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uwssth Saar⸗Sänger⸗Bund PPIIhesenupert
Gau Bisttal.
prunpshphsh Nr. 10
Schrimpf war ihm am ZFlügel ein feinempsindender Fegte
er. Bürgermeister Sieberin, Quierschied, dankte allen, dem
Vereine und seinem Chorführer, dem Solisten Bohn und
ruch den Besuchern des Liederabends für das Interesse,
das sie der guten Sache entgegengebracht haben. R.
Gau Hhomburg.
M.G. V. Liedertafel Oberberbach veranstaltete ein gut
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ibwechselnd. Neben mittelschweren Chören war ein dreistim—
niger Heinrichs-Chor mit Trompetensolo zu hören, ein
Volkslied mit Klavierbegleitung und ein Wiegenlied mit
Zopransolo von Brahms-Hansen. Chorklang, Aussprache
uind Präzision gaben Zeugnis, daß der Chor mit seinem
rührigen Chorleiter Steiger Welter auf beachtenswerter
döhe steht. Die Sopranistin Gretel Dittberner, Mannheim
Höchen), war ihrer Aufgabe voll und ganz gewachsen. In
den Arien aus Freischütz und Waffenschmied meisterte sie
fslänzend die hohen Lagen. Eine Prachtleistung war die
ils Zugabe gesungene Arie der Elisabeth. Einen stilvollen
BZegleiter fand sie in der Person des Lehrer Haßtenteufel,
Wellesweiler. Der Trompeter Gläßner, Münchwies, bediente
ein Instrument mit musikalischem Verständnis. Der 15jäh—
eige Kurt Herrlinger hat mit seinem erstmaligen Auftreten
in der Oeffentlichkeit am Klavier seine Feuerprobe gut be—
tanden.
Der M.G. V. Bavaria Mittelberbach betrauert den Tod
seines am 2. November verstorbenen Mitbegründers und
Die vom Vorstand des Gaues Bisttal einberusene Jahres—
gautagung war von allen Gauvereinen beschickt. Vom Bun—
desvorstand waren anwesend der Bundesvorsitzende, Stadt—
schulrat Dr. Bongard, und der Bundesgeschäftsführer Rauch—
hoͤlz. Der Jahres— und Kassenbericht zeigt, daß auch die Ge
sangvereine sehr stark unter der jetzt herrschenden Wirt—
schaftsnot zu leiden haben. Der bisherige Gauvorsitzende
Sangesbruder Wenner, Berus, der den Gau Bisttal grün—
dete und die Gaugeschäfte seit dieser Zeit mit großem
Idealismus führte, mußte wegen Familienverhältnissen sein
Amt zur Verfügung stellen. Die Versammlung wählte ein—
stimmig Sangesbruder Johann Burg-Spies, Friedrichsweiler,
zum Gauvorsitzenden. Die übrigen Gauvorstandsämter wur—
den wie folgt besetzt: 2. Gauvorsitzender Josef Mayer, Dif—
ferten, J1. Gauschtiftführer Josef Schwartz, Differten, 2
Gauschriftführer Kaspar Schneider, Altforweiler, 1. Gau—
schatzmeister Johann Lorang, Felsberg, 2. Gauschatzmeister
Rospert, Berus, 1. Gauchormeister Johann Strumpler,
Hülzweiler, 2. Gauchormeister Nik. Richner, Werbeln, in
den Schlichtungsausschuß wurde gewählt: Martin Meisant,
Neusorweiler, Sangesbruder Wenner wurde in Anbetracht
seiner großen Verdienste, die er sich in dem Gau Bisttal
erwarb, zum Ehrenvorsitzender des Gaues ernannt. Die
Berichte der Bundesvertreter, die sich mit den aktuellen
Fragen der Bundesarbeit beschästigten, wurden sehr bei—
ällig aufgenommen.
Gau Brebach.
Sängerchor Bischmisheim veranstaltete ein wohlgelunge—
nes Konzert. Unter der sicheren Stabführung des Dirigenten
W. Schäfer gelangten Chöre wie „Feldeinsamkeit“ von E.
Wendel, „Hell ins Fenster“ von Reger, „Der Wächter“ von
Suter, „Gesang der Pilger aus Tannhäuser“ von Wagner,
„Lebenslied“ von Kaun, „All mein Gedanken“ von Kirchl,
„Liebeswerbung“ von Hegar, „Der letzte Tanz“ von Krem—
ser, „Frisch gesungen“ und „Rosenstock, Holderblüt“ von
Silcher, „Schönste Rosemarie“ von Winkemann und „Nacht—
wandler“ von Rinkens zum Vortrag, die alle mit großem
Beifall aufgenommen wurden. Als Solisten wirkten Fräu—
lein Lieseldtte Wunn, Schülerin der Gesangspädagogin
Fr. Käthe Ulrich, Ottweiler, und Herr Joses Kontz, Kon—
zertpianist, Saarbrücken, mit. Fräulein Wunn sang Lieder
hon Schumann, Strauß, Sulzbach und Reger, Herr Kontz
hat in der Hand von Chormeister Carl wieder einen be—
deutenden Aufschwung genommen, so daß der dem Chor
und seinem Leiter gespendete Beifall wohloerdient war
Gau Dillingen.
Durch sein letztes Konzert befestigte M.G.V. Eintracht
Dillingen unter dem Stabe von Chormeister Carl seinen
guten Ruf. Er bestritt das ganze Konzert ohne Solisten
mit trefflich durchgefeilten Chören. Da gab es kostbare Ga—
ben: Thuilles „Jagdlied“ und „Am Schlehdorn“, Laugs
„Im Gaden“, Milarchs reizvolle Volksweisen „Schiffer auf
dem Rhein“ und „Mädel heirat mi“, Wagner-Schönkirchs
„Elsula“, „Baumgärtlein“ und „Lumpenhochzeit“, Fritz An—
schütz „Stolzer Schreiber“ und „Der trunkene Bruder“,
die beiden letzten Werke als Uraufführungen. Der Verein
hat in der Hand von Chormeister Carl einen bedeutenden
Ausschwung genommen, so daß der dem Chor und seinem
Leiter gespendete Beifall wohlverdient war.
Ludwig Jost, Ehrendirigent des MGV. Bavaria Mittelbexbach.
Ehrendirigenten Ludwig Jost. Seit 1903 hat der Ver—
ewigte Fleiß und Können in den Dienst unseres Vereins
gestellt, mit dessen Aufstieg sein Name stets aufs engste
Nachraif.
Gau Kischbachtal.
Zum zweitenmale innerhalb einiger Wochen hatte M.G.B.
„Flora“ Fischbach Mitglieder und Freunde im Vereinslokale
versammelt. Im Dienste der Nächstsenliebe gab er einen
Volksliederabend, dessen Ertrag der Winternothilfe zuge—
führt wurde. Ebenso wie der erste Konzertabend, darf auch
dieser Volksliederabend als ein voller Erfolg für den
Verein und seinen unermüdlichen Chorleiter, akad. Musik—
lehrer Schrimpf, gebucht werden. Das war ein Singen und
Klingen, daß man seine Freude daran haben mußte. Chöre
oon Haßler, Kaun und Niemeyer, Volkslieder von Brahms,
Silcher, Kremser, Zöllner, Lander, Trunk, Vollbach und
Schrimpf wurden formvollendet zu Gehör gebracht. Lehrer
Bohn, Quierschied, erfreute in zwei Violinsolis von
Beethoven und von Hubag ebenso sehr durch sein technisches
Können. wie durch seinen seelenvollen Vortrag. Herr
Am 2. November 1931 starb nach kurzer schwerer
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Herr Ludwig Josit
im Alter von 60 Jahren. 1903 begrundete er
den MGV. Bavpvaria und führte ihn als dessen
Chormeister durch aufopferungsvolle Hingabe,
Fleiß und Tüchtigkeit zu großen Erfolgen.
Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten!
MGV. Bavaria Mittelbexbach.