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Gau Beckingen. prechend verzichtete der Verein auf alles Festgepränge.
. 334463 3.4 Er vereinigte Sängerschaft und Sangesfreunde zu einem
Vor Eintritt in die Tagesordnung des Gaues Beckiugen shlichten Abend, der von trefflichen Chorvorträgen des über
sangen sämtliche Anwesenden unter der Leitung von Gaue 10 Sänger starten Chors unter dem sicheren Stabe von
hormeister Breuer, den deutschen Sängerspruch. „Als Ere⸗ Thormeister MN. Naas vdeherrscht war. Es fehlte nicht an
fnungslied sang M,G.V. Goneordia“ das Weihelied, von dankbarem Beisall und an freundlichen Worten herzlicher
Striegler. Sodann eröffnete Gauvorsitzender Fries den, Kaue Beglückwünschung. Alle Teilnehmer werden gern an die
tag, mit herzlichen Begrüßungsworten. Gauschristführer Jenußreichen Stunden zurückdenten.
ren ergetge den Bericht der Daragted in Reh—
ingen, der einstimmig angenommen wurde. Das Verlesen
der Anwesenheitsliste ergab, daß alle Vertreter bis auf Gau Brebach.
die Vereine „Waldeslust“ Haustadt und „Sangeslust“ Reh—
lingen der Tagung beiwohnten. Hierauf gab Gauvorsitzen—
der Fries einen ausführlichen Bericht über die Bundes—
vorstandssitzung. Ueber die geringe Abnahme der künst—
lerisch auf hoher Stufe stehenden Saar-Sänger-Zeitung
wurde Klage geführt. Der 2. Vorsitzende G. Dietzen er—
klärte sich bereit, eine intensive Werbung für die Zeitschrift
zu unternehmen. Bezüglich der Anschlußbestrebungen des
Nahe-Mosel-Gaues an den Saarsängerbund machte Gau—
vorsitzender Fries nähere Mitteilungen. Der Antrag des
Männerquartetts Erbringen um Aufnahme in den Gau
Beckingen wurde einstimmig angenommen. Das Wertungs—
singen der Gruppe 2 des Sdarsängerbundes der Gaue
Beckingen, Merzig und Mettlach soll nach Beckingen ver—
legt werden und voraussichtlich im Herbst stattfinden. Bei
diesem Wertungssingen kämen folgende Vereine des Gaues
Beckingen in Frage: „Liederkranz“ Düppenweiler, „Sanr
Der Halberger Sängerbund Brebach beging recht ein—
)rucksvoll sein 60jähriges Stiftungsfest verbunden mit
weiter Fahnenweihe. Durch einen Festabend im evangelischen
Hemeindehaus Brebach wurde das Jubelfest eingeleitet.
Das gut zusammengestellte Programm für diesen Abend
zrachte als Eröffnung die Ouvertüre zu „Die Meistersinger
»on Nürnberg“, es folgte der Männerchor mit Orchester
„Das deutsche Lied“, ferner der „Pilgerchor“ und „Hoch
mpor“. Den Erschienenen widmete der 1. Vorsitzende herz
iche Begrüßungsworte, insbesondere Gräfin Sierstorpff,
Oberst Freiherrn Fritz vvn Stumm, Dr. Bongard, Rektor
Stein, Bürgermeifser Loskant, den Vertretern der welt—
ichen und geistlichen Behörden, sowie den einzelnen Ver—
zänden. Der Vorsitzende konnte seine Ausführungen über
die Geschichte des Vereins kurz fassen, da hierüber aus—
führlich in der Festschrift berichtet wurde. Einer stattlichen
Anzahl treuer Mitglieder wurde eine Ehrenurkunde über
Halberger Sängerbund Brebach.
geslust“ Rehlingen und „Concordia“ Beckingen. Zwecks
genauer Festsetzung dieses Wertungssingens Tommen die
betr. Vertreter der einzelnen Gaue am 2. Juli in Merzig
zusammen Unter der zielsicheren Leitung des Chormeisters
Scherer brachte der M.G.V. „Concordia“ „Elsula“ von
Waͤgner⸗Schönkirch glänzend zum Vortrag. Insolge des
Alters und verschiedener anderer Gründe legte Gaukas—
sierer Heinrich Eifenbarth freiwillig sein Amt nieder. An
ine Stelle wurde einftimmig Johann Collmann vom
M.G.VConcordia“ zum Gaukassierer gewählt. Gauvor⸗
sißender Fries dankte dem Sangesbruder Heinrich Eisen⸗
bartih für die mustergültige Kafsenführung während der
verflossenen Jahre. Es wurde die Mitteilung gemacht,
daß jeder Sänger, der noch nicht im Besitze eines Sänger—
passes ist, diesen beim Gauschriftführer Johann Mahren
gegen ein Entgelt von 0,50 Fr.abholen kann. Abwechslung
brachte das Lied der „Concordia“ „Der Rhein“ von, Karl
Steinhauer. Dem Männer-Quartett-Verein „Fidelitas“
wurdeé die nächste Gausitzung übertragen. Dieselbe wurde
auf den 4. September festgesetzt.
Auf 30 Jahre fruchtbarer Tätigkeit blickt M.G.B. „Ger⸗
manig innen rück. Der Schwere dor Zeit —nt—
reicht. Die Glückwünsche des Bundes überbrachte Bundes—
schriftführer Stein. Der zweite Teil des Programms sah ein
Vokal- und JInstrumentalkonzert in bunter Folge vor, wo—
bei auch der Patenverein, Sängerbund Güdingen, und
der Männerchor des katholischen Kirchenchores Brebach mit
hren zu Gehör gebrachten Liedern reichen, Beifall ern
éten. Am Hauptfesttage fand vormittags auf dem Ehren
riedhof eine Gedächtnisfeier für die im Weltkrieg ge—
allenen und für die verstorbenen Mitglieder statt. Die
Sedenkreden hielten Pfarrer Blanke und Pfarrer Hoff—
mann. Am Nachmittag bewegte sich durch die beflaggte
Provinzialftraße ein stattlicher Festzug nach dem Fest—
Aatz, wo eine Kundgebung für das Deutschtum an der
Zaar und fuͤr das deutsche Lied stattfand. Die Fest—
insprache hielt Oberlehrer Wagner, Saarbrücken. Gräfin
Sierstorpff vollzog die Weihe der Fahne, die fie dem
Verein gestiftet hat. Von den Patenvereinen und, den
übrigen Brebacher Vereinen, den Familien Rud. Böcking
uind“ von Braunschweig wurden dem Verein für seine
prächtige neue Fahne Schleifen und Fahnennägel überreicht.
Zodannñ brachten die Paten- und Brudervereine Chöre und
Zjeder zu Gehör, die von dem künstlerischen Stand der