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monatsschrift *
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Ueber 3Z00 Vereine mit über Zo ooo Mitgliedern. Herausgegeben im Auftrage des Bundes W
von Stadtschulrat Dr. h. e. Hans Bongard und Rektor Walther Stein, Saarbrücken. B
druck und Verlag der Buch— und Kunstoruckerei Gebr. Hofer A. G. Saarbrücken
ODölklingen und Leinzig. Bezugspreis Er. 5.— vierteliäurlich. Einzelnummer Ar. 2. — F
11. Jahrgang
Juni 1031
— ä ç--12.
ordentlicher Bundestag.
Nadt kühlen Regentagen beglückte uns strahlender
ESonnenschein, als sich am 19. April an 2000
Vertreter der Bundesvereine und Sänger aus dem
ganzen Saargebiet zum 12. ordentlichen Bundes-—
dag in Saarbrücken einfanden. Reicher Flaggenschmuck
nusikalischen Rahmen gegeben. Den festlichen Auf—
akt gab das Städtische Orchester unter General—
Musikdirektor Felit Lederer mit Carl Maria von
Webers „Fest- Duvertüre“. Dann folgte unter dem
Ztabe des Bundeschormeisters Philipp Stilz der
FEröffnung des 12. ordentlichen Bundestages im Städtischen Saalbau zu Saarbrücken
Phot. Emil Faes, Saarbrücken, Babnbofstr. 71
grüßte die Gäste bereits am Bahnhof. Der alsbald
überbesetzte Städtische Saalbau gab in prächtigem
Blumenschmucdk und mit den Fahnen des Reiches der
Stadt Saarbrücken und dem Bundesbanner des S. S. B.
ein festliches Bild, als der Bundesvorsitzende
Stadtschulrat Dr. h.c. Bongard püntktlich
Uhr die Eröffnung des Bundestages aus—
sprach und nun machtvoll der Deutsche Sänger—
spruch erklang.
Der Bundestag, der erstmalig in Saarbrücken statt⸗
fand und durch die Anwesenheit des Bundesvor—
fitzen den des D.S.B. Geheimrat Dr. Hammer—
schmidt eine besondere Note erhielt, hatte den Ver—
handlungen einen besonders weitfen und weihevollen
Zaarbrücker Liederkranz e. V. mit Franz
Z„chuberts „Allmacht“, vom städtischen Orchester be—
jleitet und mit Katharina Nicklas als Solistin.
Den im vergangenen Jahre verewigten Sangesbrüdern,
usbesondere denen, die bei der Grubenkatastrophe von
PMaybach so tragisch ihr Leben haben opfern müssen, wid—
nete Bundesvorsitzender Bongard nachsolgende Gedenktote:
Aus dem Gefühl der Gegenwart, des Willens
und der Kraft zum Wachsen und zum Werden, die uns
Zängern die befreiende und anfeuernde Ursprache der
Töne immer wieder in Blut und Seele senkt, aus dem
tarken Gefühl dieser dynamischen Lebendigkeit gehört der
heginn des heutigen Tages bewußt dem dankbaren und
ͤhrenden Gedenken an die Bundesmitglieder, die seit einem
Jahr im Opsern des leiblichen Seins ein neues geistiges
rangen. an die hesonders. die in dorseshen Schicksala«—