Full text : 11.1933-1934 (0011)

Seite 106 I
Unsern Sängern, die uns in all den Jahren so
wacker und treu Gefolgschaft geleistet haben, vergegen—
wärtigen wir auf den nachfolgenden Blättern in ein—
zelnen, natürlich aus dem Zusammenhang herausge—
hobenen Sätzen, Gedanken zur Kulturarbeit unserer
Vereine, die seit über zehn Jahren das Leben im
S. S. B. bestimmt haben. Sie sind größtenteils Auf—
sätzen entnommen, die in den ersten Jahrgängen unserer
Bundeszeitschrift bis zur Gegenwart nachgelesen werden
können, und machen deutlich, welche außerordentlich um—
fangreiche und eindringliche Bildungs- und Er—
ziehungsarbeit der S.S. B. in diesen Jahren ge—
leistet hat. Man denke dabei auch an die zahlreichen,
verschiedentlich von der großen Presse sehr beachteten
Sondernummern unserer Bundeszeitschrift: Der
Chorleiter, Das dentsche Volkslied, Unsere Arbeit,
Franz Schubert, Kritik, Max Reger, Friedrich Silcher,
Richard Wagner, Das deutsche Buch, Friedrich der Große
und die Musik, Werden und Wesen des Volksliedes,
Felix Mendelssohn-Bartholdy, Musica sacra, Heimat,
Das Orchester, Karl Löwe, Weihnacht im Lied, Wer—
tungssingen, Karl Friedrich Zelter, Karl Maria von
Weber, M.G.V. und Jugendpflege, Das Konzertpro—
gramm, Unsere Männergesangvereine, Weihnachts- und
Krippenspiele, Wilhelm Kienzl, Ludwig van Beethoven,
Es stehen drei Sterne am Himmel (Volkslied), Der
Minnesang, Der Meistergesang, Friedrich Hegar, Vom
deutschen Volkslied, Franz Schubert, Heinz Steguweit,
Walter Bloem, Peter Dörfler, Heinrich Caspar Schmid,
Hugo Kaun, Rudolf Presber, Jakob Kneip, Rudols
Herzog, Heinrich Zöllner, Walther Moldenhauer, meh—
vere Frauennummern, Wiener Lehrer-A-cappella-Chor,
Heinrich Federer, Das deutsche Volkslied, Auslands—
deutschtum, Erwin Lendvai, Hans Heinrichs, Robert
Laugs, Wolfgang Amadeus Mozart, Unsere Konzerte,
Karl Kämpf, Wilhelm Rinkens, Hausmusik, Adolf
Kirchl, Robert Schumann, Die Wiener Klassiker, Musik—
erziehung (Pädagogennummer), Goethe, Frankfurter
Sängerfest, Walter Rein, Heinrich Werlé, Das ältere

ulsss Saar⸗Sänger⸗Vund linu V
Chorlied, Oesterreichnummer, Richard Wagner — alles
aufs reichste bebildert und mit Aufsätzen aus der Feder
erster Fachautoren!

Die nachfolgenden Ausschnitte aus Aufsätzen früherer
Jahrgänge zeigen, wie gewissenhaft unsere Bundeszeit—
schrift allzeit das Bundesleben begleitet und
von sich aus beschwingt hat. Das wird man ge—
wahr, wenn man wieder einmal die alten Bände durch—
hlättert und aus ihnen ersieht, wie die Bundesarbeit
im S. S. B. von Anfang an zielstrebig als wahre
Kulturarbeit aufgefaßt worden ist, und wie der
Bund von seinen einst erstrebten Idealen im Laufé
eines Jahrzehnts eins nach dem andern zu verwirklichen
vermocht hat. Man denke an die Erziehung der
Chorleiter durch Tagungen, Kurse und unsere
Chorleiterschule, an die Bildung der Sänger—
schaft durch Wertungssingen, Vorträge und Chor—
besuche des Bundeschormeisters, an die Werbung des
schaffenden Volkes, der Arbeitslosen, der Frauen und
Mädchen, der Jugend für das deutsche Lied, an düe
sittliche Durchdringung unserer gesamten Ar—
beit aus dem Geiste volksdeutscher und christlicher Welt—
und Lebensanschauung, durch Weckung des Heimat- und
Familiensinnes, durch Veredelung der Feste und durch
Beseelung und Vergeistigung des deutschen Menschen!
Die nachfolgenden Ausschnitte — vom ersten Jahr—
gang 1922 an — zeigen aber auch, daß unsere
Sänger an der Saar im Rahmen unseres Bundes
Liebe, Hingabe, Fleiß und Kraft stets an Ideale ge—
setzt haben, deren Bedeutsamkeit sowohl für die Ge—
sinnungsbildung und Charakterprägung
des einzelnen, wie für die Gestaltung
wahrer Volksgemeinschaft und von innen
heraus bejahter Staatsgesinnung heute all—
gemein erkannt wird. Walther Stein.

Einladungen

Vrogramme, VBlakakte, Festbücher, Cintrittskarken
und alle sonstigen Drucksachen in ein- und mehx—
farbiger Ausfükrung, nack eigenen und gegebenen
Entwürfen. „ Kürzeste Jieferzeit, billigste Vreise!

Buchdruckerei
Gebr. Hofer AG. Völklingen
Telephkon: Amt Völklingen 13, Raarbrücken 22615
Druck und Verlag der Saar-GHänger- Zeitung

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