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geschäftsführer Rauchholz, der herzliche Grüße des Vor- sammelten sich die Mitglieder nebst ihren Angehörigen und
sitzenden Dr. Bongard übexmittelte, welcher wegen Trauer- eingeladenen Gästen zu einem Festabend, der durch die
fall verhindert ist, an der Tagung teilzunehmen M.G.B. 23 Kaßpelle Stabler in Alsfassen eingeleitet wurde. Alsdann
Sulzbach sang zur Begrüßung: „Im Krug zum grünen brachte der Verein den Chor „Heimatgebet“ von Kaun
Kranze“. 1. Alle Vereine sind verkreten. Die letzte Gau- zu Gehör. Anschließend erfolgte die Begrüßung durch den
tagungsniederschrift wurde genehmigt. 2. Gauvorsitzender ersten Vorsitzenden, die insbesfondere dem Ehrendirigenten
Baus verbreitet sich über die letzte Bundesvorstandssitzung dehrer Warken i. R. den Vereinsgründern, den erschienenen
Bundesgeschäftsführer Rauchholz erläutert die einzelnen Vorständen der eingeladenen Brudervereine, sowie dem
Punkte näher. Interessant sind, die Ausführungen über Beigeordneten Friedrich und Ortsvorsteher Wahl galt. Nach
das Deutsche Sängerbundesfest in Frankfurt, die in der einem Hoch auf das deutsche Lied und Vaterland wurde
Mahnung ausklangen, eine größere Beteiligung seitens des
S.S. B. beim nächsten Fest in Leipzig zu erreichen. Betreffs
Neugliederung des S. S.B. wird es den einzelnen Gauen
anheimgestellt, in dieser Richtung Vorarbeit zu leisten
3. Gauchormeister Meyer berichtet, daß der Vertrag mit
den Tonsetzergenossenschaften entgegen dem Vorschlag des
Bundesvorstandes nicht gekündigt wird. 4. Damit der mit—
wirkende Verein M.G.V. Frohsinn Dudweiler in keiner
Weise behindert ist, wird die Durchführung des Wertungs—
singen der Gruppe II dem Quartettverein Thalia Duüd—
weiler übertragen. 5. Am 7. 10. findet in Saarbrücken im
Sängerheim ein Dirigententag statt, bei dem Professor
H. Werlé einen Vortrag über neue Chorliteratur halten
wird. Es ist Pflicht und eigenster Vorteil eines jeden Chor—
meisters an dem Dirigententag teilzunehmen. 6. Für den
Gau Sulzbachtal ist ein Konzert des Leipziger Kammer—
chores in Sulzbach. 7. Der Antrag des M.G. V. Concordia
Sulzbach, betr. Kritik durch die Presse, wird dem Musik—
ausschuß des S. S. B. überwiesen. 8. Die nächste Gautagung
(Jahresversammlung) ist im Januar 1933 beim M.G.V.
Concordia Sulzbach. Die Kassenprüfer stellt Quartettverein
Thalia Dudweiler. Der eingangs erwähnte Verein sang
als Schlußlied: „Vom Naschen“ von Mathieu Neumann.
Man wird in Zukunft mit einem sehr ernst zu nehmenden
Chor zu rechnen haben, der durch zielbewußte Arbeit in
die erste Reihe vorstößt, dem Duartett-Verein Thalia
Dudweiler. Chormeister Klaus Straßner hat der
Thalia einen Frauenchor angegliedert, so daß der
Verein auf seinem jüngsten Konzert mit 200 Mitwirkenden
auftrat, namentlich im Frauenchor mit ausgezeichnetem
Stimmenmaterial. Der erste Teil stellte eine Goethewidmung
dar (Kämpf, Kienzl, Lendvai, Keldorfer), der zweite Teil
Frauenchöre von Josef Haas (Liederzyklus op. 49, der
dritte Teil Werke für gemischten Chor von Lendvai, Haug
und Schumacher. Trotz Schwächen des Programms, bot das
Konzert eine erfreuliche Gesamtleistunng dar, die um so
mehr Anerkennung verdient, als der Chormeister den
Verein erst seit April leitet. Auch die solistischen Gaben
verdienen Anerkennung. Stadtschulrat Dr. Bongard umriß
in einem Vortrag die Ziele unserer volkstümlichen Kultur—
arbeit. Alles in allem: ein sehr verheißungsvoller Anfang!
MGwW. Liederkranz Urweiler.
das „Niederländische Dankgebet“ von Heinrichs gesungen.
Bauvorsitzender Berl, Gauchormeister Endres sowie die
Bereinsvertreter beglückwünschten den Verein zu seinem
Fubelfest. Es folgten Chöre und Musikstücke in buntem
Wechsel. Geboten wurden „Saarlied“ von Stilz, „Bleib
deutsch, du herrlich Land am Rhein“ von Arnold, „Schließt
n dieser Feierstunde“ von Schubert und das „Bundeslied“
»on Zelter. Aus der Vereinschronik entnehmen wir: Der
Brundstein zum Gesangverein „Liederkranz“ wurde am
2. Juli 1892 gelegt. Schon nach einigen Wochen zählte
der Verein 70 Sänger. Erster Dirigent war Lehrer Lieser,
den Vorsitz führte damals Bergmann Jakob Becker. Schwere
Krisen hat der Verein überstehen müssen. Der Weltkrieg
taffte 17 seiner besten und eifrigsten Sänger dahin; im
Frühjahr 1932 starb Ehrenvorsißzender Michel Ohlmann
Während der 40 Jahre seines Bestehens leiteten den Verein
5Dirigenten, 6 Vorsitzende, 6 Schriftführer und 9 Kas—
ierer. Seit 1923 gehört der Verein dem Saar-Sänger—
Bund an. An den von diesem veranstalteten Wertungs—
ingen hat sich der Verein stets regelmäßig und mit gutem
Erfolg beteiligt. Mehrere gesangliche Darbietungen, zu—
letzt das im vergangenen Jahre unter Mitwirkung der
SZängerin Frl. Olga Schwind aus Saarbrücken gegebene
tonzert, zeugen von der gesanglichen Leistungsfähigkeit des
Vereins, der seit 1919 unter der bewährten Leitung von
Felix Warken steht.
Gau S5S1. Wendel.
Die Männerchöre der Stadt St. Wendel sowie der Lieder—
kranz Urweiler hatten sich zur Feier des 60b6jährigen
Stadtjubiläums St. Wendels zu einem Massenchor zu—
sammengeschlossen. Ein erhebendes Bild bot sich bei den
abendlichen Serenaden dar. Das Wahrzeichen St. Wendels
der Dom, von Scheinwerfern beleuchtet, der weite Frucht—
markt tageshell, die erwartungsfrohen Menschen Kopf an
Kopf (3 bis 4000, auf der Tribüne die stattliche Sänger—
schar, davor die Musikkapelle. Da hebt sich der Taktstock
und in die lautlose Stille schallt wuchtig und seierlich
vom Orchester begleitet: „Die Himmel rühmen“ von Beet—
hoven, „Das Niederländische Dankgebet“, „Ehrt Eure
Deutschen Meister“ aus den Meistersingern von Richard
Wagner, „Das Weihelied von Striegler“ und a cappella:
„Deutschland, Dir mein Vaterland“ und „Freiheit die ich
meine“. Jubelnder Beifall lohnte die Darbietungen. Für—
wahr dieé schönste und erfolgreichste Werbung für den
Männerchor! Auch sonst noch stellten sich die Sänger in
den Dienst der edlen Sache. So an einem Deutschen Abend
im Festzelt und bei den Tagungen der größeren Verbände
Mit Recht dankte der Bürgermeister der Stadt St. Wendel
in einer öffentlichen Versammlung den Sängern für ihr
uneigennütziges Wirken.
In schlichter Weise feierte der Gesangverein Liederkranz
Urweiler sein 40jähriges Bestehen. Der denkwürdige Tag
wurde mit einem Hochamte im Wendelsdome für die ver—
storbenen und im Kriege gefallenen Mitglieder eröffnet,
an dem der Verein geschloffen teilnahm. Am Abend ver—
Gan Bölklingen.
Im großen Saale der Turnhalle in Völklingen trafen
ich 115Gesangvereine mit 550 Sängern der Gaue Völk—
ingen, Warndtt und Wadgassen zum II. Gruppen-Wertungs—
ingen. Die geräumige Turnhalle erwies sich als zu klein,
denn in Anbetracht der großen Sängerzahl war der Raum
ür das Publikum sehr beschränkt. Man konnte feststellen,
velche erfreulichen Förtschritte die einzelnen Vereine ge—
nacht und welche zielbewußte Arbeit in der Weiterbildung
der Chorleiter geleistet worden ist. Gauvorsitzender Wagner
eröffnete im Auftrage der drei Gaue das Wertungssingen
mit einem herzlichen Willkommengruß an alle Gäste, Sänger,
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