Full text : 9.1931-1932 (0009)

IIIII Saar⸗Sänger⸗Bund Ispueeen
der bisherigen sehr wertvollen Mitarbeit der Presse.
Ebenso dringend bat er in noch höherem Maße in Zu—
zunft unsere gute Sache fördern zu wollen und zwar
zdurch kritische Stellungnahme zu allen Angelegenheiten
des Bundes, der Gaue und Vereine von sich aus
und durch Beifügen von Sängerbeilagen. Es gelte, die
zuchgebildeten und besitzenden Schichten für unsere
hochwertigen Männerchöre zu gewinnen und sie so
vahrhaft in unsere Volksgemeinschaft einzubeziehen.
Redner gab Kenntnis von der erfolgreichen Fühlung—
nahme mit den Korrespondenzbüros, von der Absicht,
eine Saar-Sänger-Presse-Korrespondenz zu schaffen
und einen Presse-Ausschuß aus Vertretern der Presse
zu gründen. Möchten je mehr und mehr die kleinen
Kanoniere, die schwarzen Lettern, auch für uns kämpfen,
möchten sie im ganzen Volke Kunde geben von Reich—
um, Kraft und Hoheit des deutschen Liedes!
Bundesschatzmeister J. B. Düren gab wie
folgt den Gesamtkassenbericht bekannt und erläuterte
eine Reihe von Positionen:
Gesamtkassenbericht
vom 16. Februar 1930 bis 15. Februar 1931.
Ausgaben
Fr.

sphh Nr. 3
Die Kassenrevisoren des Gaues Saarbrücken,
Stadtoberinspektor Techtmeier und Postinspektor Meis
jaben dann Bericht über die von ihnen getätigte Prü—
fsung der Kassenbücher, Kassenbelage und der Kasse
elbst. Ihr Bericht lautet:
Zunächst haben wir uns eingehend mit der Prüfung
zer Kasse befaßt, und den vorhandenen Barbestand auf
1104,60 franz. Fr. und 350,35 RM. festgestellt und in
debereinstimmung mit den Büchern gefunden. Sodann
vurde das Postscheckkonto geprüft und festgestellt, daß nach
dem Gutschriftzettel der Saldo am 15. 3. 1931 13630,74
ranz. Franken betrug. Der Saldo des Bankkontos bei
»er Rheinischen Landesbank A.G. in Saarbrücken wurde
»rmittelt a) am 15. 2. 31 mit 724,— franz. Fr. und
113, - RM.; b) am 16. 3. 31 mit 724,— franz. Fr. und
1107, — RM. Wir haben uns fernmündlich von der ge—
tannten Bank die Salden an den Stichtagen angeben
assen und konnten die genaue und zahlenmäßige Ueber—
reinstimmung auch hier feststellen. Nunmehr traten wir
in die eigentliche Buchprüfung ein. Wir haben zunächst
die Einnahme- und Ausgabebelege durchgesehen und stich—
probenweise die Eintragungen in den Kassenbüchern ver—
zlichen. Der aus dem Vorjahre übernommene Ueberschuß
st mit 19828,85 franz. Fr. richtig übernommen worden.
Nachdem haben wir folgende Einzelkonten eingehend ge—
orüft und dabei festgestellt, daß alle Einnahmen und
Ausgaben ordnungsmäßig belegt sind; die Belege gaben
auch hinsichtlich des Inhalts und der äußeren Beschaffen—
heit zu keinen Ausstellungen Anlaß. Diese Konten wiesen
iolgende Schlußsummen auf:
Einnahmen: Ausgaben:
l. Konto: Entschädigung der
Geschäftsführung — 33380,80
Bundeszeitschrift 62513,35 54318,50
Beitrag an den D.S. B. - 6038,40
Reisespesen — 11983,60
Stiftungen 109 478,90 28691,—
F Gauvorträge 602,70 153790,70
Dirigentenkurse 24 600,—- 27 554 —
Wir konnten hierbei die Wahrnehmung machen, daß
in allen Fällen der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und
Sparsamkest beobachtet worden ist. Nach dem Rechnungs—
abschluß stellen sich die Einnahmen auf 368641,44 Fr.
einschl. Vortrag aus dem Vorj.), Ausgaben auf 345 054,41
Franken. Demnach Bestand 23587,03 Fr., der in das
seschäftsjahr 1931 zu übertragen ist. Hierbei ist zu be—
nerken, daß die im Bestande enthaltenen Markbeträge
zum Einheitssatze von 6, — Fr. — 1 RM. über Währungs—
onto umgerechnet und in dem Frankensaldo enthalten
ind. Anlaß zu Beanstandungen hat die Gesamtrevision
aicht ergeben. Wir schlagen vor, dem Schatzmeister und
dem Göéschäftsführer Entlastung zu erteilen, und ihnen
ür die gewissenhafte Führung der Kassengeichäfte be—
onderen Dank auszusprechen.
Der Bundesschatzmeister gab seiner Freude Ausdruck
iber den Eingang der Bundesbeiträge, sowie der Be—
zugsgebühren für die Bundeszeitschrift. Er entwarf
dann den Haushaltsplan 1930/31, soweit das bei der
zegenwärtigen Wirtschaftskrise überhaupt möglich ist.
Der Bundestag sprach dem Redner mit herzlichem Dank
die von den Kassenprüfern beantragte Entlastung aus.
Bundeschormeister Philipp Stilz ent—
wickelte in großen Zügen das Programm über unsere
rünstlerische Arbeit. Wir bringen seinen Bericht, der
ramentlich hinsichtlich seiner Ausführungen über die
musikpädagogische Arbeit in unsern Schulen eine leb—
zafte Aussprache herbeiführte, an anderer Stelle. Wir
nachen hier aber noch folgende bedeutsame Angaben:
Es wurden abgehalten 4 Musikausschuß-Sitzungen und
3 Kommissions-Sitzungen; die letzteren und zwei der
ersteren beschäftigten sich hauptsächlich mit der Neuordnung
des Wertungssingens. Die Teilnahme der Gauchorleiter
an diesen Sitzungen — kaum 60090 — muß als ungünstig
»ezeichnet werden. Ohne Mitarbeit der musikalischen Leiter
nuüß die Bundesarbeit zum Stillstand kommen. In den
Hauen Gppelhorn &t FRnohert. FIIIingen. GKöllertal, Mälf—-Bestand

 am 16. Februar 1930 ...... ...
Bundeszeitschrift .. .. .......
Noten Aaar
Tonsetzergebühren —EE » »— — —
DGEB. Beitrag.. e5
Bundesbeiträge... ........... .......
Entschädigung der Geschäftsführung . .. ..
Reisespesen ......... *
Verwaltungsspesen. ....
Zinsen ... .. ....
Portoo —E —
Reuanschaffung ......... F
Stiftungen .......................
Büro⸗Unterhaltung ....................
Büro⸗Materialien.. . ........ ...
Währungs⸗Umrechnung. —VV ——
Bauvorträge.. .... ....
Spende DEB........ 8
Auto⸗Unterhaltung ..... ... ........
Bundessfondee
Einzelmitgliedsbeiträge. . ........ ..
Ertrag Sängerheim... —E —
Dirigentenkurse ......................
Sängerzeitung (Ausgestaltung) ..........
Musikalische Leitung ............... ..
Werbeblatt ...... z geg
Kasseler Chor... .............. ......
stassenbestand am 15. Februar 1931 und
Vortrag in das nächste Geschäftsiahr.. 23 5387. 03
Summa .... I 368 641. 44 368 641.44

3

Der Kassenbestand per 15. Febraur 1931 setzt sich wie folgt zusammen:
PostscheckKonto .......... 13630.78 Fr.
Kassa⸗Konto (Franken) .... 452.7*,
Kassa⸗Konto (RM. 350. 35). 2 102. 10,
Bank (Franken) ......... 524
Bank (RM.1113. ). . 28378
Summa.23587.08 Fr.

gez. Düren gez. Rauchholz
Bundesschatzmeister. Bundesgeschäftsführer.
Geprüft und richtig befunden:
gez. Techt meier gez. Meis
Stadtoberinspektor, Postinspektor.
Fassenvrüfer dea Gaueg GSaarbhrückon

gez. Max Zollinger
Bücherrevisor G.B—
            
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