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iulllhl Saar⸗Sänger-Bund
nächster Tagungsort für den Gauvorstand wurde Hermeskeil
hestimmt. Hierauf schloß Gauführer Mathieun die sehr be—
lebte Tagung mit einem Appell an die Mitglieder und
en Lied, worauf der inoffizielle Teil seinen Verlauf
nahm.
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Gau Beckingen.
Der Gautag des Gaues Beckingen fand in Haustadt
statt. Nach Eröffnung durch den 2. Vorsitzenden Detzen,
Rehlingen, wurde der deutsche Sängergruß gemeinsam vor—
getragen. Gauchormeister Breuer berichtete über die letzte
Bundesvorstandssitzung. Das dritte Bundesfest in Saar—
brücken soll eine gewaltige Kundgebung des einmütigen
Zusammenstehens aller im S.S. B. vereinigten Gesang—
hereine für deutsches Wesen und deutsche Kultur an der
Saar sein. Alle Vereine müssen sich an dem Vortrag der
beiden Lieder von Armin Knab: „Weckruf“ und „Deutscher
Morgen“ beteiligen. Sodann referierte Gauchormeister
Breuer über die in Saarbrücken abgehaltene Chorleiter—
schule, an der zwei Dirigenten des Gaues teilnahmen. Der
Vorsitzende des Gaues Merzig Griebler sprach über das
Thema: „Unser deutsches Volkslied“, wobei er betonte, daß
die Pflege des Volksliedes die vornehmste Aufgabe der
Besangvereine sein müsse. Ueber die Neuorganisation des
Bundesgebietes und die Zusammenarbeit der einzelnen
Ortsvereine machte der 2. Vorsitzende nähere Mitteilungen.
M.G.V. Saarfels wurde einstimmig in den Gau aufge—
nommen. Die Terminfestsetzung für den nächsten Gausfag
wurde dem Gauvorstand überlassen. Quartett-Verein
„Almenrausch“ brachte unter seinem Chormeister Schäfer
einige Liedergaben prächtig zu Gehör
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der Gleichschaltung der Vereine, der Bünde und des Gaues
ftattfinde mit einem wunderbaren Auftakt beginne und
gab dem Wunsche Ausdruck, daß das Vorbild, welches der
MGV. Sotern gegeben habe, auch in Zukunft bei Gau⸗
und Bundestaguügen nachgeahmt werde. Zu Punkt 1 er—
läuterte der Gauführer den Sinn des neuen Namens, die
Herkunft und den Zweck desselben. Zu Punkt 2 erhielt
Hauschatzmeister Lenninger, Reinsfeld, den Auftrag, die
Beiträge sowie den Beitrag für Tonsetzer sofort einzu⸗—
ziehen. Ein besonderes Gaukonto wird bei der Landesbanl
Blirkenfeld eingerichtet, auf das alle Zahlungen geleiste
werden können, Der Einfaäachheit halber wird, angeordnet.
daß Zahlungen ausschließlich durch die Post auf diese Bank
d h. auf deren Posischeckkonto zu Gunsten der Gaugeschäfts
sttelle Tuͤrkismühle zu leisten sind. Kontonummer wird der
Vereinen durch besonderes Rundschreiben noch mitgeteilt
Der Vorsitzende wurde im Rahmen der Tagung ermachtigt
über Beträge bis zu 20 RM. zu verfügen. Höhere Be
träge unterliegen der Zustimmung des Vorstandes. Zah—
lungen durch den Gauschatzmeister dürfen nur auf Anwei—
fung des Gauführers erfsolgen. Eine Uebersicht der Gau—
hercine sowie eine Liste der durch diese zu leistenden Be—
träge wird dem Gauschatzmeister durch den Gaugeschäfts—
sührer Willems zugestellt. Zu Punkt 3 wurde beschlossen,
daß jeder Verein verpflichtet ist, mindestens 3 Exemplare
der Saarsängerzeitung zu beziehen. (Diese Zahl muß un—
bedingt in nachster Zeit erheblich erhoͤht werden, wenn die
Vereine in lebendiger Verbindung mit der gesamten Bundes—
arbeit bleiben wollen. Die Schriftl.) Außerdem hat jeder
Chormeister ein Exemplar zu abonnieren. Punkt 4 und 5
der Tagesordnung wurden gemeinsam behandelt. Zur Rege—
lung von Dirigentenfragen ist der Gauchormeister in Ver—
bindung mit dem Musitkausschuß sowie zur Beratung be
der Auͤswahl von Notenmaterial verpflichtet. Der Gau—
chormeister hält jährlich zweimal in den drei Bezirken des
Gaues Dirigentenbesprechungen ab. Ferner besucht der
Gauchormeister programmäßig und unerwartet alle Vereine
während der Chorproben. Die Vormeldungen erfolgen durch
die Geschäftsstelle. Die drei Bezirke werden wie folgt ein—
geteilt: 1. Türkismühle bis Schwarzenbach, 2. Otzenhausen
dis Rascheid, 8. restlicher Teil. Als Bezirksleiter wurden
bestimmt: Bezirk 1 Mathieu, Türkismühle, Bezirk 2
Lenninger, Reinsfeld, und Bezirk 8 Klein, Thalfang. In
diesen drei Bezirken wird im kommenden Herbste je ein
Werbesingen veranstaltet, dessen Reinerlös für die Spende
der naͤtioͤnalen Arbeit verwendet wird. Außerdemeran—
stalten diese Bezirke im kommenden Winter je ein Winter—
werbefest, das als Wertungssingen ausgebaut werden kann.
Alle Bezirksvereine müssen an diesen Veranstaltungen teil—
nehmen. Die Teilnahme von Gauvereinen an Festen nicht—
organisierter Vereine bleibt nach wie vor untersagt. Unter
Verschiedenes“ wurde der Gauchormeister Frisch beauftragt,
die Partituren der beiden Chöre zum Bundesfest in Saar—
brücken zur Ansicht kommen zu lassen und dann sich für
den Bezug für die Gauvereine zu entscheiden. Die Stunde
des Chorgesanges im Westdeutschen Rundfunk wird jetzt
auf Autrag des Vereins Sötern freigegeben, und zwar
werden voraussichtlich die Vorträge am 17. Dezember d. J.
mit zwei Vereinen aus dem Gau Hochwald beginnen.
Nähere Anweisungen erhalten die Vereine noch von der
Gauͤgeschäftsstelle, Die Uebergabe der Gaukasse an den
neuen Gauschatzmeister erfolgte nach Prüfung derselben
durch zwei Sangesbrüder mit gleichzeitiger Entlastung. Als
Gau Bilttal.
Der Gau Bisttal hielt in Berus sein diesjähriges „Gau—
reundschaftssingen“ unter Beteiligung sämtlicher Vereine
ab. Der Vorsitzende des M.G.V. Berus eröffnete das
Konzert durch eine treffliche Ansprache. Dann hieß der
Bauvorsitzende Burg, Friedrichweiler, die Anwesenden herz—
lich willkommen. Gauchormeister Strumpler, Hülzweiler,
eröffnete den musikalischen und gesanglichen Teil. Zuerst
vurden die Massenchöre „Saar-Sängerspruch“ und „Ein
deutsches Lied“ von Bruno Stürmer, unter Mitwirkung
ämtlicher Gauvereine, prächtig und wirkungsvoll, vorge—
ragen. Dann sangen die einzelnen Vereine je zwei Lieder
durchweg ansprechend. Eine Spitzenleistung war wohl der
Vortrag der Sängervereinigung Neuforweiler. Es war dies
das letzte Singen des Gaues Bisttal, da der Gau wie die
anderen kleinen Gaue dem Rufe des Saar-Sängerbundes
Folge leistend, in arößere Gaue einverleibt wird.
Gau Brebach.
Sängerbund Güdingen beging unter reger Anteilnahme
der gesamten Bevölkerung und aller Ortsvereine sein 40—
ähriges Stiftungsfest, das zugleich mit dem Gaukonzert
des Gaues Brebach verbunden war. Der Ort zeigte reichen
Fahnenschmuck. Den würdigen Auftakt bildete ein ab—
vechslungsreicher Unterhaltungsabend im Saale des Turner—
heims. Vorsitzender Schuhmaͤcher begrüßte Sänger und
äste, insbesondere Bürgermeister Loskant, Pfarrer Rieth,
den Vertreter des Saar-Sänger-Bundes Bitsch, den Ehren—
borsitzenden Bock, sowie die Abordnung der Gemeindever⸗
tretung. Besonderen Dank stattete Redner den Jubilaren
ab für ihre treue verdienstreiche Tätigkeit im Dienste der
Sängersache und ihren hervorrägenden Anteil am Aufstieg
des Vereins. Er warf dann einen Rückblick auf die ver—
lossenen 40 Jahre und hob hervor, daß der Zusammen—
schluß zum Sängerbund erfolgt sei, um mit vereinten
sträften“ dem hohen Ziele einer möglichst wirksamen und
bollkommenen Pflege des deutschen Liedes zuzustreben.
Vaterländischer Geifst und deutsches Empfinden seien seit
Fahr und Tag im Bunde lebendig gewesen und hätten seine
Arbeit bestimmt und befruchtet. Mit dem Gelöbnis, daß
der Sängerbund Güdingen auch weiterhin dem deutschen
diede die Treue bewahren werde und mit dem innigen
Wunsche, recht bald mit unserem lieben Vaterland vereint
zu fein, schloß der Redner. Im Namen der Gemeinde über—
brachte Bürgermeister Loskant die besten Glückwünsche. Im
Auftrage des Bundesvorstandes des S. S. B. übermittelte
Zauvorsitzender Bitsch dem Verein aufrichtigste Glück—
punsche Fur 50jährige Betätigung als Sänger konnte