Full text : 10.1932-1933 (0010)

Zeite 56 II' l Saar⸗Sänger⸗Bund Isstu wishhl Nr. 3
19. Sept.: Gruppenwertungssingenbezirk Id: Dirigenten- ifrig betriehen werden. Auch Vereine, von denen nur
besprechung im Deutschen Haus, St. Ingbert in kleiner Bruchteil am Fest teilnehmen wird, müssen die
7 uhr. Noten beziehen und die Chöre im Gesamtchor üben. Sie
Bermania Neunkirchen: 1. Gau-Konzert 'rxhalten nie wieder eine so günstige Gelegenheit, wertvolle
inter dem Motto: Ernstes und Heiteres. orwerle zu so billigem Preis ihrem Notenschatz und
Zaarbrücker Liederkranz: Stiftungskonzert hrem ständigen Lagerbestand einverleiben zu können. Es
m Städt. Saalbau. vird insbesondere darauf hingewiesen, daß auf Grund
hruppenwertungssingenbezirk III:; Wertungs- der vertraglichen Abmachungen mit den Verlegern, und
fingen Gruppe“2 in Völklingen — nach— Tonsetzern die Frankfurter Liederhefte nach dem Sänger—
nittags 3 Uhr. undesfest nicht mehr abgegeben werden dürfen. Deshalb
Zaarbr. Liederkranz: 64jähriges Stiftungsfest st sofortige Bestellung Hotwendig. J
m Sängerheim Stadtpark Ludwigsberg. Zur üdeellen Vorberéeitung jedes Teil—
Fruppenwertungsfingenbezirk Vir:“ Wertungzs- wehmers auf das Frankfurter Sängerbundes
angen der Gruppe in Sulzbach (Turnhalle) dest, gehört der Bezug der Festblätter, von denen kürzlich
— nachmittags 2 Uhr. ereits Heft b erschienen ist. Wer das Fest wirklich inner—
29. Jan. 1933: Gruͤppenwerkungssingenbezirk IVv: Wertungs- ich, miterleben, und, in bleibender Erinnerung behalten
ingen der Gruppe 2in St. Ingbert (Karls⸗ vill, muß die Festblätter besitzen. Alle bisher erschienenen
bergsaal) — 2ühr. 8 Wnguteeend Vegiahenn gache ehere
Bundestag im Warndt. Die imposante, von prachtvollen estellungen richte man an den Berlag HRes. Bronners
Chören in Kundgebung anhosgr Ra hi ð Große Drucerei, Frankfurt g. Ma Bluücherstratze 20.223. Postscheck—
roffeln hat in ganz Deutschland, wohin sie durch Radio vn einne F e 4556 GBerlag der Festblätter). Ge—
üäbertragen wurde, begeistertes Echo gefunden. Aus Rostock J
lief Ibee während des Bundestages eine telegraphische Auch on diescun Hanre sde der De 4*
sundgebung ein. Es folgten viele Briefe und Kartengrüße. 34 statt. und IPox Aamt * Funt Wie inn ee
un eeng uz uech bin der Meinung, daß man berden umsere Versgine in Stadt und andan diegem Igge
nunferer zerriffenen Zeit alles ergreifen muß, was ge— ehevorzugten Plätzen ihres Heimatortes Volkslieder
i ist, fuͤr viele eine gemei is zu bilden Aus ingen. wende fü Akuens
ue e e aee rute Dase on idnn en aeutgche Seitsspende sur Guees Gwartstane go
berte Verbreitung; denn er zeigt uns einen Weg, auf dem übsche Erinnerungsmarken mit, Bildern von Goethe und
in Iroßer Teil unseres Voltes zusammengeführt werden Aner Umgebung heraus, welche, für Briefverschlußz, Erlibris
i mehn dieser Reuf nach Fimngteit as dem Saart uind dergleigen verwendbar zu Stud inWerbehesten
gebiet kommt, so ist das für uns im Reiche Grund genug, zusammengestellt sind, um damit Fünfzig⸗Pfennig-Spenden
diesem Weg über das deutsche Lied mehr Beachtung zu 4J Freundeskreisen zu sammeln. Wer Zum Besten des
Henten Vdlus Helgbland Eie haben in Ihrer vorzüg voethehauses sich hieran beteiligen will, verlange die kosten⸗
ichen Rede meine eigenen Gedanken über den Deutschen, ofe Zusendung eines Werbehefts vom Hauptausschugz der
ehereienuͤche in dieser sneren Zeat sein soute so deutschen BatgwendeHrpher Hitscharghen dörapt
treffend Form und Geftalt gegeben, daß ich Ihnen übers urt a A we pue r Insey — es Er⸗
etdanen besde Zande deschen mochte. gun mich und vsez von hehne eaten zum Dant die in geinen ge,
e Fanite ft ghre Kede eine Erbauung gewesen undene bildgeschmückte Schrift von Wilhelm Schäser
Aus Haͤmburg: „Gott Lob, daß sich in unsern Grenz— Goethes Geburtshaus
stämmen von so hohem Patriotismus getragene Männer
tinden, die bei aller Anerkennung unserer vielen völkischen
Vorzüge auch den Mut aufbringen, den Finger in die
hlutende Wunde des unser Volk beherrschenden Materialis—
mus zu legen und ermahnen, die Blicke mehr auf das
Ideelle, als auf die Schlußzahlen der Bilanzen zu richten.“
Aus Zobten: „Möge auch hier im Osten wie im Saargebiet
weiter Liebe, Einigkeit und Verständnis für einander be—
stehen zum endgültigen Aufstieg der deutschen Nation.“
Aus Kelheim: „Ich war 25 Jahre Offizier und habe auch
den Feldzug mitgemacht, war auch seinerzeit Schüler unsers
alten Gura, der mich im Konzertgesang ausbildete. Habe
mit meinen 65 Jahren viel erlebt und gelernt, schöne und
noch mehr traurige Zeiten erleben müssen. Da ist es ein
Glück und erhebend für uns Alte, solche Worte zu hören,
die man festhalten und nachfeiern möchte.“ Aus Hamburg:
„Aus meiner Heimatstadt Hamburg sollen Sie erfahren,
daß Ihre durchgeistigten schönen Worte uns hier im Norden
des deutschen Vaterlandes aufs tiefste bewegt und bei uns
lebhaften Widerhall gefunden haben.“ Aus Solln bei
München: „Ich kann Sie versichern, daß die Ansprache
Ihres werten Vorredners, vor allem aber Ihre zu Herzen
eines jeden aufrichtigen Deutschen gehenden mannhaften
Worte im Reich starken Widerhall gefunden haben. Sie
Saarländer haben einem großen Teil der Deutschen im
Mutterlande gezeigt, was es heißt, deutsch denken und
fühlen.“ Aus Kopenhagen: „Wenn das Frankfurter Sänger—
fest von den gleichen Ideen getragen wird, frei von
chwächlicher Schöngeisterei und Selbstgenügsamkeit das
trennende in Deutschland durch eine lebendige Idee über—
brückt, dann hat der Männergesang eine Mission in der
Zeit irrlichterierenden Wankelmutes erfüllt.“
Die Deutsche Sänger-Bundes-Zeitung muß von jedem
Verein unbedingt in wenigstens einem Exemplar gehalten
verden. Ist man Teil eines großen Ganzen, dann muß
man auch mit dem Ganzen in lebendiger Fühlung bleiben.
Andernfalls fühlt man sich naturgemäß gar bald als das
fünfte Rad am Wagen. Wir geben hier vom D.S. B. fol⸗
gende bedeutsamen Mitteilungen weiter;:
Die Vorbereitung der Frankfurter Haupt—
aufführoungen müssen nunmehr von allen Vereinen

12. Nov.:
27
            
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