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„Wanderlied“ von R. Schumann, „Musensohn“ von Fr. Vertreter des S.S.B. war der 2. Vorsitzende des Illtal—
Schubert, sowie „Blumenlied“ von Fr. Schubert. Hierauf vaues Lehrer Schnur anwesend. Er überreichte im Auf—
folgten drei Chorvorträge „Der Traum“ von Schauß, „Die rage des S.S.B. mit Worten warmer Anerkennung dem
Hrenadiere“ von Pütz und „Den Toten vom Iltis“ von angjährigen Präsidenten des Vereins Gard die silberne
Curti. Den Höhepunkt des Konzertes bildete das Chor— shrennadel für 25jährige Sängermitgliedschaft. Auch der
wverk „Der Heini von Steier“ von Zöllner, das unter Mit— Lerein ehrte seinen treuen Sänger und überreichte ihm
virkung der Solisten Frl. Quack (Sopran), Bastian (Bariton) »in Diplom mit der Urkunde als Ehrenmitglied, wobei der
und Willi Scholler (Violine) eine einwandfreie Wieder- 2. Vorsitzende im Namen des Vereins dessen Glückwünsche
gabe fand. Im „Huldigungschor“ hörten wir im Zusammen- ibermittelte. Der Geehrte sprach seinen herzlichen Dank
virken mit dem Vereinschor den Schülerchor, der durch sein jzus. Der schöne Abend hinterließ bei allen Besuchern die
gutes Stimmenmaterial angenehm auffiel. Den chorischen desten Eindrücke. Ein Schlußmarsch beendete den Familien—
Teil beschloß Moldenhauers markiger Chor „Weltfrühling“, ibend.
borgetragen durch den Chor des Vereins, den Schülerchor
und unter Mitwirkung des Orchesters W. Scholler. Zum
Schlusse erfreute noch Frl. Quack mit zwei Zugaben, indem
sie zwei Arien und zwar aus „Hugenotten“ von Wagner
und aus „Das Glöckchen des Eremiten“ von Millöcker sang.
Alle am Konzert Beteiligten setzten ihr Bestes an ihre
Aufgabe und fanden freudigen Beifall.
Gau Köllertal.
Der im Januar gegründete Männer-MDuartettverein
bilschbach hielt sein Gründungskonzert ab. Der Vorsitzende
begrüßte die Anwesenden, die zahlreichen Gäste aus dem
S. S. B. und den vollzählig erschienenen M.G. V. Güchenbach
und verbreitete sich über Ziel und Streben des jungen
Vereins, die sich im Sinne der Arbeit des Saar-Sänger—
dundes bewegen. Indem Redner um allseitige Unterstützung
hat, gab er der Hoffnung Ausdruck, daß Einigkeit, Freund—
schaft und Zusammenarbeit alle Vereine umschließen möge.
Sauvorsitzender Altmeyer, Güchenbach, richtete mahnende
Worte an die Zuhörer, die deutschen Gesangvereine in ihrer
mmer schwerer werdenden Arbeit um die Erhaltung und
Pflege des deutschen Liedes weiter zu unterstützen. Unter
Leitung von Chormeister Jos. Trouvain, Dilsburg, trug der
Männer-Quartettverein vor: „Abendfriede“ von H. Bröll,
„Ich lag am Waldessaume“ von Bradenberg, „Warnungg“
don Mozart mit Klavierbegleitung, „Drei Stunden“ von
Ir. Hanemann und „Mägdlein hab acht“ von Th. Kur—
cheid. M.G.V. Güchenbach sang unter Leitung von Chor—
neister Jungfleisch „Wegworte“ von Kaun, „Bergandacht“
;»on E. Heuser, „Erdgeboren“ von Wiedemann, „Nord—
zeutsches Tanzlied“ von Milarch, „S' Vogerl im Tannen—
vald“, sowie den „Studentengruß“ von F. W. Berner.
Als Solisten wirkten Christmann, Dilsburg (Violine) und
Loeb, Dilsburg (Klavier). Mit dem „Schwäbischen Tanz—
ied“ von W. Moldenauer fand das schöne Konzert durch
en Männer-Quartettverein seinen Abschluß. Die zahlreiche
zuhörerschaft ließ es an dankbarem Beifall nicht fehlen.
ss steht zu erwarten, daß der junge Verein alle Kräfte
»aransetzen wird, in unermüdlicher Kleinarbeit seine künst—
erischen Aufgaben zu erfüllen.
Gau Merzig.
Als Wertungsrichter bei dem in Merzig stattfindenden
Wertungssingen der Gaue Merzig und Metklach war Musik—
direktor Beck, Homburg, berusfen. Mit dem deutschen Sänger—
zruß wurde die Veranstaltung eingeleitet. Der Gauleiter
des Gaues Merzig, Schulleiter Griebler, Hilbringen, hieß
die Sängerschar herzlich willkommen. Ein besonderer Gruß
galt dem Vertreter des Saar-Sängerbundes Bundeschor—
eiter Stilz, Musikdirektor Beck und den Pressevertretern
ßauleiter Griebler wies auf die Bedeutung und Wichtig—
eit der Wertungssingen hin. Programmäßig wurden als—
dann von jedem Verein zwei Pflichtchöre und im zweiten
kdeil ein selbstgewähltes Lied vorgetragen. Als Wertungs—
höre wurden vorgetragen: vom M.G. V. Frohsinn Dreisbach
„Es waren drei Gesellen“ und „Ich hört' ein Sichlein“;
»om Männerquartett Schwemlingen „Die Vesper“ und „Nun
ide du mein lieb Heimatland“'; vom M.G. V. Hausbach
„Sturmlied“ und „O wie herbe ist das Scheiden“; M.G.V.
SZangeslust Hilbringen „An einem Bächlein“ und „Nun leb'
vohl“; M.G. V. Frohsinn Rech „Wohin soll ich mich wenden“
und „In die Ferne“; Männerquartett Menningen „Drei
Laub auf einer Lind“ und „Jütländisches Tanzlied“;
M.G. V. Liederkranz Merchingen „Der Lindenbaum“ und
„Ich hört; ein Sichlein“. Nach dem Wertungssingen folgte
die Besprechung bzw. die Kritik des Wertungsrichters im
Beisein der Dirigenten der einzelnen Vereine in geheimer
Szitzung. Auch im zweiten Teil folgten noch einige schöne
Rieder, und zum Schluß mußte sich das Männerquartett
Menningen zu einer Zugabe verpflichten. Da der Gau—
eiter des Gaues Mettlach Engel verhindert war, richtete
»er Gauleiter Griebler, Hilbringen, noch eine Schluß—
insprache an die Sänger, bei der er allen Teilnehmern
einen Dank ausdrückte Mit dem Gesang des Saarfänger—
von hes wurde die anregend verlaufene Veranstaltung be—
nfssen
Erich Werner, aßxadem. Musiklehrer
Absolvent der Meisterklasse für Komposition an der staatlichen Hochschule
ür Musik, Berlin, empfohlen vom staatlichen Zentralinstitut für Musikrziehung,.
Berlin-Leipzig, erteilt Einzel- und Gruppenunterricht in Musiktheorie,
(ontrapunkt und Musikgeschichte. Auch vollständige Vorbereitung zur
taatlichen Privatmusiklehrerprüfung. Auf Wunsch Prospekte und Referenzen!
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daarbe chen O. Scheidterstr. 201
M.G. V. „Sängerlust“ Reiskirchen und Männerchor Er—
hach veranstalteten gemeinsam einen Werbeabend, der mit
den beiden, unter Leitung von Chormeister Kühn gesun—
genen Chören „Deutschlandlied“ von Heinrichs und „Weihe—
sied“ von Striegler auf dem Schulhof seinen festlichen Auf—
takt fand. Das Konzert nahm dann im Saal mit Dürrners
„Sturmbeschwörung“ seinen Fortgang. Vorsitzender Jakob
Neuheuser sprach herzliche Worte der Begrüßung, Vor—
sitzender Philipp Nagel hielt eine begeisternde Werberede,
denen Gauvorsitzender Oberregierungsrat Bühler zustim—
mend hinzufügte, daß gerade in dieser schweren Zeit die
Pflege des deutschen Liedes doppelt notwendig sei. Aus
der Fülle der Chöre nennen wir noch vom Erbacher Verein:
„Durch's Wiesental“, „Sonntagsfeier“, „Vaterland“, „Der
Kuckuck“ und „Aus weiter Ferne“ und von Reiskirchen:
„Abendglöcklein“ von H. Bungard, „An einem Bächlein“
von H. Waelrent, „O wie herbe“ von Fr. Silcher, „Wander—
schaft“ von K. Zöllner, „Die Heimat“ von Jos. Schwartz
und „Die drei Röselein“ von Fr. Silcher. Mit dem ge—
neinsamen Gesang „Der Spielmann“ und dem Deutschen
Sängergruß fand die Veranstaltung ihren Abschluß.
GBau Felingen.
Der im Jahre 1878 gegründete M.G.B. „Concordia“
Urexweiler hielt einen Familienabend ab, der mit einem
Musikstück unter Leitung des Vereinsdirigenten Lehrer
Mertes begann. In der Begrüßungsansprache des 2. Vor—
sitzenden begrüßte der Redner die Ehrengäste Ehrenpräses
Pastor Jung, Gemeindevorsteher Fuß, Rektor Huwig und
alle Erschienenen und dankte ihnen für ihren zahlreichen
Besuch. In seinen Ausführungen erinnerte er daran, daß
es gerade in einer Zeit wirtschaftlicher Krise Pflicht der
Sänger sei, durch eine solche Feier im Liede Kraft und
Mut zu schöpfen. Da das Jahr 1932 im Zeichen Goethes
steht, gedachte der Redner in kurzen Worten des großen
Dichters, in dessen Geburtsstadt das Deutsche Sängerfest
stattfinden wird und streifte das Leben des Sängers in
Bund und Verein. Dabei erwähnte er die Inschrift, welche
am Stadttheater in Frankfurt eingemeißelt ist: „Für das
Wahre, Gute, Schöne“. Am Schluͤß ermahnte er, immer
treu zum deutschen Liede und zum angestammten Mutter—
lande zu stehen, indem er die Worte aus Strieglers Weihe—
lied anführte: „Ihr Brüder aber lebenslang, steht einig,
Hand in Hand. In Treue fest dem deutschen Sang! Und
treu dem deutschen Land!“ Hierauf sang der Verein den
deutschen Sängergruß. Es folgten in ansprechender Vor—
tragsfolge ernste und heitere Darbietungen, Volkslieder
und Musikstücke, die teils vierhändig am Klavier, teils mit
Zither und Mandoline zum Nortrad debracht murden NMIs