Zeite 2 Irusseen Vereunenererutruhhhh Saar⸗Sänuger-Bund IIIIPpuum uanusfls Nr. 4
schöne Fortschritt ist uns schon beschieden, vieles hoffen wir durch unermüdliche Arbeit noch zu erreichen.
Ganz besonders sind wir im Warndt dem Volkslied ergeben, und unsere Liedertage, die wir gemein—
sam mit allen Gauvereinen alljährlich mehrfach in den verschiedenen Örtchen unseres Gaues veranstaltet
haben, waren stets Volksliederkonzerte. Dem Volkslied werden wir auch in Zukunft die Treue halten.
Unsere lieben Sangesbrüder, die vielleicht jetzt zum ersten Male den Warndt besuchen, werden —
besonders wenn uns am Bundestag Sonnenschein erfreuen würde — erkennen, wie schön unsere Heimat
ist mit ihren rauschenden Wäldern und ihren verschwiegenen Seen. Und wir würden sehr erfreut sein,
wenn recht viele im Sommer zu sangesfrohen Wanderungen und Vereinsausflügen wieder in den gast—
lichen Warndt kommen wollten. Unsere Gasthoöfe sind zur Aufnahme aufs beste eingerichtet. Und jeder
Weiher bei St. Nikolaus im Warndt.
Gast wird bald erkennen, daß keine Macht vermocht hat, uns in unserer Liebe zu deutschem Volkstum
und in unserem Glauben an deutsche Zukunft zu erschüttern. Er wird sich bei uns bald heimisch fühlen
und immer gern wiederkommen.
Und nun noch einmal namens der ganzen Gausängerschaft: herzlich will—
kommen im deutschen Warndt! Peter Berwanger, Gauvorsitzender.
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Liedessegen.
Auf, ihr Brüder, ehrt die Lieder,
sie sind gleich den guten Taten.
Wer kann besser als der Sänger
dem verirrten Freunde raten?
Wirke gut, so wirkst du länger,
als es Menschen sonst vermögen.
Ja, ich höre sie von weitem,
ja, sie greifen in die Saiten.
Mit gewaltigen Göͤtterschlägen
rufen sie zu Recht und Pflichten,
und bewegen wie sie singen,
wie sie singen, wie sie dichten
zum erhabensten Geschäfte
zu der Bildung aller Kräfte.
Auf, ihr Brüder, ehrt die Lieder!
Goethe.
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