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üäüchertisch.
Zeitschrift für Musik, gegr. 1834 von Robert Schumann,
Hauptschriftleiter Dr. Alfred Heuß, Verlag Gustav Bosse,
Regensburg, Preis vierteljährlich 4 Mk., Einzelheft 1.50
Mark. Auch die vorliegende Nummer der von uns stets mit
värmster Empfehlung begleiteten Monatsschrift bringt wie—
der eine Reihe wertvoller Aufsätze: Dr. Erwin Kroll „Her—
mann Ambrosius“, Dr. Paul Bülow Dr. Karl Grunsky
zum 60. Geburtstag“, Dr. Karl Grunsky „Musik und Volks—
gemeinschaft“, Dr. Karl Geisinger „Schumann in Wien“,
Ir. Alfred Heuß „Stellung deutscher Jugend zur Musik“,
Ir. Paul Bülow ,Der Musikerdichter Karl Söhle 70 Jahre
alt“, Prof. Dr. Hermann Unger „Musik im Rheinland“.
zahlreiche Mitteilungen über Bühne, Konzertsaal, Schule,
Rundfunk, neue Literatur, Personalien halten dauernd und
zuverlässig über Musik und Musiker auf dem Laufenden.
Ddas musikalische Leben im Saarland findet dabei stets
sorgsamste Berücksichtigung. Die Zeitschrift gehört nicht nur
in die Hand unserer Chormeister, sondern auch der gebil—
deten Sängerschaft!
Die Musikerfamilie Bach, dargestellt von Ernst Borkowstky, fein
lustriert. Aus der sehr gediegenen Sammlung „Deutsche Volk—
jeit“, Verlag Eugen. Diederichs in Jena, gebd. 2 RM., in
deinen 2,80 RM. Dieses überaus reizvolle Buch gehört in jede
Volks⸗ und Jugendbücherei, in Schule und Haus, es ist ein
willkommenes Geschenkwerk, namentlich für unsere Sänger—
ugend. In fesselnder Erzählung führt uns der sachkundige
Verfasser zu den Bachs nach Thüringen, um dann mit ganz
hesonderen Nachdruck Johann Sebastian Bachs Leben und Wirken
und das seiner genialen Söhne ins Licht zu rücken. Sorg—
fältig ausgewählte Bilder begleiten instruktiv den Text, geben
aber auch dem Werkchen den willkommenen Schmuck. Hier bietet
ich uns ein Mittel, einen der größten deutschen Meister in
Jugend und Volk lebendig zu erhalten.
aAls das allgemein brauchbare Singbuch für einen weiten
tdreis von Musikfreunden gelten. In der einfachsten Ge—
talt wird hier edles Liedgut, vor allem unser herrliches
eutsches Volkslied, vermittelt. Der Melodie ist kein
zustrumentalsatz beigegeben, sondern nur eine schlichte
weite Stimme, — das Buch kann also in jedem Familien—
reise schönste Verwendung finden. Es ist ein Volkslieder—
»uch für jedermann. Das vorliegende Werk ist bei der
deutschen Buch-Gemeinschaft, Berlin SW. 68, Alte Jakob—
traße 156,157, erschienen. Weit über 400000 ständige
Nitglieder haben sich bisher dieser Gemeinschaft ange—
chlossen. Für den geringen, vierteljährlichen Mitglieds—
eitrag von Mk. 3,90 erhält das Mitglied einen präch—
igen Halblederbund nach eigener Wahl und vierzehn—
ägig die illustrierte Zeitschrift „Die Lesestunde“ kosten—
rei ins Haus gesandt.
Große Bücherspende der Deutschen Buch-Gomeinschaft.
sßroß ist die geistige Not derer, die ihren sehnlichen
Wunsch nach guten Büchern nicht erfüllen können, weil
»s ihnen an Mitteln dafür fehlt. Die Aufgabe aller
Nationen muß es heute sein, dieser Not zu steuern, und
nerster Linie sind zur tätigen Hilfe alle großen Kultur—
erbände und jedes ihrer Mitglieder berufen. Die Deutsche
Bßuch-Gemeinschaft hat 3000 wertvolle Bücher gestiftet,
uls Grundstock für ein großes Hilsswerk, das den Volks—
uind Grenzbüchereien zugute kommen soll. Schon öfter
zat die Deutsche Buch-Gemeinschaft mit ihren 400000
MNitgliedern in aller Welt für das gute deutsche Buch
seworben. Für jede Neuwerbung gibbt jetzt die Deutsche
zuch-Gemeinschaft einen Band ihrer Auswahlreihe im
Zzibliotheksseinband nach freier Wahl des Werbers in die
„Stiftung für die deutschen Volks- und Grenz- und
Auslandbüchereien“, außerdem erhält der Werber selbst
»inen geschmackvoll ausgestatteten Brokat-Band als Prämie.
BZisher konnten dem Ehren-Ausschuß der Stiftungswerbung
10000 Buchspenden zur Verfügung gestellt werden, —
⸗s ist dies eine Tatsache von höchster kultureller Be—
»eutung. Die Verteilung der auf die einzelnen Länder
⸗ßntfallenden Stiftungsbände erfolgt durch den Ehrenaus—
chuß bzw. besondere Verteilungsstellen. Interessenten er—
salten auf Wunsch ausführliche Druckschriften durch die
deutsche Buch-Gemeinschaft. Berlin SW. 68. Alte Jakob—
traße 156/, 157.
Instrumental-Solokonzerte. Ein praktisches Handbuch für den
donzertbesucher. Von Dr. Martin Friedland und Dr.
derbert Gimert. 2. Band des von Schwers und Friedland
serausgegebenen „Konzertbuches“. 218 Seiten. In Leinwand
jebunden 4,20 RM. Muthsche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
— Dem bereits in 2. Auflage vorliegenden 1. Bande Ginfonische
Werke) dieses praktischen Konzertbuches folgt nun der 2., die
Instrumental-Solokonzerte umfässende Band. 98 Werke (Klavier-,
Ziolinz, Violoncello-, Klarinetten-, Fagott-, Orgel-, Waldhorn—
und Bratschenkonzerte) finden darin ausführliche Würdigung.
fxin Anhang bringt ein Verzeichnis derjenigen wichtigeren
donzertwerke, die nur gelentlich zu Gehör kommen. Als erstes
uind einziges Werk, das die Instrumental-Solokonzerte dem
Neues vom Großen Brockhaus. Wie wir soeben erfahren,
vird der achte Band dieses größten volkstümlichen deutschen
Nachschlagewerks Ende März d. J. erscheinen. Es wird alle
Stichwörter umfassen, die mit dem Buchstaben H beginnen.
Wir kommen nach Erscheinen des Bandes an dieser Stelle
daraguf zurück.
Le Traduecteur, französisch-deutsches Sprachlehr- und Un—
erhaltungsblatt. Wer sich sein bißchen Französisch retten
»der dasselbe weiter ausgestalten will, der greife nach dieser
extlich, illustrativ und auch technisch vorzüglich ausgestat—
eten Zeitschrift. Probeheft kostenslos durch den Verlag des
Traducteur in La Chaur-de-Fonds (chweiz).
Eaßt uns singen, von Fritz Jöde. Eine Sammlung von
iber 300 der schönsten deutschen Lieder (Natur-, Wander—
und Tanzlieder, Morgen- und Abendgesänge, Liebes- und
Wiegenlieder, Scherz- und Weinlieder, Sagen und Mären,
Weihnachts- und Marienlieder) liegt vor uns. Heraus—
zjegeben von Professor Fritz Jöde. Dies Werk ist eine
Schatzkammer für die sangeslustige Jugend, für Wander—
sfreunde, für gesellige Stunden, im Haus bei frohen und
zrnsten Anlässen. So kann diese neue Liedersammlung
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Einladungen, Programme usw. in ein- und mehrfarbiger Ausführung, nach
eigenen und gegebenen Entwürfen. Kürzeste Lieferzeit und zeitgemäße Preise.
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