Full text : 9.1931-1932 (0009)

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Silcher: b) O wie herbe ist das Scheiden.
Partitur 0,40 Fr.
19. Hogrebe: a) Die mit Tränen sähen;
Silcher: b) Ueber den Sternen.
Partitur 0,40 Fr.
20. a) Ludw. Spohr: Wie ein stolzer Adler;
b) Friedrich Silcher: Hab oft im Kreise.
Partitur 2 Ir. Stimme 0,40 Fr.
21. Franz Schubert: Deutsche Messe; a) Zum Eingang;.
b) Zum Sanetus. Partitur 0,40 Fr.
22. a) Mendelssohn: Rheinweinlied; b) Dürrner: Lebens—
regel. Part. 4,- Fr., Stimme 0,40 Fr.
23. Schrimpf: Ich hört ein Sichlein rauschen.
Partitur 32 Fr., Stimme 0,50 Fr.
24. 3) Silcher: Schottischer Bardenchor;
b) Mendelssohn: Es ist bestimmt .....
Partitur 2,— Fr., Stimme 0,50 Fr.
25. a) Benecken: Den Entschlafenen:
b) Kloß: Frieden.
Partitur 2,— Fr., Stimme 0,50 Fr.
26. Freiheit, die ich meine Part. 2,— Fr. Stimme 0,40 Fr.
Außerdem ist in Partitur zu haben: C. M. v. Weber:
A
wacht, Die Tale dampfen (auf ein Blatt gedruckt!).
Partitur 1,50 Fr.,, Stimme 0,40 Fr., Sängergruß ders
Deutschen Sängerbundes (Grüß Gott mit hellem Klang);
4,30 Fr. Habmein Wage vollgelade v. Ploner.
Part. 2 Fr., Stimme 0,50 FIu.
ßeck: In der schönen Rosenzeit. Partitur 3,— Fr.,
Stimme 0,60 Fr.
Heinrich: Deutschland dir. Part. 2, — Fr Stimme 0,60 Fr.
Striegler: Weihelied. Part. 3,— Fr. Stimme 0,60 FIrr
Marschner: Und hörst du. Part. 3,- Fr., Stimme 0,60 Fr.
Verkauf nur gegen Barzahlung (Versand unter Nach—
aahme) in der Geschäftsstelle, Saarbrücken 2 (Sängerheim)
Ztadtvark Ludwigshbera

Ganu Fischbachtal.

In freudiger Spannung fuhren die 59 Teilnehmer des
N.G.V. Heiligenwald in aller Frühe mit dem Büssing—
Vagen der Gebr. Füest, Marpingen, durchs Glantal über
Nünster a. St. durchs Nahetal nach Bingerbrück. Von
tolzer Bergeshöhe grüßte jenseits des Rheines die Ger—
nania herüber. Mittags erfolgte die Abfahrt mittels
dampfer nach Rüdesheim. Die zahlreichen Schiffe im
Schmuck der Flaggen und unzähliger bunter Wimpel, gegen—
iber die Ruine Stolzenfels und das gewaltige Niederwald—
denkmal, links hinter Bäumen etwas versteckt der schlanke
Mäuseturm, zu unseren Füßen die in majestätischer Ruhe
zinfließenden Wellen des Rheines, das alles vereinte sich
zu einem Bilde von unvergeßlichem Eindruck. Durch grüne
stebenhügel ging es zum Niederwald empor. Aus be—
vegten Herzen erklang es an diesem Erinnerungsmal deut—
cher Einheit: „Brüder, das ist des Saarvolks Schwur“.
dach dem brausenden Beifall der vielen hundert anwe—
enden Besucher ging es über Rüdesheim nach Bingen.
Lon dort brachte uns der Autobus nach Koblenz. Schloß
stheinstein, eine Perle im Kranze der rheinischen Burgen,
zie mächtige Falkenburg, das waldumrauschte Schloß
zonneck, Niederrheinbach mit der Heimburg, gegenüber
rorch mit seinen einsamen langgestreckten Werthen und
»er Ruine Vollig zogen an unseren bewundernden Blicken
»orüber. Das alte, ehrwürdige Bacharach und das Blücher—
tädtchen Caub, die Loreley, St. Goar, Rheinfels, Katz
ind Maus, Boppard, Marksburg, Stolzenfels und Lahneck
egrüßten wir mit Lied und fröhlichem Winken! Am
tachmittag langten wir in Koblenz an. Am Eingang der
5tadt empfingen uns Herr und Frau Koch aus Koblenz,
zie in liebenswürdiger Weise die Führung durch Koblenz
ibernahmen. Quartier fanden wir in der Rheinanschluß—
aserne. Nachdem wir unsere Stuben in Augenschein ge—
tommen und uns etwas erfrischt hatten, begann unsere
Wanderung nach dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deut—
schen Eck. Auch hier wie am Niederwalddenkmal wett—
eiferten Kunst und Natur um die Siegespalme. Nach ge—
meinsamem Äbendessen in der Kaserne ging es über die
Rheinbrücke nach Pfaffendorf. Wir saßen dort in einer
Gartenanlage am Rhein. Es war ein schönes Bild: den
Rhein, in dem sich die Stadt Koblenz spiegelt, und auf
dem Rhein selbst die agroßen. hellerleuchteten Vergnügungs—

Sterbetafel.
Ferdinand Leinen, eifriger Förderer seit 1894 und Mit—
begründer der Förderer des M.G.V. Liedertafel e. V.
Mettlach, starb nach kurzer Krankheit am 14. Septem—
ber 1931 im Alter von 67 Jahren.
Lornelius Lank, aktives Mitglied des M.G.⸗V. Lioder⸗
kranz Elversberg, tödlich verunglückt am 5. August 1981.
zudwig Dony, aktives Mitglied und Ehrenmitglied des
M.G.V. Liederkranz Elversberg, gestorben am 5. Sep⸗
ember im Alter von 69 Jahren. Er war 50 Jahre
aktiver Sänger.
Josef Castor, langjähriges aktives Mitglied der Sänger—
hereinigung Homburg, gestorben am 22. Juli im Alter
von 50 Jahren.
Friedrich Höchst, langjähriger aktiver Sänger der Saänger—
dereinigung Homburg, gestorben am 6. September infolge
eines Unglücksfalles bei Ausübung seines Berufes im
Alter von 49 Jahren.
Johann Wagner, langjähriger 2. Kassierer des M.⸗G.V.
Cäcilia Auersmacher, gestorben am 16. Juli im Alter
von 31 Jahren.
eo Dörr, aktives Mitglied des Quartettvereins Neudorf,
zestorben infolge eines Motorradunfalles am 6. Auaust
im Alter von 23 Jahren.
Julius Zapp, inaktives Mitglied des Quartettvereins
Neudorf, gestorben infolge einer Operation am 8. August
im Alter von 37 Jahren.
Jakob Weller, akltives Mitglied des M. G.V. St. Johanner
Sängerbund Saarbrücken 83, gestorben am 12. September
im Alter von 52 Jahren.
Julius Hoffmann, inaktives Mitglied des M.G.V.
St. Johanner Sängerbund Saarbrücken 3, gestorben
am 8. Juli.
Vinzenz Spies, M.G.V. Rheingold Pflugscheid, Inhaber
der Ehrennadel für 40jährige Aktivität.
„Stumm schläft der Sänger......,
Norein, Gau Bund bewabren ihnen ein dankbares Andenken—

dampfer zu sehen. Am Abend entwickelte sich ein munteres
Treiben, und der gute Wein verfehlte seine Wirkung nicht.
Es war' schon heller Tag, als die letzten die müden Augen
zum erquickenden Schlaf schlossen. Kaum waren die letzten
dachsalven verstummt, da standen die ersten Schläfer schon
auf“ Um9 Uhr brachte uus unser Autobus nach dem viel—
zesuchlen Wallfahrtsort Arenberg und nach Bad, Ems mit
jeinen wundervollen Anlagen. Besonderen Dank schulden
vpir unseren freundlichen Führern. Herr Koch hatte in
soblenz ein sehr gutes Lokal ausgemacht, wo es einen
Juten Tropfen gab. Dort herrschte nach kurzer Zeit eine
Lichtige Weinstimmung. Nachdem wir bei fröhlichem Zechen
und Linigen munteren Liedern beinahe2 Stunden ver—
bracht hatten, rüsteten wir uns zur Fahrt an der Mosel
dorbei nach Bernkastel. Ich habe festgestellt, daß unseren
Sängern und Damen das Moösel-Trinkwasser sehr gut ge—
shudckte hat Die Fahrt an der Mosel vorbei war herr—
            
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