Full text : 9.1931-1932 (0009)

Nr. 8 IIIAlucueeuteztrunepph Saar-Sänger-Vund sshfrere—
Im Mittelpunkt der Nachmittagsverhandlungen stand
ein Vortrag des Komponisten Professor Wilhelm
Rinkens aus Eisenach über „Der deutsche Männer—
gesang und seine künstlerische und gesellschaftliche
Stellung in der Gegenwart“. Dem anwesenden Kom—
ponisten Erwin Lendvai wurde eine begeisterte
Dation dargebracht!

e Seite 59

1. Sechs Konzerte des Wiener Lehrer-A-cappella-Chores:
vie sie für Chokleiter und Sänger nutzbar zu machen sind.
2. Gründung eines Kammerorchesters: neben und mit
dem Wirken des Kammerchores. Zweck und Organisation.
3. Chorleiterkurse: nach dem Muster des Homburger in
Dillingen für die westlichen, und in Neunkirchen fuͤr die
ihrdlichen Gaue. Wie in Zukunft die Beteiligung von
ZSängern gehandhabt werden soll.
4. Dirigententage: ihre Aufgabe und daraus abgeleitet
hr Programm.
5. Vorträge in Gauen und Vereinen: musikalische für
die Sängerinnen und Sänger unter Heranziehung von
Zchallplatte und, Lautsprecher, Solisten uͤnd allgemein bil—
dende, soweit sie mit unserer Arbeit in innerem Zu—
ammenhange stehen, unter Benutzung von VSichtbild und
Film bei Familienabenden, Stiftuüngsfesten uim Unsere
Vereine und der Rundfunk.
6. Durchführung der neuen Wertungssingenordnung, in
den 9 Bezirken und 83 Gruppen: daraus hervorgehend die
Veranstaltung der Bundessiugen. Sind die Hoffnungen,
die wir für die Vereine, die Gaue und den ganzen Bund
an die Reform knüpfen, berechtigt?
7. Deutscher Liedertag am 28. Juni: in allen Orten
Konzerte im Freien nach der Weisung des DS.B. unter
nöglichster Zusammenfassung der Vereine. Volkslied und
zinfacher Chor. —, Daneben größere Pflege der Platz—
konzerte, der Vorträge in Krankenhäusern, Arbeitsheimen.
Schülerkonzerte. — Unser Dienst am öffentlichen Leben.

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Nunmehr sprach Bundesvorsitzender Dr. h. c. Bon—
jard das Schlußwort. Er erörterte zunächst in
rꝛinem Rückblick:
1. Kasseler A-cappella-Chor: 8 Konzerte mit 4000 Be—
uchern — im Vorjahre Wiener Lehrer-Aocappella-Chor
8 Konzerte mit 10000 Besuchern. Wo liegen die be—
denklichen Gründe? Wie stehen wir zum gemischten Chor?
2. Zehn Konzerte des Kammerchores: ihr dreifäacher
Sinn: Abrundung der Programme, die guteée und reiche
Lditeratur des gemischten Chores, die Grundlagen künst—
erischer Leistungen in kleinen Chören.
3. Chorleiterkurse: a) im April 5 Tage in Saarbrücken
mit ersten nichtsaarländischen Dozenten unter Beteiligung
von 138 Chorleitern aus dem S. S. B.; b) im Herbst an
10 Sonnabenden in Homburg mit Sangesbruder Beck als
Dozent und 35 Chorleitern, aus den östlichen Gauen des
Bundesgebiets. Schwerpunkt beider Kurse: die Praris,
Bruch mit der reinen Vortragsart. Der S. S. B. als organi—
satorischer und finanzieller Träger.
4. Reform des Wertungssingens: was sie notwendig
machte und worin das Wesentliche der Neuerung liegt.
Die Bedeutung des Sachverständigen und unsere Forde—
rungen an ihn.
5, Beteiligung unserer Vereine im und am Volksleben:
Volkstrauertäg, Befreiungsfeier, Liedertag.
6. Saar, Mosel und Nahe: Das Verlangen der Mosel—
und Nahesänger nach Zusammenschluß mit dem S.S. B.
die bisherigen Verhändlungen; Stellung des S.S. B
In seinem Mushlick erürtferte ert
— —— — —— —— —— —— —— — — — — —— —— —— —— — — — —— —— ——— — — ñï,—
(Gersweiler Sparkasse) e. G. m. b. H.
Niederlassungen: Gersweiler, Saarbrücken, Völklingen, Saarlouis, Merzig, Dillingen, Dudweiler,
Sulzbach, Friedrichssthal. Neunkirchen. St. Wendel, Burbach, Lebach. u. Agenturen
Annahme von Spareinlagen aller Währungen.
Ausgabe von Heimp-o-Sparbüchsen. EFrledigung aller bhankm, Geschäfte

8. Das Deutsche Sängerbundesfest in Frankfurt: Be—
deutung für den S. S.B. Seine Beteiligung an den künst—
erischen Aufgaben. Vorhedingungen gefanglicher und
inoanzieller Nrt
            
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