Full text : 9.1931-1932 (0009)

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upPhhl Saar⸗Sänger-⸗Bund I'

Liebe und Herbst herzbewiglich wieder. Die Chorstimmen be—
dürfen noch feineren Ausgleichs zueinander, vielleicht auch
der Gewinnung der ein oder anderen Stimme. Besondere
Anerkennung verdient der Verein, daß er seine schönen Lieder
in einem Nachmittagskonzert auch der Schuljugend zugänglich
machte. Bravo! Auch begrüßen wir es, daß Rektor Kollmann
den Konzertbesuchern eine stimmungsvolle Einführung in Werden
und Wesen des Volksliedes darbot.

ucastz Nr. 9

führer Stein, Bundesschatzmeister Düren, Gauvorsitzenden Schunk,
der die warmherzige Begrüßungsrede hielt. Das zweite zeigt den
Massenchor des Gaues St. Ingbert unter dem Stabe von

Gau Völßlingen.

M.G. V. „Augusta-Sangeslust“ Fürstenhansen veranstaltete ein
wohlgelungenes volkstümliches Konzert. Besonderen Reiz erhielt
die Veranstaltung durch die Mitwirkung der Saarbrücker Künst—
lerin Olga Schwind, deren Lieder zur Laute sich harmonisch
in das reichhaltige Programm einfügten und bei der gesamten
Zuhörerschaft begeisterten Beifall erweckten. Der Frauenchor
brachte drei schlichte Volkslieder zu Gehör. Die zahlreichen Dar—
bietungen des Männerchors legten beredtes Zeugnis ab von
der Arbeit des Vereins. Die beste Leistung war das englische
Madrigal „An einem Bächlein“. Chormeister Hauptlehrer Edinger
und sscine Sänner und Sängerinnen ernteten wohlverdienten
Beifall!

Gau Wadgassen.

Chormeister Schneider. Beide Bilder werden auch noch nach—
träglich dankbar entgegengenommen werden!
Den Beginn der diesjährigen Gruppenwertungssingen machte
der Gau St. Jugbert, leider ohne den Gau Brebach, in Hassel.
Nach der neuen Wertungssingenordnung sollten einmal ver—
schiedene Gaue voneinander sernen. Das Fehlen des Gaues
Brebach war deshalb doppelt bedauerlich. Dem Wertungssach—
verständigen Meister Erwin Lendvai stellten sich M.G.V. „Edel—
weiß“ St. Ingbert, M.G.V. Lautzkirchen, M.G.V. „Liedertafel“
Hassel, M.G.V. „Sängerklub“ Lautzkirchen und M.G. V. „Lieder—
tafel“ Rentrisch. In längeren Ausführungen verbreitete sich
Bundesvorsitzender Dr. Bongard namentlich über die Chor—
literatur. Wertungssachverständiger Erwin Lendvai unterstrich
diese Ausführungen über die Chorwahl, übte Kritik an den
vorgetragenen Chören und gab, was sehr wesentlich ist, bedeut—
same Weisung für energische und zielbewußte Weiterarbeit. Dem
rührigen Gau St. Ingbert wird bei Beachtung dieser vielfachen
Anregungen agewiß ein weiterer Auäfstied beschieden sein!

Gau 5ulzbachtal.

Dem rührigen und aufstrebenden M.G.V. „Frohsinn“ Fried—
richsthal überbrachten Bundesschriftführer Stkein und Gau—
vorsitzender Schneider in warmen Worten voll Anerkennung
zum 40. Stiftungsfest die Glückwünsche und Grüße von Bund
und Gau. Auch hier berührte es angenehm, daß an Stelle
festlicher Gelage mit Bier und Ball, gerade auch dem Ernst
der Zeit entsprechend, ein Festkonzert dargeboten wurde. Die
konzertlichen Leistungen standen auf beachtlicher Höhe. Der
festgebende Verein bezeugte unter dem Stabe von Chormeister
Schneider sichtlichen Fortschritt. Auch die Gastvereine boten
ihr Bestes, so Männerchor Schnappach unter Chormeister Trentz,
„Liederkranz“ unter Thomas, „Concordia“ Herrensohr unter
Thormeister Mirswa mit seinem Männer- und gemischten Chor,
„Concordia“ Sulzbach und M.G.V. 1877 Hühnerfeld mit Männer—
und gemischtem Chor unter dem Stabe von Chormeister Preisfer
Das Programm bot ernste und heitere Chöre in schönstem
Wechsel. Die festliche Veranstaltung hinterliek in ieder Hinsicht
einen auten Eindruck.

Der Volksliederabend der Sängervereinigung 1877 und des
Eemischten Chores Jägersfreude unter dem Stabe von Chor—
meister H. Junker bezeugte, mit wieviel freundlichem Verständnis
und Hingabe hier volkstümliche Kunstpflege getrieben wird. Das
Motiv des MAhschieds kehrte in all diesen Kiedern non Heimat.

M.G. V. „Concordia““ VBous hatte zu einem Herbstkonzert
ingeladen. Das Programm enthielt Männerchöre von Wiede—
nann, Kaun, Weber u. a. Als Gäste wirkten der M.G.V.
„Sängerbund“ Dillingen und der Konzertsänger Willy Lor—
cheider, Bous, mit. Er brachte Lieder von Weingartner, Kal—
nann, Lehar und Freire. Der Besuch des Konzertes konnte recht
zefriedigen. Der Beifall seitens der Zuhörer war sehr stark
und mag den Ausführenden und Veranstaltern ein Zeicher
soher Anerkennung sein.
Unter Chormeister Adolf Groß konzertierte M.G.V. Wadgassen
in seinem jüngsten Herbstkonzert sehr erfolgreich vor stark
zesetztem Hause. Der feingeschliffene Chor brachte in sorg—
amster Durcharbeitung Schuberts „Sanktus“ und Neuhofers
„Bergandacht“, hernach u. a. besonders wirkungsvoll Heusers
Eine Wiese voll weißer Margueriten“ und Thuilles „Jagd—
lied“ heraus. Den solistischen Gaben der Konzertsängerin Lilly
Jäckel, die Glanz und Wärme der stimmlichen Mittel und Tiefe
des Gemüts an erlesene Lieder von Schumann, Haas, Pfitzner
und entzückende Volksliedbearbeitungen von Brahms setzte, war
Martin Schulze ein meisterlicher Begleiter. Der wiederholte
dankbare Beifall war für Solisten, Dirigenten und Sänger
vpohlverdient.

Gelchäftliches.
Was Weihnachten nicht fehlen darf, ist und bleibt der
Festkuchen. Er ist von jeher die Grundlage, meistens so—
zjar der Höhepunkt der festlichen Genüsse. Voraussetzung
st aber: gusgezeichneter Wohlgeschmack und gute Bekömm—
ichkeit. Wer nun das Angenehme mit dem Nützichen
sowie das Praktische mit dem Preiswerten verbinden will,
der backe nach den bewährten Oetker-Rezepten,
unter denen die Auswahl für die Weihnachtsbäckerei
groß ift

Herde, desen, Gasherde
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