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Beethoven und des Schicksalliedes von Brahms — ist nun
endgültig auf den 12. April, nachmittags 4.30 Uhr, im
neuen Festsaal zu Homburg fsestgelegt. Mitwirkende sind
neben dem gemischten Chor der Sängervereinigung Hom—
hurg mit zirka 200 Sängern und Sängerinnen mehrere
Gesangvereine aus Zweibrücken und die Solisten: Fri.
Derbsch, Berlin (Sopran), Frl. Richards, Frankfurt (Alt),
Herr Schmidt, Ludwigshafen (Tenor) und Herr Willy,
Frankfurt (Baß). Den Orchesterteil übernimmt wie bei
Allen großen Konzerten in Homburg das gesamte
Bundes Symphonieorchester (zirka 50 Mann) unter per—
sönlicher Leitung des Generalmusikdirektors Prof. E. Boehe.
Erwähnt sei noch, daß die Eintrittspreise, um jedem Musik—
reund diesen unvergleichlichen Genuß zu bereiten, ziem—
lich niedrig gehalten sind und aktive Mitglieder des Saar—
Sänger-Bundes gegen Vorzeigung der Mitgliedskarte Preis—
pergümtigung erhalten.
In der Jahresversammlung des M.⸗G.⸗W. Männerchor
DOberberbach gab der Vorsitzende Robert Fuchs einen Be—
richt über die erfolgreiche Tätigkeit des Vereins. Die
Mitgliederzahl hat sich erfreulicherweise gegenüber dem
Vorjahre beträchtlich erhöht. An Hand der Versäumnis—
listen konnte der Versammlung bekanntgegeben werden,
daß der Gesangstundenbesuch während des Jahres als ein
sehr guter bezeichnet werden kann. Dem Kassierer wurde
nach erstattetem Kassenbericht und nach Prüfung Ent—
lastung erteilt. Die Finanzlage des Vereins kann ange—
ichts der schlechten Wirtschaftslage als äußerst günstig be—
zeichnet werden. Bei der Vorstandswahl ging der bisherige
Vorsitzende Robert Fuchs mit großer Stimmenmehrheit
vieder hervor. Der Ausschuß setzt sich wie folgt zusammen:
2. Vorsitzender: Karl Becker, Schriftführer: Otto Joas,
Kassierer: Peter Abel, Beisitzer: Karl Bach, Karl Joas
uind Otto Stein. Nach Erläuterung und Hinweis auf das
Zängerbundesfest in Frankfurt meldete sich eine stattliche
Anzahl Sänger.
Gau Köllertal.
Der nach Güchenbach einberufene Jahresgautag des
Baues Köllertal war bis auf „Eintracht“ Kölln von allen
sauvereinen beschickt. Der Jahresbericht des Gauvorsitzen—
den Barbian ließ erkennen, daß die Vereins- und Gau—
arbeit durch die schlechte Wirtschaftslage nicht unwesent—
ich beeinflußt wurde. Einige Vereine mußten ihre ge—
angliche Tätigkeit einstellen, Bei der Neuwahl wurde
der bisherige Gauvorstand bis auf den Gauchormeister
viedergewählt. Diese Wahl soll in einer demnächst statt—
indenden Dirigententagung getätigt werden. Bundes—
eschäftsführer Rauchholz dankt dem Gauvorstand für die
zeleisteten Arbeiten und berichtet über die derzeitigen
zundesarbeiten. Der neuen Wertungssingenordnung wurde
ugestimmt. Der Gauvorstand wird beauftragt, sich da—
ür einzusetzen, daß der 13. Bundestag 1932 in Güchen—
zach stattfindet. M.G.V. Güchenbach uünter der Stabfüh—
»ung seines rührigen Vorsitzenden, Sangesbruder Alt—
De umrahmte die Tagung mit einigen guten Mannep⸗
ören. 284
Die Kultuvelle Arbeitsgemeinschaft der Gemeinde Güchen—
bach bewies gleich bei ihrer ersten konzertlichen Veran—
taltung ihren Lebenswillen, aber auch ihre Lebenskraft.
Es ist kaum glaublich, was Meister Erwin Lendvai in
»rei Monaten planmäßiger und sachkundiger Erzieher—
irbeit aus dem Orchester der Arbeitsgemeinschaft gemacht
zat! Der Bundesschriftführer, der für den Bund Grüße,
dank und Anerkennung überbrachte, hatte schon Recht,
venn er bedeutete, daß man an den Darbietungen des
Irchesters sofort den Griff des Löwen erkennen könne.
Blucks Ouvertüre zur „Iphigenie in Aulis“, Haydns
Militär-Sinfonie, Mozarts „Ballettmusik“, zwei türkische
Närsche von Beethoven und Mozart und als Schluß
—„chuberts Militärmarsch kamen in feiner Durcharbeitung
langschön zum Vortrag. Das Orchester ist recht gut be—
etzt, noch stark entwicklungsfähig und dürfte unter dieser
rominenten Leitung noch eine beachtliche Rolle im musi—
alischen Leben der Heimat spielen, Den chorischen Teil
zestritt M.G.V. „Einigkeit“ Güchenbach unter dem Stabe
»on Jakob Ziegler mit zwei Sätzen aus Schuberts Deutschen
MNesse und der Vesper Beethovens und M.G.V. Güchenbach
inter Chormeister Bernhard Jungfleisch mit Mozarts
‚„Ave verum“, Schumanns „Ritornell“ und Mendelssohns
„Der frohe Wandersmann“. Auch hier zeigte sich hin—
gebungsvolle, erfolgreiche Arbeit, namentlich wirkte M.G.V.
Büchenbach durch die Ausgeglichenheit der Stimmen, durch
yynamische Feinnervigkeit und Wärme der Auffassung.
Das vollbeseßte Haus spendete wiederholt dankbaren Bei—
all. Der Kulturellen Arbeitsgemeinschaft müßte es bei
oviel Entschlossenheit und bei solchen Leistungen gelingen,
ich in der Gemeinde durchzusetzen. Es wäre zugleich ein
suhmesblatt für die Gemeinde und die kunstsinnige
Bürgerschaft! St
In der Generalversammlung des M.⸗G.⸗V. „Liederkranz“
Frankenholz gab Vorsitzender Friedrich Huwer den Jahres—
hericht bekannt, Kassierer Ohlmann den Kassen- und Rech—
rungsbericht. Das Ergebnis der Neuwahl war fsolgendes:
1.. Vorsitzender: Friedrich Klein, 2. Vorsitzender: Peter
Müller, Schriftführer: Alfred Hemmer, Kassierer: Hermann
Ohlmann, Beisitzer: Joh. Zorn, August Schneider, Peter
Keßler, Jakob Müller, Ludwig Müller, Vereinsdiener: Georg
Hammer. Es wurde beschlossen, die Vorstandschaft zu num—
nerieren, so daß jedes Jahr die Hälfte gewählt wird. Für
—
Unter dem rührigen Vorsitzenden des M.⸗«G.⸗-V. „Har⸗
moönies Homburg Ludwig Kerr hat der Verein einen be—
sonderen Fortschritt zu verzeichnen. Durch Hand-in-Hand—
Arbeiten des Chorleiters mit dem Vorstande konnte der
Verein im verflossenen Jahr mit schön verlaufenen Ver—
anstaltungen an die Oeffentlichkeit treten und sich dadurch
einen günstigen Kassenabschluß sichern, weshalb in der
Beneralversammlung der lang gehegte Wunsch nach einer
Vereinssahne verwirklicht wurde und die Bestellung der
Fahne erfolgte. Die Weihe der Fahne findet am 22.Juli
tatt.
In der Jahresversammlung des M.G.VB. Güchen bach
erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht, der Kassierer
den Kassenbericht und der Schriftführer den Geschäfts—
hzericht. Ihm ist zu entnehmen: Am 12. 1. Teilnahmeé
an dem 808iährigen Stiftungsfeste der Sparkasse Güchen—
vuorbĩiĩlduns für den
kaufm. Beruf.
Sorgfaltigen Unterricht in allen
Kontorwissenschaften erteilt
Kaufmännische Privatschule
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Steht die Form aus Lehm qgebrannt —
Schöon Doch soll der Cuchen werden.
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