Zeite 84 IIIIIls. Uh Saar⸗Sänger-Bund IIIPPlllthuerrrersls,uistsht Nr. 4
hjörer belohnte jede einzelne Darbietung. Zwischendurch Mitwirtung bei den Operettenaussührungen für den Eisen—
Prachen: Als Vertreter der Stadt Ettlingen Stadtrat dahnvcerein bestens bekannt sind, übernommen. Dies mag
Slunck, als Vertreter des Postamts Postamtmann Mackel auch mit dazu beigetragen haben, daß der große Saal bis
und als Vertreter der Sänger der Vorsitzende der „Freund- auf den letzten Platz besetzt war. Besonders hervorzu—
schaft“, Sangesbruder Jäger. Alle Ansprachen klangen in
dem Wunsche aus, daß bald das Saargebiet wieder eins
sein möge mit unserem großen deutschen Vaterland. Als
Erinnerung an den Besuch überreichte der Vorstand der
„Freundschaft“ dem Postgesangverein ein eingerahmtes Bild
der Stadt Ettlingen. Der Vorsitzende des Postgesangvereins,
Sangesbruder Dieter, erwiderte alle die Wünsche in dank—
baren und bewegten Worten und betonte, daß das Volk an
der Saar tren zum Reiche stehe, selbst in den Zeiten
größter Not. Als Anerkennung für die freundliche Auf—
nahme und die geleistete Arbeit wurden der geschäftsfüh—
rende Vorstand der „Freundschaft“ zu außerordentlichen
Mitgliedern ernannt. Ein Hoch auf das deutsche Lied, das
deutsche Saargebiet und auß das deutsche Vaterland be—
schloße den offiziellen Teil des Abends. Tanz und Gesang
zereinigte die Sänger noch manche sfrohe Stunde. Der
Pfingstmontagvormittag war ausgenutzt durch einen Aus—
flug in die herrliche Umgebung Ettlingens. Nach langem,
schwerem Abschied wurde gegen 2 Uhr die Faährt nach
Karlsruhe angetreten, begleitet von Heilrusen und Tücher—
schwenken der Ettlinger. Großen Anteil an dem Gelingen
dieses Besuches hatte auch die Ettlinger Presse. Ihr und der
Postgesangverein Saarbrücken vor der städtischen Ausstellungs⸗
halle in Karlsruhe. vhot. H. Blatt
Bevölkerung an dieser Stelle herzlichen Dank! In Karls—
ruhe folgte der Postgesangoerein Saarbrücken einer Ein—
ladung des Postgesangvereins „Postalia“ zur Mitwirkung
hei einem Freundschaftssingen, gelegentlich ihres 25jährigen
Stiftungssestes. Hier wirkten 10 Brudervereine aus der
näheren und weiteren Umgebung mit. In dem bis zum
letzten Platz besetzten großen Saale des „Kühlen Krug“
wüurden die Sangesbrüder herzlich willkommen geheißen.
Mit dem Chor „Heimat“ von Wiesner und „Der Oben—
drauf“ von Othegraven konnte sich der Postgesangverein
einen glänzenden Erfolg ersingen. Nicht endenwollender
Beifall belohnte die Leistung. Selten sang der Chor derart
risch und mustergültig und mit solcher Begeisterung. Die
Zuhörer erzwaängen sich schließlich noch als Zugabe die
Saarhymne“ von Schwarz, welche mit dem gleichen Bei—
jall aufgenommen wurde. Auch die Karlsruher Presse schil—
derte das Auftreten des Postgesangoereins Saarbrücken als
ausgezeichnet. So fand diese Sängerfahrt einen durchaus
vürdigen und künstlerischen Abschluß. Unodergessen wird
sie allen Teilnehmern bleiben. Um 6 Uhr wurde die Heim—
sahrt angetreten, frohe Stimmung und Zufriedenheit im
derzen jedes einzelnen Sängers. Nach einer letzten Rast
in Kaltenbach wurde noch dem Psälzer Wein gehuldigt und
Saarbrücken gegen 1 Uhr wohlbehalten erreicht. Wieder
ist der Postgesängverein um Ersolge und Erinnerungen
reicher und hat gezeigt, daß er bestrebt ist, sein Bestes zu
geben zur Pflege und Erhaltung des deutschen Sledeß
ho
Der Sängerchor des Eisenbahnvereins Saarbrücken ver⸗
anstaltete im Saar-Sängerheim anläßlich seines 24jährigen
Bestehens einen Familienabend. Die Ausführung des
Proaramms hatten Mitglieder des EChnres, die durch ihre
hzeben sind die „Singer“, welche unter der Leitung von
Sangesbruder Weißenbach Hervorragendes leisteten und
durch stürmischen Beifall zu mehreren Einlagen gezwungen
wurden. Der Repräsentant des Chores, Reg-Rat Dr.
Schell, begrüßte mit herzlichen Worten die Erschienenen.
Besonders dankte er den oberen und mittleren Beamten,
sowie den Vertretern der Brudervereine. Flott gespielte
Musikstücke, gut vorgetragene Chöre sorgten bald für die
richtige Stimmung, so daß beim zweiten Auftreten des
Chores, Gauvorsitzender Ober-Reg.-Rat Jaeckel die Ehrung
bverdienter Sangesbrüder vornehmen konnte. Mit zu Herzen
gehenden Worten dankte er den Sänger-Jubilaren für ihr
freues Mitarbeiten an der großen kulturellen Aufgabe,
die sich der Bund als Ziel gesetzt hat. Die Jungen er—
mahnte er, den Alten nachzueifern, die Fernstehenden bat
er, soweit sie stimmbegabt seien, dem Sängerchor beizu—
treten. Nachdem der Gauvorsitzende die Glückwünsche des
Bundesvorstandes übermittelt hatte, erhielten die Ehren—
nadel für 40jährige Sängertätigkeit: Sangesbruder Hirtzel
und Wals; für 28jährige: die Sangesbrüder Reheis und
Rubly. Letztgenanntem konnte leider die Nadel nicht über—
ꝛeicht werden, da er z. Zt. im Krankenhaus liegt. Auf
Vunsch des Gauvorsitzenden besucht der Chor seinen
Zangesbruder Rubly im Krankenhaus, um ihm dort die
fhrennadel zu überreichen und bei dieser Gelegenheit ihn
ind die andern Kranken mit einigen Liedern zu erfreuen.
fsine besondere Ehrung wurde Sangesbruder Hirtzel noch
»urch Ober-Baurat Köttgen als Vertreter des erkrankten
Vorsitzenden des Eisenbahnvereins zuteil, er überreichte eine
fünstlerisch ausgesertigte Urkunde. durch welsche er zum
Eisenbahnschreiner Wals
Ehrenmitglied des Eisenbahnvereins ernannt wurde. In
zewegten Worten dankte Sangesbruder Hirtzel auch im
stamen der andern Sängerjubilare dem Gauvorsitzenden
tnd versprach. weiterhin mifarheiten zu wollen. daß der