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pl Saar⸗-Sänger-Bundsn
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chormeister Beck berichtete über die Dirigentenversammlun—
gen sowie über die musikalische Tätigkeit in Gau und Bund.
Dem Geschästsbericht ist zu entnehmen: Der Gau zählt 28
Vereine mit einer Gesamtmitgliederzahl von 3056, darun—
ter 1019 aktiv und 2037 passiv. Unter den aktiven
Sängern besinden sich 334 unter 25 Jahren, sowie 159
Sängerinnen. An 60 Sänger wurden Ehrennadeln ver—
liehen und zwar 1sür 50, 7 für 40- und 52 für 25—
jährige Aktivität. Gauveranstaltungen sanden 2 und Gau—
sitzungen 6 statt. Der Jahresumsatz beträgt 21321,65 Fr.
Dem Gauschatzmeister Feß, sowie dem ganzen geschäsftsfüh—
renden Ausschuß wurde einstimmig Entlastung erteilt. Am
21. Februar findet in Mitteibexbach das 1. Wertungssingen
der neuen Ordnung statt, an dem sich Gruppe 1 mit Ver—
einen unter 40 Sängern beteiligt. Es sind dies: MGV.
Schwarzenbach, Sängerlust Reiskirchen, Liedertasel Nieder—
bexrbach, MGV. Jägersburg, MGV. Höchen, Liederkranz
Frankenholz, Eintracht Kleinottweiler, Bayer. Kohlhof,
MGVV. Altstadt, Eintracht Oberbexbach und Liederkranz Er—
bach. Nach einer kurzen Debatte wurde der MGV. Einig-—
keit Beeden in den Bund aufgenommen. Die satzungsgemäß
ausscheidenden Vorstandsmitglieder 1. Vorsitzender Ober—
regierungsrat Bühler und 2. Schristführer Rudi Leibrock,
Limbach wurden einstimmig wiedergewählt. Als Beisitzer
wurden gewählt: Nagel, Erbach, Albert Lehmann, Bayer.
Kohlhof und Christian Welter, Oberbexbach. Der Vorsitzende
machte darauf ausmerksam, daß die Bestandserhebungen
sorgfältig und bald ausgefüllt werden, ebenso die Frage—
bogen bezüglich Sonderkonzert beim Sängersest in Frank—
fürt. Es wurde bekanntgegeben, daß am 1. Ostertag in
Mittelbexbach im Kronensgal ein Konzert des Psfalzorchesters
staättsindet, mit dem eine Aufführung des Requiem von
Brahms durch die Sängervereinigung Homburg verbunden
werden soll. Nach erledigter Tagesordnung hielt Bundes—
schriftführer Stein einen interessanten Vortrag über Kunst
und Organisation. Eine dankbare Zuhörerschaft folgte mir
großer Aufmerksamkeit den Ausführungen des Redners
Gau Köällertal.
Wertungsrichter zuzuziehen. Der Vorschlag fand jedoch
ticht die Zustimmung der Vertreter. Doch soll beim Bund
eine allgenieine Unkostenminderung — Ermäßigung der
donorare für Wertungsrichter usw. — angestrebt werden.
Fine vom Vorsitzenden ergangene Anregung, durch die
einzelnen Vereine Konzerte zum Besten der Winternot—
silse zu veranstalten, wird gutgeheißen. Die Neunkirchener
bereine werden in der nächsten Arbeitsgemeinschaftssitzung
die Sache regeln. Ein vorliegender Antrag eines Gau—
»ereines auf Gewährung einer Beihilfe erledigt sich da—
»urch, daß der betr. Verein den Antrag zurücknimmt. An—
telle des verhinderten 1. Gau-Chormeisters berichtete der
tellvertretende Gau-Chormeister Omlor über die im
zängerheim stattgefundene Dirigententagung, wobei er zum
ichlusse seiner Ausführungen das geringe Interesse der
ßereinsdirigenten an diesen Tagungen, die immer eine
Fülle von Anregungen brächte, bedauerte. Der vor—
—
indet am 17. Januar in Neunkirchen statt. Von einem
5chreiben des M.G.V. „Germania“ Neunkirchen, Veran—
taltung eines Gau-Konzertes am 1. Sonntag im Oktober
1932 betreffend, wird Kenntnis genommen. Eine sich an—
chließend entspinnende Aussprache über die Benennung der
donzerte — J. II. III. usp. Gau-Konzert — ergab, daß
»ie Vereine vom Lande — mit Ausnahme von Lands—
veiler — ihre Konzerte wie bisher nur als Gau-Konzert
enennen wollen. Wegen der Regelung für Neunkirchen,
Viebelskirchen und Landsweiler soll auf dem Frühjahrs—
sBautag Beschluß gefaßt werden. Ueber die getroffenen
Vorbereitungen zum nächstjährigen Deutschen Sänger—
Bundesfest in Frankfurt berichtet der Vorsitzende. Er
nüpfte daran die Bitte, die Vereine, die sich an die
Aufführung der Lendvai-Kantate beteiligen wollen, mögen
imgehend ihre Meldung tätigen. Sofortige Umfrage er—
zab die Meldung der Vereine Männerchor Wellesweiler und
M.G.V. Neunkirchen, die sich in ansehnlicher Stärke be—
eiligen wollen, während von allen anderen anwesenden
Vertretern keine Zusage gemacht werden konnte. Unter
Verschiedenes gab der Vertreter der „Harmonie“ Spiesen,
der das Gaufest für 1932 übertragen war, bekannt, daß
ꝛs seinem Verein unter den derzeitigen wirtschaftlichen
Lerhältnissen nicht möglich sei, das Gaufest zu übernehmen
die Angelegenheit wurde bis zum Frühjahrsgautag zurück—
jestellt. Hat sich bis dahin kein Verein zur Uebernahme
des Festes gemeldet, so soll dasselbe fallengelassen werden
Viederholte Beschwerden der dem Gau angehörenden Land—
»ereine wegen Nichtbesuchs ihrer Konzerte durch Neun—
ircher Sangesbrüder, gaben dem Vorsitzenden Veranlas—
ung, nochmals die Sänger zu bitten, doch mehr wie bis—
jer diese Konzerte zu besuchen, evytl. möchten die Neun—
ircher Vereine unter sich ausmachen, wie sie die einzelnen
bereine abwechselnd besuchen wollen. Ein Vertreter der
„Germania“ Neunkirchen, dem sich noch weitere anschlossen,
»emängelt das öftere Fehlen des Gau-Chormeisters bei
Sitzungen in Saarbrücken. Der Vorsitzende greift ver—
nittelnd ein und stellt den Antrag, daß wenn der Gau
Thormeister oder dessen Stellvertreter nicht an den Sitzun—
zen teilnehmen können, sie gehalten sind, irgend einen
inderen Dirigenten mit ihrer Vertretung zu beauftragen.
dem Antrag wurde zugestimmt. Dem vom Schatzmeister
Reuter eingebrachten Antrag, den Liedertag 1932 auf brei—
terer Grundlage wie bisher auszugestalten, dem sich der
Vorsitzende mit der Anregung, auch die Arbeitersänger,
Wandergruppen usw. mit einzubeziehen, damit an diefem
Tage eine singende Gemeinde zu verzeichnen sei, stimmten
die Anwesenden einstimmig zu. Ausgestaltung bleibt den
inzelnen Ortsvereinen überlassen. Mit dem Wunsche, daß
auch über diese schwere Notzeit hinaus die Sänger treu
vie bisher zu ihren Vereinen und zum Deutschen Liede
tehen möchten, schloß der Vorsitzende die Tagung. Sch.
In der Hauptversammlung des M.G.V. „Eintracht“
Schiffweiler erstattete der Vorsitzende den Geschäftsbericht.
Dem Kassenführer konnte nach Prüfung der Kasse mit
Dank Entlastung erteilt werden. Der Gesamtvorstand wurde
einstimmig wiedergewählt. Der Beitrag wird für drei
Monate auf der alten Höhe belassen. Im April findet im
Saalbau ein großes Freundschaftssingen statt. Auch ist
das Oktoberfest in Aussicht genommen.
Mit einer hochwertigen Liedfolge wartete der Neunkircher
MGBV. unter dem Stohe von Musikdirektor Beck in seinem
Der MGW. Hilschbach-Fiegelhütte veranstaltete unter Lei—
tung seines rührigen Dirigenten Josesf Trouvain, Dilsburg,
seinen zweiten Liederabend. Vor vollbesetztem Hause trug
der 28 Mann starke Chor 13 Lieder, meist Volkslieder, vor
und fand reichsten Beifall. Zur Bereicherung des Pro—
gramms hatte der Verein die Altistin Frl. M. Rohs aus
Güchenbach gewinnen können. Frl. Rohs trug Lieder von
Schubert, Löwe, Brahms und Saint-Sagens sehr ausdrucks—
voll vor und erntete großen Beifall. Die Zusammenstellung
der Vortragssolge war gut, Chor und Solisftin hatten sich
schön einander angepaßt. Nicht zuletzt der geräumige, lichte
und freundliche Saal des Sangesbrüders Fritz Feld, Hilsch—
—
Gelingen des Abends bei. Im darauffolgenden gemütlichen
Teil trugen die in dankenswerter Weise sehr zahlreich ver—
tretenen Sangesbrüder des MGV. Güchenbaäch und die voll—
zählig erschienenen Sänger des vor einem halben Jahr ge—
gründeten MGV. Liederkranz Dilsburg je zwei Lieder vor.
Auch Frl. Rohs spendete noch ein recht schönes Liedchen.
Der Verein freut sich seines Erfolges um so mehr, weil
ihm die Durchführung des Abends trotz der erdrückenden
Notzeit dank des Idealismus seiner Aktiven gelunocn, ist.
Gau Neunkirchen.
Die vom Gauvorsitzenden Schulrat Dr. Steeg herzlich
begrüstste und geleitete Herbst-Gautagung des Ganes
Neunkirchen, von trefflichen chorischen Vorträgen des
M.G. V. Sinnertal eröffnet, war von 13 Vorstandsmit—
gliedern — entschuldigt fehlten 3 — und 21 Gauvereinen
(von 23) — 2 fehlten unentschuldigt — beschickt. Bezüg—
lich des am, 6. 3. 32 stlattfindenden Gruppen-Wertungse—
singens bemängelt der Vorsitzende die Nichtbefolgung der
angesetzten Meldefrist und bittet die Vereine um um—
gehende Meldung, da der Gau St. Wendel seine 5 in
Frage kommenden Vereine bereits gemeldet habe. Um eine
rasche Regelung der Angelegenheit zu erzielen, erbietet sich
der stellv. Gau-Chormeister Omlor die Chormeister der
betressenden Vereine zu einer Aussprache einzuladen. Um
eine Herabminderung der Unkosten zu erzielen, wurde von
Schatzmeister Reuter der Vorschlaaga eindgebracht. nur einen