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lich. Nur schade, daß wir wegen der Kürze der Zeit bis
Bernkastel durchfahren mußten, wo wir im katholischen
Hesellenhause freundliche Aufnahme fanden. Bei fröhlichen
Liedern ging die Zeit allzuschnell vorbei. Beim Aufbruch
zur Weiterfahrt baten uns die Sangesbrüder des Bern—
rasteler M.G.V., doch auf dem Marktplatz ein Lied vor—
zutragen, denn es wären schon viele Einwohner dort ver—
ammelt, um einige Lieder von uns zu hören. Wir sangen
den deutschen Sängergruß, Freiheit, und den Saarsänger—
pruch mit einer solchen Begeisterung und Wärme, daß
der brausende Beifall des inzwischen von Einwohnern
gefüllten Platzes nicht enden wollte. Den uns liebgewor—
henen Sangesbrüdern von Bernkastel mußten wir die Zu—
age machen, unseren nächsten größeren Ausflug nach Bern—
fastel zu unternehmen. Unter Händeschütteln und Winken
hestiegen wir den Autobus, um den letzten Teil unserer
Fuhrt anzutreten. Eine fröhliche Stimmung herrschte wäh—
rend der ganzen Fahrt bis zur glücklichen Heimkehr nach
Zdeiligenwald.
varmfühlendes Herz und ist immer freudig eingesprungen,
venn es galt, Opfer zu bringen. Wir werden unseren
ieben treuen Gründer und Ehrenchormeister nie vergessen.
Vir werden ihm ein treues Gedenken bewahren, indem
vir in seinem Geiste und seiner edlen Gesinnung weiter—
treben. Sein Bild wird uns in jeder Gesangsprobe vor
Augen stehen, getreu seinem Wahlspruch: „In Freuden
uind im Leid ein Lied ist gut Geleit.“
M.G.B. „Säͤmgerbund“ Omuierschied hatte sich mit dem
Instrumentalverein Quierschied vereinigt, um den Insassen
des Fischbachkrankenhauses eine genußreiche Stunde zu be—
reiten. Mit schneidiger Marschmusik ging es unter fast
restloser Beteiligung aller aktiven und sehr starker An—
eilnahme auch der inaktiven Mitglieder vom Vereinslokal
zum Krankenhaus. Vorsitzender Lehrer Becker fand be—
geisternde Worte über die Macht des Gesanges und der
Musik auf den Menschen, gleich welchen Glaubens, Standes
und Alters. Die Kapelle gab unter Kapellmeister Jakob
Maron, der starke, wohlgeschulte Chor unter seinem Chor—
meister Kredteck das Beste. Perlen der deutschen Musik
und des Chorgesangs, Klassisches und Volkslied kamen
wvirkungsvoll zum Klingen. So fehlte es nicht an herz—
lichem Dank und lautem Beifall.
Kapellmeister Wilhelm Andres.
Gauvorsitzender Oberregierungsrat Bühler, Homburg,
iberreichte 7 Veteranen des M.G. B. Erbach für 25jährige
dätigkeit die silberne Bundesnadel. Die schlichte Feier der
iktiven und inaktiven Sänger nahm unter anfeuernden
Reden des Gauvorsitzenden und Dankesworten unseres
Vorsitzenden Nagel bei frohen Liedern einen schönen Ver—
lauf. Auch die Inaktiven ließen es sich nicht nehmen, Worte
der Anerkennung an die Juübilare und Sänger zu richten.
In ihrem Namen sprach Ludwig Guien. In der Versamm—
lung am 20. 9. beschloß der Verein, am 15. November ein
Konzert zu veranstalten. ESs kommen u. a. 4 Chöre mit
Orchester und 2 Balladen zum Vortrag, und es verspricht,
ein genußreicher Abend zu werden. Weitere Veranstal—
tungen und Ehrungen innerhalb des Vereins sind im
Laufe des Jahres noch vorgesehen. Mit dem Sängergruß
und dem Lied „Durchs Wiesetal gang i“ schloß die har—
monisch verlaufene Versammlung.
Gau Homburg.
Gau Källertal.
Diese photographische Aufnahme zeigt den Männerchor
der Säugervereinigung KHomburg unter dem Stabe von
Musikdirektor Beck als Mitwirkende bei der XI. Tagung
Bunhes der Saarvereine am 12. Juli 1931 in Neu—
stadt a. d. 9
M.G. V. „Eyra“ ODberberbach hat durch das Hinscheiden
eines Ehrenchormeisters Kapellmeister a. D. Wilh. Andres
zinen schmerzlichen und unersetzlichen Verlust erlitten. Noch
önnen wir es nicht fassen, daß unser lieber treuer Sanges—
»ruder und Ehrenchormeister von uns geschieden ist. Der
Verblichene war der Gründer und erste Chorleiter unseres
Vereins, ein Idealist durch und durch, dessen Herzens—
zedürfnis die Pflege des Männergesangs und des deut—
schen Liedes war. Er scheute kein Opfer und keine Zeit
zum Gelingen der Sängersache. Solange es ihm seine
Kräfte erlaubten, wirkte er in mustergültiger Weise in
musik- und gesanglicher Hinsicht zum Wohle des Vereins.
Seine bewunderungswürdige Stabführung, die durch seine
Erkrankung an seinen Sohn übergegangen ist, brachte den
PRerein auf seinen hentiaen Dtand Grkafte für alsle ↄoin
Der Güchenbacher Gesangverein beging sein 35fjähriges
Bestehen in einer einfachen, aber wirkungsvollen Weise.
Mit Rücksicht auf die Not der Zeit beschränkte man sich
auf ein Nachmittagskonzert unter freundlicher Mitwirkung
zweier Brudervereine, des Männergesangvereins Wadgassen
ind des Männergesangvereins „Flora“ Fischbach. Das
Programm war sorgfältig zusammengestellt, ein Lobgesang
in den Allerhöchsten und ein Treubekenntnis an das
chwergeprüfte deutsche Vaterland. Ergreifend war der in
der Einleitung vom festgebenden Verein vorgetragene Saar—
ängergruß und erst recht die Wiederholung, die auf Wunsch
»es Vereinsleiters von einer zahlreichen Teilnehmerschaft
tehend mitgesungen wurde. Weiter wurden vorgetragen
die Chöre „Sanktus“ von Silcher, „Ave verum“ von Mozäart,
Sturmhymnus“ von Kämpf, „Bergandacht“ von Neuhofer,
„Volk“ von Heinrichs, „Ans Werk“ und „Nicht verzägen“
won Kaun. Nicht zu vergessen der wirkungsvolle Schluß—
hor: „Weißt du, wo stolze Eichen grünen“. Nach einer
urzen Begrüßungsansprache gab der Präses des Güchen—
»acher M.G. V. einen Ueberblick über den Werdegang des
Lereins und gedachte in warmen Worten der früheren
Lhorleiter Alken und Schäfer und des erfolgreichen, selbst—
osen Wirkens des jetzigen Dirigenten Jungfleisch. Als
vemeindevertreter von Güchenbach sprach dann Herr
värtner. Er kennzeichnete die tieferen Motive der vorge—
ragenen Chöre als Ausdruck deutschen Volkstums. Tieffstes
stachempfinden und Miterleben der Hörer sei den Sängern
höuster Lohn. Für den Fischbacher Verein sprach dessen
Zorsitzender GSor D sfir don Maodagfsfer M 6GM