädchen“ von H. Lang, „Muß i denn“ von
W. Rein. 1. Lied, war der Anfang etwas zu schwer genom
men. Aussprache gut. Die Endfilben etwas zu kurz abge—
riffen, Chorklang sehr gut. 2. Lied, sehr gut. Vortrag ähn
lich wie Chorleiterschule unter W. Rein. Dirigent tadellos
Bewegungen einfach und schlicht, auch im Forte. Rr. 2
Frauenchör des vorgenannten Vereins „Ave Regina“ von
de la Fage, „Bunte Blumen“ von W. Rein. 1. Lied, war
Ausspraͤche nicht gut. Der Lateiner kennt nur geschlossenes E
Zoprane in der Höhe unklar und, unrein. 2. Lied Poly—
phonie schön herausgearbeitet, Altstimmen sehr gut. Soprane
haben den Ton noch hinten sitzen und können noch nicht
mit Kopfstimme arbeiten. Auch wünschte ich etwas mehr
Dynamik. Nr. 3. M.G. V. von 1867 Friedrichsthal, Chor⸗
leiter Dr. Stilz, „Der Soldat“ von Silcher, „Kuckuck“ von
W. Rein. Ausspraäche sehr gut bis auf das Elin den Vor—
silben, zum Beispiel „gédämpfter“, „geliebt“ usw. muß
offenes E sein. Chorklang gut. Aus dem Verein ist heraus—
geholt, was zu holen ist. DLied, sehr gut, ein Bravo! Be—
begungen des Dirigenten wünschte ich etwas runder. Nr.4
Kammerquartett Becker spielte das Quartett Opus 18 Nr. 6
J. Satz Allegro con brio von Beethoven. Wenn auch an—⸗
sangs etwas unrein (Cello), es mag auch etwas am Sag
und an der Hitze gelegen haben, so war es doch ein Genuß
und es wäre sehr zu begrüßen, wenn die Vereine von dem
Quarleti bei passenden Gelegenheiten öfters Gebrauch
machen würden. Nr. 5. Sängervereinigung von 1929 Bild—
stock, Chorleiter Julius Maher, „Freiheit, die ich meine“
bon' Grooß, bearbeitet von W. Rein, „Schwefelhölzle“ be—
arbeitet von W. Rein. 1. Lied, Tempo etwas frischer, für
Maffenchor wäre es gut gewesen. Aussprache gut, bei
gesenkt offenes E. Chorklang schön, nur im Forte Tenöre
was abdecken. Wsied, sehr guͤt. Bässe am Anfang nock
etwas mehr hervortreten lassen. Tempo etwas schneller. Chor
seiter an Schule unter W. Rein denken. Nri,6. M.G.V
Frohsinn Friedrichsthal, Chorleiter L. Schneider, „Ver—
schlossne Treu“ von A. Schumann, „Serbisches Volkslied“
von Wagner, 1. Lied, für den Verein zu schwer. Die Tenöre
kommen in der Höhe nicht mehr mit. Aussprache und Chor—
klang nicht gut, auch nicht so viel Dynamik. Dirigent nicht
schlecht, aber Lied zu schwer. 2. Lied, klang schlecht, die
Stimmen pressen stark. Komposition und Text nichts beson—
ders, auch im ganzen etwas grob. Nr. 7. Männerchor
Schnappach, Chorleiter M. Trenz, „Verschmähte Liebe“
von H. Heinrichs, „Es wollt ein Jägerlein jagen“ von W
Rein Verein schwach, 16 Mann, kein besonderes Stimmen,
material, Tenor preßt, Vokal i schlecht, wie überhaupt
Aussprache zu flach und hart ist. Die Leute singen aber mit
Begeisterung und Dirigent ist gut. Ich rate dem Verein,
viele Stimmübungen zu machen. 2. Lied, wie beim 1. NRr. 8
MiG.VB. 77 Hühnerfeld, Chorleiter Alfred, Minnig. „Wald⸗
flimmung“ von Thiele. „Die schönste Schenkin“ von Tschirch.
Chor sehr süßlich. Wie es noch Dirigenten, welche die Chyr⸗
leiterschule mitgemacht haben, geben kann, die solche Liter
ratur zum Gauͤkonzert wählen, ist mir unverständlich. Der
Verein ist nicht schlecht. Aussprache und Vortraq aut,

Veteranen des MGVW. 1923 Sulzbach
von links n. rechts: F. Wagner, F. Tschunky, L. Pfeiffer, F. Mohr.

Kulturfaktor behauptet. Unter seinem Chormeister Heinrich
Haeber galt sein Hauptbemühen der Pflege des deutschen
KZolksliedes. Unser Bild zeigt unsere Sängerveteranen, die
gelegentlich des Festkonzertes für 25. bzw. 40jährige Sän—
gertaͤtigkeit geehrt werden sollen.
Einer Einladung Folge leistend, hatten sich die Vorstände
der Friedrichsthaler Gesangvereine (mit Ausnahme des Ge—
fangvereins „Liederkranz“ zu einer Besprechung zusammen—
gefunden, die die Gründung einer Sängervereinigung
bezweckte. Der Einberufer Klein, Vorsitzender des
M G.V. „Konkordia“, sprach in längeren Ausführungen
über die Zwecke und Ziele der Sängervereinigung und deren
Bedeutung für den deutschen Männergesang. Redner gab
zum Schluͤsse seiner beifällig aufaenommenen Ausführungen

Goang. Gemeindehaus Dudweiler
empfiehlt seinen großen Konzertsaal (900 Personen fassend) mit
moderner Bühne, anschl. kleiner Saal (200 Personen fassend),
neue moderne Kegelbahn, schöne Bauernstube, Jugendherberge

⸗
Vaolsios xum uweißen Raeus
Vereinslokal des Franziskus-Gesang-Vereins
Rudolf Quirin, Saarlouis
Weißhkreuæzstraßße 2, empfiehlt seine altbekannte
dute pürgerliche Küche, j. biere und reingehaltene weine
H Kleiner Saal für Vereine und Gesellschaften

SERKSeTSs
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hahet. NMuve Heots Hertmann. Ialeppon. IBIB Ouαααα
fFür Gesandgvereine steht kleiner Saal zur Verfüũgung. iss
            
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