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ulll Saar⸗SKüunger⸗Bund
Gau Beckingen.
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iberreichte verdienten Sängerveteranen die Ehrennadel des
Bundes und wünschte dem rührigen Verein weiteren kraft
vollen Aufstieg!
Gau Fischbachtal.
Gan Veckingen konnte durch sein Gaukonzert wieder seine
große Anziehungskraft bei der Bürgerschaft von Beckingen
und Umgebung bestätigt finden. Der große Saal war dicht
gefüllt. Den Schulkindern der oberen Klassen, die freien
Eintritt hatten, waren besondere Plätze auf der Bühne
eingeräumt. Es war erfreulich zu beobachten, mit welch'
großer Aufmerksamkeit sie den Darbietungen der Vereine
folgten. Eine Gegenüberstellung der einzelnen Leistungen
der Chöre ist kaum möglich, da durchaus nur Gutes ge
boten wurde. Man merkte recht deutlich, welchen Einfluß
die intensive, jahrelange Arbeit des Saar-Sänger-Bundes
sowohl an den Chormeistern als auch an deren Vereinen
bewirkt hat. Durchweg waren Fortschritte in der Liedaus—
wahl, sowie im künstlerischen Vortrag zu verzeichnen, also
ein Aufstieg auf der ganzen Linie! Eine besonders wohl—
tuende Note brachten die Vorträge eines Knaben- und
Jungmännerchors in das Programm. Er sang das „Engel—
terzett“ von Mendelssohn, „Adventslied“ von Ebel uünd
„Soldaten“, einen Kanon von Mandyezewski. Die Vereine
sangen Chorperlen von Walter Rein, Schubert, Hegar,
Hansen, Niemeyer, Heinrichs, Wagner, Haßler, Neumann,
aämpf, Fucer Zedtler, Pütz, Wagner-Schönkirch, Schaaf
und Kähl. Das Konzert war ein voller Erfolg!
Die Jahreshauptversammlung des M.G.B. „Concordia“
Nerchweiler wurde durch Vorsitzenden August Mann mit
WVorten treuen Gedenkens an die verstorbenen Sanges
»rüder eröffnet. Sein Jahresbericht beleuchtete noch ein—
nal die geleistete Arbeit. Aus dem Bericht sind besonders
zu erwähnen: 2 Konzerte, eine Theateraufführung, 3 Fa—
nilienabende, sowie Veranstaltungen anderer Vereine, an
denen unser Verein teilgenommen hat. Auch beteiligte sich
der Verein an den Wertungssingen des Bezirks 5 in Fisch—
hach. In 3 Versammlungen uͤnd 13 Vorstandssitzungen
vurden die Geschäfte des Vereins erledigt. Ferner hielt
der Verein 52 Gesangstunden ab, welche durchschnittlich
nit 9000 besucht waren! Nur dadurch war es möglich, die
Leistungsfähigkeit des Vereins zu steigern. Der Mitglieder—
tand hat sich um 4 verbessert, so daß der Verein jetzt
51 Sänger zählt. Den Koassenbericht erstattete Kassierer
Peter Meiser. Die Kassenrevisoren hoben die mustergültige
Führung der Kasse hervor. Dem Vorstande wurde Ent—
astung erteilt. Mit Ausnahme des 1. Schriftführers, des
2. Kassierers und eines Beisißzers wurde der alte Vor
Künstler—-Adressen.
m
Christa Notholt
Konzert- ltictin und⸗-Pianistin
Franz Notholt
Konzert⸗Bariton 135
Mitalied des Saarbr. Stadttheaters)
Saarbrücken 3
Rofenbühlerwee s50. Tel. 28138
— 4
Erich Werner, akadem. Musiklehrer
Absolvent der Meisterklasse für Komposition an der staatlichen Hochschule
für Musik, Berlin, empfohlen vom staatlichen Zentralinstitut für Musikerziehung,
Berlin-Leipzig, erteilt Einzel- und Gruppenunterricht in Musiktheorie,
Kontrapunkt und Musikgeschichte. Auch vollständige Vorbereitung zur
ʒtaatlichen Privatmusiklehrerprüfung. Auf Wunsch Prospekte und Referenzen]
Saarbrücken 24 Peters bergstraße 5
ött ⏑
— —
PEICGrMAGAS
staatlich geprüfter Musiklehrer,
empfiehlt sich als
Chorleiter für größere und
kleinere Gesangvereine in
Stadt und Land. - 174
Saarbrücken 2. Breitestr. 50
Der Bundesssshrütiünrer berät Bundesvereine kostenfrei über die künstlerische Ausstattung von Konzert- und Fesstprogrammen
Der diesjährige Familienabend des Männer-OQuartett
„Fidelitas“ VBeckingen an Silvester gestaltete sich zu einem
Erfolg wahrer Geselligkeit und Sangesbruderschaft. Dank
der Bemühungen der Vereinsleitung und des Chorleiters
Breuer, Saarlouis, war es gelungen, ein reichhaltiges Pro—
gramm aufzustellen. Nach einlestenden Worten des Vor—
sitzenden Oehler zeigte bald das herzerfrischende Lachen
der Zuhörer bei den Darbietungen der Spieler und Sänger
das Vorhandensein einer fröhlichen Stimmung, und ein
nach dex Darbietung einsetzender spontaner Applaus war
den Darbietenden Dank genug. Die Hauskapelle (Geige,
Flöte, Klavier und Schlagzeug) sorgte in angenehmer Weise
für Ausfüllung der Pausen und ein kleines Tänzchen. So
kam es, daß um die 12. Stunde, als das neue Jahr seinen
Einzug hielt, auch der letzte Philister glücklich in die Flucht
geschlagen war. Allen, die zum guten Gelingen beitrugen,
auch den Spendern zu der Verlosung sei hiermit herzlichst
gedankt. Und im neuen Jahre „Glück auf!“ zu neuer
Tätigkeit!
Bau BDillingen.
Das 30jährige Bestehen war dem M.G.B. Eintracht
Dillingen Anlaß zur Veranstaltung eines hochwertigen, sehr
gut besuchten De nneanesen, dem das ebenfalls unter
Musikdirektor Robert Carl stehende Saarquartett und die
Solisten Herta Röse und Albert Bock, von Dr. Stilz treff—
lich begleiͤtet, eine besondere künstlerische Note zu geben
verstanden. Der Chor gestaltete mit technischem Können und
seelenvollem Erfassen Neuhofers „Bergandacht“, Reins
„Die heilige Flamme“ und als Huldigung für den verstor—
benen Meister Hugo Kaun den Zyklus , Vom deutschen
Rhein“. Die Darbietungen begrüßte die andächtig lau—
schende Zuhörerschaft mit dankbarem Beifall. Bundesschrift—
führer Stein überbrachte Glückwünsche und Grüße des
Bundes, umriß unsere Verpflichtung gegenüber der deutschen
Kunst, namentlich auch den ———— Tonschöpfern,
stand wieder gewählt. Nach Erledigung des aufzustellenden
Frühjahrsprogramms wurde die harmonisch verlaufene, teil—
weise mit humorvollen Einfällen gewürzte Versammlung
mit dem Absingen eines gemeinschaftlichen Liedes beendet
Eine feine Ehrung bereitete M.G.VB. Sängerbund Duier—
schied Meister Erwin Lendvai. Zu Gast gebeten, mit dem
Deutschen Sängerspruch begrüßt, überreichte Vorsitzender
dehrer Becker unter Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
dem verdienstvollen Komponisten eine Radierung, Goethe
darstellend. Unter dem Stabe von Chorleiter Kredteck er—⸗
klang eine Reihe von Lendvaichören, lebendiges Zeugnis
des Genius! Erwin Lendvai fand tiefe Worte des Dankes,
begründete seine Hinwendung zum Männerchor, die auf
Wahrhaftigkeit gestellte Sprache seiner Chöre und ermahnte
die Sängerschaft, in der Pflege des Liedes treu zusammen—
zustehen. Aber auch als Menschen! Nicht zu betonen, was
renne: Preuße oder Bayer, sondern was uns einige:
Deutsche! Rektor Jun sprach für die geistvollen und zu
herzen gehenden Darleaungen herzlichsten Dank aus!
Gau Homburg.
Sein 1. Winterkonzert, das M.G.B. Limbach unter dem
Stabe von Chormeister Schuff bei Mitwirkung des Saar—
zrücker Kammerchors unter Leitung von Chormeister
S„chrimpf veranstaltete, durfte sich einer großen, beifalls—
rohen Zuhbrerschaft erfreuen. Aus der Chorfolge nennen
vir: Heimatgebet von Kaun, Bundeslied von Zelter, Drei
Laub von Armin Knab, All mein Gedanken von Walter
Rein, Vale carissima von Kaun, Frech und froh von Trunk
und Schwefelhölzle von Rein — ein trefflicher Querschnitt
zurch den deutschen Liederschatz bis zur jüngsten Gegen—
vart! Der ausgezeichnete Kammerchor ersang sich seine
ẽrfolge mit, Sätzen von John Bennet, J. H. Schein, H. L.
zaßler J. Eccard, Joh. Van — Pestalozzi, O, Lassus,
J. Skandellus, H. WagnerSchönkirch, H. Leipold. Die