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etwas bemerkbar gemacht. Die Neuwahl des Vorstandes
ergab keine wesentliche Veränderung. Die Stimmung unter
den Vereinsmitgliedern zeugte dafür, daß die Grundlagen
für eine weitere Fortentwicklung gegeben sind.
coyctzzeumnunshh Saar⸗-Sänger-Bund IIIIIll!
hofsvorsteher von hier am 1. Februar scheiden muß, wählte
die Versammlung einstimmig den bisherigen 2. Vorsitzenden
Sangesbruder W. Schirra zum Leiter. Schriftführer Heß
und Kassierer J. P. Kiefer, in ihren Aemtern bewährt,
vurden einstimmig wiedergewählt. Mit anfeuernden Worten
und hoffnungsvollem Ausblick schloß der Vorsitzende die
zöchst anregend verlaufene Versammkung. Ein Wort herz—
lichen Dankes auch an dieser Stelle unserm langjährigen
Zchatzmeister Kiefer. Ein allzeit aufrechser Mann, ein
Zänger von vorbildlicher Pflichttreue, jeder Art von Saum—
eligkeit gegenüber ein unerbittlicher, derber Mahner und
aicht zuletzt ein sorgsamer Kassenwart. Bis in die jüngste
zeit noch aktiver Sünger, verbietet ihm nunmehr das Be—
finden, seine 45 Sängerjahre auf ein halbes Säkulum
abzurunden.
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GBau Wadguassen.
Die Jahreshauptversammlung des M.G.B. Differten zeigte
trotz der Schwere der Zeit eine allseitige Aufwärtsent—
wicklung des Vereins. Durchweg guter Besuch der Proben
ermöglichte erfolgreiche Arbeit am Liede, die finanzielle
Grundlage ist durchaus befriedigend, die Zahl der Sänger
Den Geschäftsbericht für das verflossene Jahr erstattete
in der Jahreshauptversammlung des M.G.B. „Concordia“
Bous Vorsitzender Meßner eingehend und nicht ohne Hin—
weis auf die allgemeine wirtschaftliche Depression, die dem
aufstrebenden Verein manche Hemmungen auferlegte, ohne
ihn jedoch in seinem künstlerischen Schaffen zu beeinträch—
tigen. Besonders anerkennend wurde der eifrige Proben—
besuch hervorgehoben. Ueber den musikalischen Teil des ver—
gangenen Jahres referierte in längeren Ausführungen Chor—
meister Ballhaus, um als Fazit aus der Gesamttätigket
zinen weiteren künstlerischen Aufschwung festzustellen. Einen
urzen Kassenbericht erstaättete Gebel. Nach seinen Ausfüh—
rungen ist noch ein Kassenbestand von etwa 400 Fr. und
ein Vereinsvermögen von etwa 1800 Fr. vorhanden. Nach
dem Bericht der Kassenprüfer, die keine Beanstandungen zu
nachen hatten, wurde dem Gesamtvorstande Entlastung er—
eilt. Den Bericht der Mitgliederkommission über den Be—
uch der Chorstunden erstattete Blaß. Darauf erfolgte Neu—
vahl des Vorstandes. In offener Wahl wurden sowohl der
Bvesamtvorstand als auch die Mitgliederkommisston wieder—
zewählt. Für den 6. März ist ein Konzert vorgesehen,
NRach Erledigung kleiner Anfragen wurde die harmonisch
erlaufene, teilweise mit humorvollen Zwischenrufen ge—
vürzte Versammlung mit dem Absingen eines gemeinsamen
Liedes beendet.
Schatzmeister Kiefer vom MGV. Differten.
hat eine mäßige Zunahme erfahren. Der Tätigkeitsbericht
hebt hervor: 1. Februar Konzert mit sangesbrüderlicher
UÜnterstützung des M.G.V. Wadgassen, Teilnahme am Volks—
trauertag, Sommerausflug nach Großrosseln, Besuch im
herrlichen Rheingau, erfolgreiche Beteiligung am Wertungs—
singen der für uns zuständigen Gruppe. Da unser ver—
dienter Vorsitzender Hirtz infolge Beförderung zum Bahn—
V0m
ächertisch.
Zeitschrift für Musik, Monatsschrift für eine geistige Er—
neuerung der deutschen Musik, 1834 gegründet von Robert
Schumann, Verlag Gustav Bosse, Regensburg. Preis vier—
teljährlich 3,60 RM., Einzelheft 1,35 RM. Das soeben
erschienene Februarheft dieser vortrefflich redigterten Mo—
natsschrist beschäftigt sich in seinem Leitaufsatz mit dem
Meister der Orgelkomposition Johann Nepomuk David. Dr.
Fritz Tutenberg gedenkt Johann Christian Bachs zu dessen
150. Todestag, Dr. Alfred Heuß erörtert die beiden Lied—
fassungen zu Eichendorffs „Der frohe Wandersmann“, die
Fröhlichs und Mendelssohns, Prof. W. von Waltershausen
widmet Franz Wüllner zu dessen 100. Geburtstag, Dr. W.
Zentner Walter Courvoisier ein Gedenkblatt. Ilse Armbrust
bietet eine Novelle „Die DeDur-Fuge“. Es folgen Berichte
über Berliner Musik, Musik im Rheinland, Wiener Musik,
Besprechungen über Ur- und Erstaufführungen, Konzert und
Oper, Musikfeste und Festspiele, Gesellschaften und Vereine,
Unterrichtswesen, Funk und Film, deutsche Musik im Aus—
land, neue Verlagserscheinungen, Mitteilungen über Musi—
ker und ihr Schaffen, Gediegenheit, Zuverlässigkeit und
Vielseitigkeit machen die Zeitschrift für unsere Chormeister
und gebildeten Sänger besonders empfehlenswert, zumal
jie mit starkem Interesse auch die Chorbewegung überhaupt
und das musikalische Leben in der Saarheimat im beson—
deren verfolgt.
Geschichte der Musik. Sechste, bis auf die Gegenwart fort—
geführte Auflage, mit Bildnissen berühmter Musiker. Er—
gänzt und herausgegeben von Dr. Julius Maurer. Muster⸗
gültige buchtechnische Ausstattung: Bestes holzfreies Papier,
Satz in der Ungerfraktur, Einbaͤnde mit Echtgold-Prägung
nach einem Entwurf von Professor Walter Tiemann,
Leipzig. 2 Bände in Ganzleinen geb. (974 Seiten Um—
ugh und in dauerhaftem Schutzkarton Mk. 32 — zu
Deutsche Literaturgeschichte. Zehnte vermehrte Auflage.
Iaerheiwe von Dr. Martin Rockenbach. Mk. 16 — zu
Storck's Opernbuch. Herausgegeben von Paul Schwers
100. Tausend. Mk. 6.
Mozart, sein Leben und Schaffen, bearbeitet von Dr
hugo Holle, sonst Mk. 6 — zu Mk. 3.
Mozarts Briese, bearbeitet von Dr. Alfred Morgenroth,
onst Mk. 4 — zu Mk. 1,75.
VBoethovens Briefe, bearbeitet von Dr. A. Morgenroth
onst Mk. 4 — zu Mk. 2,50.
Musik-Politik, sonst Mk. 3, jetzt Mk. 1.
Frau Dr. Storck, Köln, Teutoburgerstr. 1, stellt den
Lesern unserer Zeitung einige Exemplare zu den äußerst
hilligen Preisen zur Verfügung.
Hermann Richter, Die Jahreszeiten der Liebe. Ein
daydn⸗-Roman. Koehler & Amelang, Leipzig 1931. Ganz—
seinenband 4,80 RM. — Eine überaus reizvolle Aufgabe
ür einen musikalisch wie menschlich feinempfindenden
Schriftsteller, die Quellen zu erschließen, die den fast siebzig—
ährigen Haydn ein so erstaunlich frisches und jugendkräf—
tiges Worß schaffen ließen wie „Die Jahreszeiten“. Das
Herde, defen, Gasherde
n Haus⸗ und Küchengeräte Eisenwaren
Ohr. Kautz Nachs. 6.n.8.8