nuuissih Saar⸗ Sänger⸗Bund irrn
Nr. 8 IIIIr“
—
iltslh Seite 169
un de.r.
An unsere Sängerfrauen!
In den letzten Nummern unserer Bundeszeitschrift
erschienen Anzeigen aus fast allen Teilen unseres
Bundesgebietes, in welchen Geschäfte ihre Waren an—
boten. Anzeigen kosten Geld und kein Geschäft ist
heute in der Lage, Geld für eine Sache auszugeben,
ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Die Gegen—
leistung soll in diesem Falle jedoch nicht darin be—
stehen, daß der Inserent seine Anzeige in unserer
Zeitung gedruckt sieht, sondern er rechnet damit, daß
die Leser der Zeitschrift ihn bei ihren
Einkäufen auch berüclsichtigen.
Es ist eine alte Wahrheit, daß der größte Teil
unseres Volksvermögens durch die Hand der
Frau geht. Die Hausfrau besorgt die Einkäufe,
seien es Lebensmittel, Kleidung, Wäsche oder sonstige
Dinge. Darum, verehrte Sängerfrauen, an Euch
richten wir die Bitte: Unterstützt bei Euren
Einkäufen die Inserenten unserer Zeit—
schrift! Saget dem Geschäftsmann: Ich
bineine Sängerfrau — und eine aufmerk—
same, freundliche Bedienung wird Euch
sicher sein.
Mögen vor allem die Frauen unserer Bun—
des⸗--,Gau- und Vereinsvorstände und
Dirigenten mit gutem Beispiel vorangehen, dann
wird nicht nur unseren Anzeigenvertretern ihre mühe—
volle Arbeit erleichtert, sondern auch unsere große
Gemeinschaft des Saar-Sänger-Bundes
wird durch diese gegenseitige Unterstützung an An—
sehen gewinnen— Düren.
zreitung dieses ausgezeichneten Werkes Sorge zu tragen.
Ich erfülle diesen Wunsch gern und weise auf dieses schone
Werk hin. „Das deutsche Sängerbuch“ ist vom
Hauptschriftleiter der Deutschen Sängerbundeszeitung, Dr.
J. Ewens herausgegeben. Er hat aber eine große Anzahl
zon Mitarbeitern gehabt, Männer, die in unserer Bewe—
jung an führender Stelle stehen. Das Buch berichtet ein—
zehend über die Geschichte des D.S.B., ferner bringt es
Darstellungen über das Leben und Schaffen der lebenden
Komponisten und auch eine Reihe von Aufsätzen über die
»erschiedensten Fragen des deutschen Männergesangs. Be—
sonders interessant und anheimelnd wirkt es durch die
iüber 100 künstlerisch wertvollen Abbildungen (Tiefdruck—
dafeln). Das Werk sollte in keiner Pereinsbibliothek
fehlen; es eignet sich vorzüglich als Geschenk, wenn es
zilt, verdiente Männer auf sinnige Weise zu belohnen. Ich
elbst habe viel Freude an ihm gehabt und wünsche ihm
veiteste Verbreitung. Ich habe bereits bei seinem Er—
scheinen im Jahre 1930 einen Artikel über das Werk ge—
zracht. Es kostete damals infolge seines großen Umfanges
und der prachtvollen Ausstattung 39,50 RM. Um das
schöne Werk leichter verbreiten zu können, hat sich der
Verlag entschlossen, den Preis auf 24 RM. herabzusetzen
Das Buch ist von Neufeld und Henius, Kassel, Kirchenweg 9
zu beziehen. W. Th.
Der Sängerfest⸗Filmbilostreiken stark begehrt!
In getreu historischer Reihenfolge, angefangen vom
Feflplakat bis zum Schluß der Frankfurter Festtage,
vickelt sich noch einmal vor den Augen der Sängerschaft
der glänzende Verlauf des 11. Deutschen Sängerfestes ab.
Wir sehen das Fest im Zeichen des „Umzugsverbotes“, die
Ankunft der Sänger per Bahn und S̊chiff, wir erleben
Das deutsche Sängerbuch.
Geheimrat Dr. Hammerschmidt wies in der Ansprache
bei der 3. Hauptaufführung in Frankfurt, a. M. auch auf
das schöne Buch hin, das sehr eingehend über alle Fragen
der Männerchorbewegung berichtet. Er bat, für die Ver—
Moderne
Diplome
Plakate
aller Art 134
Confetu⸗Haus
Hugo Oldenbruch
Saarbrücken 5 — Rathausplatz
Vereins- und Festartikel
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bei der 410
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Kaarbrücken
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Geheimrat Dr. Karl Hammerschmidt spricht im Stadion an—
läßlich des 11. Deutschen Sängerfestes in Frankfurt a. M