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trett irre sh Saar-Sänger-Bund
appo Nr. 10
Rahl, „Der Reiter und sein Lieb“ von Schulz, sowie „Wenn
wir Soldaten“ von Heinrichs. Den Schluß bildete mit zwei
Trompeten und zwei Kesselpauken das Lied „Die ungarischen
Husaren“ von Milarch. Die zahlreich erschienenen Zuhörer gaben
ihrer Anteilnahme freundlichen Ausdruck durch langanhaltenden
Beifall, so daß der Chor das Schlußlied wiederholen mußte.
Chorleiter Rust (Ensdorf) kann mit seinen Sängern über den
Frfolg des Abends zufrieden sein.
M.G. V. „Liederkranz“ Saarhölzbach brachte unter Mitwirkung
des dem Verein angeschlossenen Damenchors sowie der Musik—
vereinigung MettlachKeuchingen einen sehr schönen Konzertabend
heraus, welcher durch ein vollbesetztes Haus belohnt wurde.
Vorsitzender Jager begrüßt Gauleiter Engel sowie Gauchor—
leiter Maron und den Vorsitzenden des M.G.V. „Liedertafel“
Mettlach, Stein, sowie weitere eingeladene Gäste. Das Aufblühen
des Vereins ist seinem strebsamen, zielbewußten Dirigenten
Oberlehrer Funk zuzuschreiben, der es verstanden hat, in recht
kurzer Zeit den Damenchor dem Verein anzugliedern und da—
durch den Verein auf eine beachtenswerte Höhe zu bringen.
„Abmarsch“ von Heinrichs, „Soldatenleben“ von Jüngst, „Hei—
matliebe“ von Engert, „Soldatengrab“ von Sonnet, „Der Sol—
dat“ von Silcher, „Drei Lilien“ von Hansner und „Oylim“
von Eppe erfreuten die Anwesenden. „Des frommen Landsknechts
Lieder“ für gemischten Chor mit Streichorchester der Musik—
vereinigung MettlachReuchingen, wobei das Mitglied Steinbach
den deklamatorischen Teil übernahm, bildete den Glanzpunkt
des Abends. Gauleiter Engel nahm während des Konzertes Ver—
anlassung, im Namen der Eingeladenen für die Begrüßungs—
worte des Vorsitzenden zu danken, und hob hervor, daß der
S. S. B. regen Anteil an dem Gau Saartal Mettlach nehme,
was er noch jüngst dadurch bewiesen habe, daß er den Bundes—
chormeister Musikoberlehrer Stilz zu einer Lehrprobe in die
Vereine des Gaues entsandt habe, Ferner betonte Gauleiter
Engel die besonderen Verdienste des Chorleiters Oberlehrer
Funk um die Pflege des deutschen Volksliedes und überreichte
ihm aus Anlaß seiner 25jährigen Sängerlaufbahn als Sänger
und Chorleiter im Auftrage des Bundesvorstandes die silberne
Ehrennadel mit dem Wunsche, daß er noch recht lange in er—
sprießlicher Arbeit den Taktstock im „Liederkranz“ führen möge.
Vorsitzender Jager schloß sich den Wünschen herzlichst an. Nach
Schluß der Veranstaltung brachten anwesende Sänger der
Liedertafel e. V.“ Mettlach unter Chorleiter Maron einige
Lieder abwechselnd mit dem „Liederkranz“ zu Gehör. So vor—
lief der Abend recht harmonisch.
Eines recht guten Besuches erfreute sich das Konzert des
M.G. V. Keuchingen. Vorsitzender Konter begrüßte alle Anwesen—
den, insbesondere Gemeinderat, Ehrenmitglieder und den Gau—
leiter des Gaues Saartal und richtete an die Förderer des
Vereins die herzliche Bitte, gerade in dieser Notzeit dem Verein
die Treue zu bewahren und beizutragen, daß das Singen und
Klingen unserer schönen Lieder nicht verstummt. Eingeleitet
wurde das Konzert mit der Ouvertüre „Der Kalif von Bagdad“,
welchem der Chor „Belsazar“ von Neumann folgte. Hervor—
zehoben seien noch „Der Wagen rollt“ von Kämpf und „Kamerad
komm“ von Klughardt. Der zweite Teil brachte nur Männerchöre
mit Instrumentalbegleitung: Jägerchöre aus der Oper „Frei—
schütz“ und „Euryante“ von Weber, „Mit Trommeln und
Pfeifen“ von Gompf und „An der schönen blauen Donau“ von
Strauß. Chorleiter Schill dirigierte Chor und Orchester mit
großer Hingabe und Sicherheit. Dank und Anerkennung aber
auch den Sängern, welche trotz der Not der Zeit sich ihrer
Aufgabe bewußt geblieben sind. Anerkennung gebührt noch der
Musikvereinigung Mettlach-Keuchingen, die zum Gelingen des
Abends beitrug und das Konzert mit einem Schlußmarsch be—
endete. Mit Befriedigung dürfen alle Mitwirkenden auf diesen
schön verlaufenen Abend zurückhbßlicken
SAn Ne—eufteevHen.
Gauvorsitzender Schulrat Dr. Steeg eröffnete die gut
esuchte erweiterte Gauvorstandssitzung des Ganes Neun—
irchen mit einer Begrüßung der anwesenden Sänger und
Pressevertreter. Sodann sprach er über die derzeitige wirt—
chaftliche Lage, die in ihrer Auswirkung auch einen Ge—
ahrenmoment für die Gesangvereine bilde. Er hoffe je—
doch, daß der Idealismus der Sänger und das mehr und
nehr sich bemerkbar machende Verständnis des Publikums
ür die Sängersache über die schwere Zeit hinweg helfen
nöge. Zunächst regte der Vorsitzende an, daß, nachdem nun
eststehe, daß das Bundesfest in Frankfurt bestimmt statt—
inde, jeder, dem es möglich sei, sich daran beteiligen möge.
fine nun einsetzende Debatte über eine Zeitungskritik, das
donzert eines Gauvereins betreffend, gab den Presse— und
ßereinsvertretern Gelegenheit zu einer ausgiebigen Aus—
prache über diese Angelegenheit. Die Aussprache, an der
ich außer den genannten noch der Gauchormeister und der
borsitzende beteiligten, fand ihren befriedigenden Abschluß
nit der Erklärung der Pressevertreter, daß sie sich des
stechts Kritik zu üben, nicht begeben könnten, sie aber be—
nüht sein werden, durch ihre Kritik fördernd und auf—
auend zu wirken und auch hierdurch den einzelnen Ver—
inen und der ganzen Sängersache dienlich zu sein. Eine
veitere Aussprache brachte eine Beschwerde der Presse we—
gen Nichtzuweisung von Anzeigen, nachdem sie tagelang
hre Spalten unentgeltlich zu Reklamezwecken zur Verfü—
zung gestellt hätten. Die Beschwerde wurde als berechtigt
inerkannt und für die Zukunft Abhilse zugesagt. Sodann
erichtet der Gauchormeister über das am 6. März 1932
tattfindende Wertungssingen und richtet an die teilnehmen—
en Vereine die Bitte, bis zum 1. November die Partituren
»er zu singenden Chöre an ihn einzusenden. Eine Anre—
zung des Gauborsitzenden, die Vereine möchten einzeln
»der mehrere zusammen Konzerte zum Besten der Nothilfe
eranstalten, wurde zur nächsten Sitzung zurückgestellt, da—
nit die einzelnen Vereinsvertreter ihre Vereine darüber
zefragen können. Es folgte nun ein Bericht des 2. Gau—
chriftführers Scheidhauer über die letzte Bundesvorstands—
itzung. Eine sich daran anschließende Aussprache, hauptsäch—
ich die Konzerte des Wiener Lehrer-A-cappella-Chores be—
reffend, fand ihren Abschluß mit dem Wunsch, daß in
zukunft bei solchen Gastkonzerten die einzelnen Gaue bei
inem eventuellen Ueberschuß mit einem Gewinnanteil be—
rücksichtigt werden sollten. Im weiteren Verlauf der Sitzung
vurde noch beschlossen, während des Winters durch Gau—
hormeister Beck, Homburg, im Gau einen Vortrag halten
u lassen. Tag und Auswahl des Vortrags bleibt dem Vor—
itzenden überlassen. Vorgebrachte Beschwerden von einzel—
ten Gauvereinen wegen Nichtbesuch ihrer Veranstaltungen
eitens des Gauvorstandes wurden als berechtigt anerkannt
uind befriedigende Lösung dieser Angelegenheit für die Zu—
unft zugesichert. Die Anfrage eines Vertreters von Welles—
veiler, Gründung eines neuen Gesangvereins betreffend,
ind ebenso des Vertreters von Heiligenwald, wie weit der
rüher gefaßte Beschluß, daß Neugründungen nicht mehr
»ie Zustimmung der Behörden finden sollten, gediehen sei,
anden ihre Erledigung durch den Beschluß, diese Angelegen—
seit auf dem nächsten Gautag zu bereinigen. Zur Erledi—
jung eines vorliegenden Beihilfeantrags eines Gauvereins
vurde eine Kommission gewählt. Zum Schlusse der Sitzung
richtete ein anwesender Vertreter der Presse die Bitte an
»en Vorsitzenden, einen geeigneten Sänger zu benennen, der
ür eine vom Verkehrs- und Verschönerungsverein heraus—
zugebende Geschichte des Gesanges in unserer Stadt Mit—
eilungen und Aufschluß geben könne. Sch.
Zu einer Gautagung hatte Gau Neunkirchen nach Sin—
ierthal eingeladen. Wegen der angesetzten Tagesordnung
hätte der Besuch etwas besser sein dürfen. Stimmungsvoll
röffnete Schulrat Dr. Steeg als Vorsitzender die Versamm—
ung unter Hinweis auf die große Notzeit. „Eintracht“
Zinnerthal brachte zur Einleitung zwei Lieder prächtig
um Vortrag. Das erste Gruppenwertungssingen Gau Neun—
irchen und St. Wendel findet in Neunkirchen am 6. März
1932 statt. Teilnehmen müssen alle Vereine, die bis 40
aktive Sänger haben. Die Chorleiter und Vorsitzenden der
in Frage kommenden Vereine werden eingeladen zu einer
endgültigen Besprechung am 21. Dezember 1931 im Hotel
dalberg, Neunkirchen. Der Vorsitzende erwartet ohne wei—
res dioe FJoissoahmne dor Mounfirchener Noroine hoi onyflf
Hau Niedtal
M.G.V. Büren veranstaltete im Saale Zenner einen Volks—
liederabend mit Lichtbildervortrag. Wirklich warm und herzlich
erklangen die schlichten, innigen Volkslieder und lösten reichen
Beifall bei den Zuhörern aus. Gauvorsitzender Albert Kuhn
führte an Hand der Lichtbilder die Zuhörer in die Schönheiten
unserer herrlichen deutschen Alpen ein Besonderen Beifall fanden
die „Volkslieder im Bilde“, wozu alle Anwesenden die lieben,
alten Lieder mitsangen. Dem Verein gebührt Dank für die
schöne Veranstaltung, die uns für kurze Zeit die tägliche Not
dergessen ließ. In Anbetracht dessen, daß der Ertrag für gute
Zwecke bestimmt war und bei dem niedrigen Eintrittspreis
märoe oein hesserer Besuch zu münschen gewosen