Full text : 9.1931-1932 (0009)

NKr. 12 Mpneern

Saar⸗Sänger⸗Vund te

rauulssshhh Seite 255

24. a) Silcher: Schottischer Bardenchor;
b) Mendelssohn: Es ist bestimmt .....
Partitur 2, — Fr., Stimme 0,50 Fr.
25. a) Benecken: Den Entschlafenen;
b) Kloß: Frieden.
Partitur 2— Fr., Stimme 0,50 Fr.
26. Freiheit, die ich meine. Part. 2, — Fr. Stimme 0,40 Fr.
Außerdem ist in Partitur zu haben: C. M. v. Weber:
Schöne Ahnung ist erglöommen, Die Sonn'er—
wacht, Die Tale dampfen (auf ein Blatt gedruckth.
Partitur 1,50 Fr., Stimme 0,40 Fr., Sängergruß des
Deutschen Sängerbundes (Grüß Gott mit hellem Klang);
0,30 Fr. Hab mein Wage vollgelade v. Plonec.
Part. 2 Fri, Stimme 0,50 Fr.

Kaiser Wilhelm J. Die Sockelreliefs zeigen die Wahl
Friedrich Barbarossas im Jahre 1152 und den Einzug
Kaiser Wilhelm J. nach dem Kriege von 1870/,71.
Sänger, schickt zeitig eure verbindliche
Anmeldung ein. Je nach der Lage des Wohn—
drtes wird der Preis der Festkarte allein
durch die Verbilligung der Eisenbahnfahrt
nach Frankfurt und zum Rhein doppelt und
dreifach wettgemacht.
Die beiden sechsstimmigen gemischten Chöre von Inlius
Batter, die mit dem Staatspreis für das Frankfuvter
Zänger-Bundes-Fest ausgezeichnet wurden, werden dem—
rächst in dem Verlag Ernst Eulenberg, Leipzig, erscheinen.

Das Frankfurter Opernhaus
Beck: In der schönen Rosenzeit. Partitur 3,— Fr.,
Stimme 0,60 Fr.
Heinrich: Deutschsand dir. Papt. 2— Fr.Stimme 0,60 Fr.
Striegler: Weihelied. Part. 3,— Fr. Stimme 0,69 Ir.
Marschner: Und hörst du. Part. 8, FIr., Stimme 0,60 Fr.
Verkauf nur gegen Barzahlung (Versand unter Nach—
nahme) in der Geschäftsftelle, Saarbrücken 2 (Sängerheim)
Stadtpark Ludwigsbera.

die Uraufführung wird im Rahmen des Sängerbundes—
estes durch den Neb'schen Männerchor stattfinden.
Goethefeier am 22. März 1932. Als Goethe am 26. März
832 in der Fürstengruft zu Weimar beigesetzt wurde,
ang ein Chor sein von Zelter vertontes Gedicht: „Laßt
ahren hin das Allzuflüchtige“. (Den dreistrophigen Terxt
siehe Goethes Werke, Band 6, unter „Loge“) Diese Kom—
»ofition, ein gemischter Chor, ist merkwuͤrdigerweise nahe—
zu unbekannt geblieben, und doch ist sie schlechthin der
Chor, der als Abschluß bei keiner Gedenkfeier am 1090.
Tödestage des Dichters fehlen darf. Schulrat Hoppe, der
m Auftrage der „Zelterschen Liedertafel“, der Stamm—
nutter aller Männergesangvereine, die wichtigsten Zelter—
chen Männerchöre zu Goetheschen Texten herausgibt, hat
en Beisetzungsgesang auch den Männerchören zugänglich
zjemacht. In seiner soeben erschienenen Veröffentlichung
zietet er nicht nur die Originalfassung, sondern darunter
tuch die Einrichtung für Männerchor unisono mit mehr—
timmigem Abschluß jeder Halb- bzw. Ganzstrophe — nach
Art des bekannten Altniederländischen Dankgebetes — so—
vie eine wirksame Klavierbegleitung. Der Chor ist sehr
eicht einzuüben und wirkt ganz gewaltig. Der Ladenpreis
ür“ das auf feinstem Notenpapier gedruckte vierseitige
ẽxemplar im Buchformat (Großquart) beträgt zwar nur
50 Pfg.; doch erhalten es alle Männergesangvereine bei
Bezug 'von mindefstens 10 Stück zu 15 Pfg. Wird das
MNaterial lediglich für Einübungs- und, Aufführungszwecke
enstigt, so beziehe man die Ausgabe auf duünnerem
ßapier; es kostet das Stück dann sogar nur 9 Pfg. Be—
sellungen sind an den Herausgeber, Schulrat Hoppe in
Berlin? Charlottenburg, Sybelstr. 53, zu richten.
Der Verband zum Schutze musikalischer Aufführungen
für Deulschland schreibt: „Punkt 5 des zwischen uns ge—
schloffenen Vertrages lautet: „Der Veransialter verpflichtet

11. Deutsches Sängerbundesfest im Goethejahr 1032
in Frankfurt a. M.
Viele Sänger werden während des Festes die Festauf—
führungen im Frankfurter Opernhaus besuchen. Die Freie
Reichsstadt besaß seit 1790 ein eigenes Theater. Das schöne
pernhaus wurde von 1874-1880 nach Plänen des Archi⸗
lekten Richard Lucge im italienischen Renaissance-Stil er—
baut. Der Prachtbau ist nicht nur eine Ruhmestat der
Architekten, sondern auch in seiner gediegen künstlerischen
Innenarchiteltur, vornehmlich des Treppenhauses und
Foyers, dessen festlicher Wirkung sich kein Besucher ent—
Fehen kann, ein bleibendes Denkmal der Freigebigkeit
iner für die Kunst Thaliens begeisterten Bürgerschaft.
die mit schönen Skulpturen gezierte Giebelwand trägt die
Inschrift ‚Dem Wahren, Schönen, Guten.“ Der Bau wurde
71880 in Gegenwart' des Kaisers Wilhelm J. mit einer Fest—
aufführung des „Don Juan“ von Mozart eingeweiht. Dank
der Besetzung ihres Solo-Personals mit ausgezeichneten
Kräften genietzt die Frankfurter Oper weit über die Grenzen
deutschlands hinaus großes Ansehen; selbst in der Gegen⸗
wart' mit ihren wirtschaftlichen Nöten hat sie ihr hohes
Niveau behauptet.
Gegenüber dem Opernhaus steht in der Taunusanlage
das bon Elemens Buscher geschaffene Bronze-Denkmal
            
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