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arbeitet die Angelegenheit weiter. 3. Der nächste Bundes—
tag findet nach einstimmigem Beschluß am 17. 4. 1932
in Großrosseln statt. 4. Zu der Kommission zur Neu—
gliederung des Bundesgebietes werden neu gewählt: die
Bauvorsitzenden Bühler (Homburg) und Steeg Meun—
kirchen. 5. Herr und Frau Vidor (Klavier und Gesang)
tragen mehrere Klavierstücke und Lieder vor, die staärken
Beifall finden. Die Familie Vidor erklärt sich bereit, bei
Konzerten unserer Vereine bei sehr angemessenem Honorar
mitzuwirken. 6. Mitteilungen des Bundeschormeisters zum
Frankfurter Sängerbundesfest und über seine Erfahrungen
beim Besuch von Proben wird infolge Krankheit des Herrn
Stilz vertagt. 7. Der Bundesschriftführer berichtet über
seine Eindrücke bei den bisher gehaltenen Vorträgen in
den Gauen. Er regt an: a) für eine möglichst große Zu—
hörerschaft Sorge tragen zu wollen, b) einen festlichen
Rahmen zu schaffen durch Vortrag von Liedern, c) Sänger—
ehrungen evtl. gleichzeitig vornehmen zu lassen, 9) nicht
Getränke servieren zu lassen, e) die Presse einzuladen
8. Der Bundesschatzmeister gibt einen Ueberblick über Ein
nahmen und Ausgaben beim Konzert des Berliner Staats
und Domchors. Es entstand ein Verlust von 236 Franken.
9. Gruppenwertungssingen. Es wird gebeten: a) Die
Gruppeneinteilung nach der Sängerzahl innezuhalten.
b) Neueintretende Mitglieder sollen bei dem im laufenden
Jahre fälligen Wertungssingen nicht mitwirken, damit die
festgesetzte Zahl nicht zu stark überschritten wird. Der
Verein muß also in eine höhere Gruppe. c) Die Wertungs—
richter sollen auch auf die Dirigiertechnik eingehen. d) Bie
Zahl der zu bewertenden Vereine soll möglichst niedrig
gehalten werden. e) Dem Wertungssachverständigen soll
Gelegenheit geboten werden, selbst Probe abzuhalten. 9) Alle
Dirigenten müssen bei der Besprechung anwesend sein.
5) Die Vereine mögen sich Fachberater erbitten. Faäch—
berater und Wertungssachverständige dürfen aber nicht in
einer Person sein. 6 Wochen vor dem Wertungssingen
dars kein Chorbesuch gemacht werden. Bei dem Besuch
dürfen nicht die Lieder durchgesprochen werden. h) Jeder
Gauchormeister soll mindestens einmal im Jahr jeden seiner
Vereine besuchen.
»uffssht Saar⸗Sänger⸗Bund ser
Auun uptslit Nr. 12
Schritte vorzubereiten, um für 1933 nicht gezwungen zu
ein, einem zu ungünstigen untragharen Vertrag zuzu—
timmen (Aufstellung von gebührenfreien Chören, Verhand—
liungen mit den Komponisten, mit dem Wirteverband und
dergleichen). Mit Dank für freundliche Mitarbeit wurde
die außerordentliche cerweiterte Bundesvorstandssitzung
bu/ Uhr geschlossen.
Der Bundesvorsitzende: Der Bundesschriftführer:
J. Ve: gez. Stein. J. V.: gez. Rauchholz.
Liederblütter des Bundes.
Vom Bunde für seine Mitglieder herausgegeben:
Saarländer Liederblatt:
Bundessängerspruch. In Partitur Preis 0,40 Fr.
Schwarz: Saarhymne. Part. 1,— Fr. Stim. 0,30 Fr.
ene gwevesebent Saarlied. Vart. 2,50 Fr., Stimme
r.
sKaun: Sanrlied. Part. 6 Fr., Stimme 0,69 Fr.
deutsches Liederblatt:
Cornelius: Grablied. Partitur 1 Fr. Stimme 0,20 Fr.
gilgen Erfrorene Blumen. Vartitur 1 Fr. Stimme
), r.
Zilcher: Jetzt gang i aus Brünnele (Pflichtchor des
Bundes). Partitur 1 Fr., Stimme 040 Fr.
seumann: Morgenwanderung. Vart. 2 Fr. Stimme
,50 Fr.
Silcher: a) Gut Nacht mein feines Lieb, b) Rosenstock,
dolderblüt (50 und b Pflichtichöre des Bundes). Vart
4,50 Fr., Stimme 0,40 Fr.
Zilcher: Muß i denn. Partitur 1,50 Fr., Stimme
—j80 Fr.
3wei Grablieder: a) Ueber den Sternen (Flemming),
Mag auch die Liebe weinen Gilcher). In Partitur
Preis 0,30 Fr.
zwei Wanderlieder: a) Anschütz: Ritter Mai; b')
SIchrimpf: Wohlan, die Zeit ist kommen (Volksliedsatz)
Partitur 2 Fr., Stimme 0,40 Fr.
Nendelssohn: Wer hat dich du schöner Wald. Part
2 Fr., Stimme 0,80 Fr.
Mendelssohn: Weim Gott will rechte Gunst erweisen.
Partitur 2 Ir., Stimme 0,80 Fr.
Zelter: Meister und Gesfell'. Vartitur 2 Fr., Stimme
—D, 40 Fr.
doewe; Mag da draußen Schnoe sich türmen. Part
2,50 Fr., Stimme 0,10 Fr.
Schubert: Die Nacht. Partitur 2 Fr., Stimme 06,40 Fr.
C. M. v. Weber: Der du vom Himmel bist. Partitur
3 Fr., Stimme 0,50 Fr.
C. M. v. Weber: Was gleicht wohl auf Erden. Part.
3 Fr., Stimme 0,50 Fr.
8. v. Beethoven: Vesper. Partitur 3 Fr., Stimme
0,50 Fr.
8. v. Beethoven: Heilige Nacht o gieße du. Part. 3 Fr.
Stimme 0,50 Fr
Zelter: a) Der König in. Thule Gilcher);
Silcher: b) O wie herbe ist das Scheiden.
Partitur 0,40 Fr.
Hogrebe: 2) Die mit Tränen sähen;
Silcher: b) Ueber den Sternen.
Partitur 0,40 Fr.
20. a) Ludw. Spohr: Wie ein stolzer Adler;
b) Friedrich Silcher: Hab oft im Kreise.
Partitur 2 Fr., Stimme 0,40 Fr.
21. Franz Schubert: Deutsche Messe; a) Zum Eingang:
p) Zum Sanetus. Partitur 0,40 Fr.
22. a) Mendelssohn: Rheinweinlied; b) Dürrner: Lebens
regel. Part. 4,- Fr. Stimme 0,40 Fr.
23. Schrimpf: Ich hört ein Sichlein rauschen.
Partitur 3.— Fr., Stimme 0.50 Fr.
gez. Bongard,
Bundesvorsitzender. 9
gez. Stein, gez. Grebe,
l. Bundesschriftführer. 2. Buͤndesschriftführer. 10
Bun desvorstandssitzung vom 28. Dezemberr 1931. Der
Bundesvorstand des SS. B. hatte auf heute nachmittag
4 Uhr zu einer „außerordentlichen erweiterten Bundes—
vorstandssitzung“ in das Sängerheim Ludwigspark einge—
laden. In Vertretung des dienstlich abwesenden Bundes—
vorsitzenden eröffnete, begrüßte und leitete der Bundes—
schriftführer die Tagung. Vertreten waren 18 Gaue, nicht
vertreten die Gaue Illingen, Saarbrücken-Burbach, Sulz—
bachtal, Schwalbach, Tholeh, Wadgassen und Warndt. Vom
Bundesvorstand waren anwesend der Bundesschriftführer,
Bundeschorleiter und Bundesgeschäftsführer. Vom engeren
Musikausschuß Gauchorleiter Beck, Homburg. Auf der
Tagesordnung stand als einziger Verhandlungsgegenstand
unsere Stellung zum Vertrag des D.S. B. müit den
Tonsetzergenossenschaften. Bundesgeschäftsführer
Rauchholz entwickelte den Vorgang an Hand der Aklten
und des vom D.S. B. zur Entscheidung gestellten Vertrags—
entwurfes. Nach eingehender Aussprache, an der sich vor
zugsweise die Delegierten Beck, Steeg, Kuhn, Warken,
Wagner, Rupp und Bühler beteiligten, wurde einstimmig
unter Stimmenthaltung des Gaues Brebach dem aus den
VBerhandlungen gewonnenen Vorschlag des Bundesschriftführers
zugestimmt: 1. für das Jahr 1932 dem Vertrag
des D.S. B. mit den Tonsetzergenossenschaften zuzustimmen
— schon um nicht das Auftreten in Frankfurt, vorbereitete
Konzerte, Wertungssingen und Noteneinkäufe zu gefähr
den; 2. gleich zu Beginn des neuen Jahres auf dem Wege
über den engeren Musikausschuß des S. S.B. alle geeioneten
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⏑ Ludvis Zinke
— AMainzersir. 50, Tel. 1241/42