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ndeten Vortrag von drei Brahmschören Machtwache,
Waldesmacht und Der Abend) zu begeistern. Der Präsi—
dent des Männerchor C. Hodapp gab 'in knappen Strichen
ein interessantes Bild vom Werdegang des Vereins, hob
den schönen Chorgeist, der im Männerchor herrscht, herbor
und betonte, daß der Verein auch in Zukunft in gleicher
Weise weiterarbeiten wolle. Im Namen des S.S.B über—
drachte Bundesschriftführer Stein in besonders herzlicher
Weise die Glückwünsche des Bundesvorstandes und über—
reichte zwei Mitgliedern, den Sangesbrüdern C. Hodapp
und 8. Hertel, die silberne Ehrennadel des Bundes Seine
Anerkennung galt der künstlerischen Arbeit, der vaterlän—
dischen Gesinnung und der Bundestreue des Jubelvereins.
Die Damen des Vereins ließen durch Frl. Seiwert eine
Aachtvolle Fahnenschleife überreichen, während durch den
2. Vorsitzenden Luck an 13 Mitgründer des Vereins die
ilberne Ehrennadel des Männerchor überreicht werden
onnte. Den verdienten Präsidenten Hodapp ehrte“ der
Verein noch besonders durch Ueberreichung einer präch—
igen Standuhr. Dem, aktiven Chor wurde durch Sanges—
zruder Luck eine geschmackvolle Tischstandarte mit den
eingravierten Namen der aktiven Jubilare gewidmet. Die
Fortsetzung des konzertlichen Teils brachte dann unter Mit—
virkung der Damen des Kammerchors eine ausgezeichnete
und wirkungsvolle Wiedergabe von Heinrichs „Bekenntnis“.
Den Beschluß des offiziellen Konzerts machten drei Vor—
räge des Kammerchors: „Baumgärtlein“ von Wagner—
Schönkirch, „Phillis und die Mutter“ von Othegraven und
„Jubel und Danz“ von B. Leipold, die in ihrer ausge—
eilten, den musikalischen Gehalt der einzelnen Komposi—
ionen restlos erschöpfenden Art wieder den stürmischen
Beifall der Zuhörer fanden. Es hatten nun die Gäsfte
das Wort. Die Glückwünsche des Gaues überbrachte in
herzlichster Weise Oberregierungsrat Jaeckel, betoneund, daß
er im Männerchor Saarbrücken stets einen in jeder Be—
ziehung gut geleiteten Verein kennengelernt habe Für die
Jubilare des Vereins fand der Mitgründer Dr. Herzog
—B—
befreundete Saarbrücker Liederkranz ließ durch seinen Vor—
itzenden Weißgerber die besten Wünsche unter gleichzeitiger
Stiftung eines Kaun'schen Chores übermitteln, während
Herr Hüschens die herzlichsten Glückwünsche des Saarbrücker
Lehrer-Gesangvereins überbrachte. Ferner ließen noch die
besten Wünsche aussprechen: M.G.V. „Flora“ Fischbach,
Germania“ Saarbrücken, Bürger-Verein Malstätt und
Fußballverein Saarbrücken. Von den verschiedenen von
auswärts eingelaufenen Glückwunschschreiben verdienen Er—
wähnung dasjenige des Gruben-M.G. V. Oberstein und des
Sozialen Männer-Chores Lausville in Amerika. Letzterer
eilt in seinem Schreiben mit, daß der nächste Zeppelin
dem Männerchor Saarbrücken eine Fahnenschleife über—
bringen würde. Der nun folgende heitere Teil des Abends
brachte in bunter Folge ausgezeichnete Vorträge der Ka—
pelle Best, vier heitere Chöre des Kammerchors und den
schmissig hingelegten Strauß'schen Walzer: „Dorfschwalben
aus Oesterreich“ für Männerchor und Orchester. In später
Ztunde entfesselte dann der bekannte Männerchor-Humorist
Willy Seiwert durch eine ulkige Vereinsgeschichte noch
wahre Lachsalven und auch ein zweiter origineller Vor—
rag „Zeittheater“ sorgte dafür, daß der glänzend ver—
aufene Abend in fröhlichster Stimmung ausklang. Am
darauffolgenden Sountag fand das Fest unter Teilnahme
des gesamten M.G.V. „Flora“ Fischbach unter gleich
starker Anteilnahme seine Fortsetzung. Prächtige Chordar—
bietungen der „Flora“, sowie des Männerchors, die aus—
zezeichnete Schusung durch den gemeinsamen Chormeister
Otto Schrimpf verrieten, sowie zündende musikalische Vor⸗
träge der Kapelle Best sorgten dafür, daß eine festliche
Stimmung herrschte, und dann fand das Fest schließlich
mit einem flotten Tanz seinen Abschluß. Die hervorragend
gelungene harmonische Durchführung der Veraunstaltung
war ein glänzender Abschluß der verflossenen 25 Jahre im
Leben des Männerchors Sagarbrücken und gleichzeitig ein
ielversprechender ANuftakt für die Zukunft!
M.G. B. „Liedertaßel“ Sanrbrücken 8 erfreute die In—
sassen des Evangelischen Krankenhauses sowie seinen
dort zur Heilung weilenden Sangesbruder Karl Schmidt
durch ein Ständchen. Unter der vorzüglichen Stabführungg
seines Dirigenten Wilhelm Schäfer erklangen nach dem
Deutschen Sändgeraruß“ mehrere Ehßre in qnusdezeichnefer
und — [00
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Wiedergabe. Der 2. Vorsitzende Sangesbruder Sommex—
orn übermittelte die Grüße des Vereins und wünschte
illen Kranken eine recht baldige Genesung und Heilung.
Zichtlich gerührt von dem Dargebotenen dankte Sanges
Wuder Schmidt und ein Kranker im Namen aller In—
assen.
M.G.VBe,Constantia 1894“ e. V. Saurbrücken rückte in
den Mittelpunkt seines 37. Stiftungsfestes ein Festkonzert
von hoher künstlexischer Qualität. Das gilt zunñächst vom
cHhor, der unter Leitung seines Chormeisters akad. Musik—
ehrer Haus Gillessen sein Können trefflich an wertvolle
iteratur setzte: Kauns „Lebenslied“, Lachners „Hymne an
ie Musik“, Schuberts „Allmacht“ für Chor, Orchester und
zopransolo, Engelsbergs „Heini von Steier“ mit Solo—
ioline und Klavierbegleitungg und Strauß „An der
Hhönen blauen Donau“. Das Orchester Jack-Beft bestritt
en instrumentalen Teil, sowohl selbständig als auch im
dienste der Chorbegleitung aufs beste. Frau' Agnes Risler—
sillessen war mit ihrem wohlklingenden Sopran eine gern
ehörte Solistin. Nachdrücklichste Hervorhebung aber ver—
ient der Vortrag der 2. Liszt'schen Rhapsodie durch Chor—
neister Gillessen, der hier aufs beste seinen Ruf dals
iusgezeichneter Pianist bestätigte. Als Bundesvertreter
ahm Bundesschatzmeister J. B Düren an dem Feste teil
ind überbrachte mit Dank und Anerkennung für die im
Dienst am deutschen Lied geleistete Arbeit die herzlichsten
lückwünsche des Bundes!
Gau Saarbrücken-Burbach.
Bei herrlichem Herbstwetter machte M.G.V. „Rheingold“
zaarbrücken 5 einen Freundschaftsbesuch bei dem MWG.V.
„Eintracht“ Wiesbaden. Chormeister Allendörfer empfing
im Bahnhof die Sänger von der Saar und qgeleitete sie—
M.⸗G.⸗V. Rheingold Saarbrücken.
a das Vereinslokal, in dem die Sangesbrüder der „Ein—
racht“ mit ihren Damen zur Begrüßungsfeier bereits ver—
aimmelt waren. Zwei Chöre und warme Worte des
zchriftführers, die dieser namens des leider verhinderten
zorsitzenden an die Gäste richtete, bildete das „Will—
ommen“ des M.G.V. „Eintracht“. Herzlichst erwiderte
N.G. V. „Rheingold“ die freundliche Kundgebung mit einem
heinlied und einer von freundschaftlicher Verbundenheit
eugenden Ansprache des Vorsitzenden Henrici, der als
zymbol dieser Freundschaft den Gastgebern ein Bild von
ltsaarbrücken, die Ludwigskirche darstellend, überreichte.
der weitere Verlauf des schönen Empfangsabends wurde
»urch ernste und heitere Chöre und manches herzliche
Vort verschönt. Am Sonntag wurde den Sehenswürdig-—
eiten unter Führung unserer Wiesbadener Freunde ein
zesuch abgestattet. Durch die Kuranlagen gelangten wir
um Hauptanziehungspunkt des Kochbrunnens, wo die
zaarbrücker Sänger von dem heilbringenden Wasser einen
krunk nicht verachteten. Dann ging es weiter ins Nerotal
in die weihevolle Stätte der im Weltkriege gefallenen
delden Wiesbadens, zu deren Ehrung das „Sanctus“ von
„chubert angestimmt wurde. Der Eindruck für Sänger
und Zuhörer war erhebend. Nach einem kurzen Imbiß
zrfolafe die Forfsetzuno des doemeinschaftlichen Syaozier—