Full text : 9.1931-1932 (0009)

Nr. 6 lIst'

u Saar⸗Säuger-Bund IIs'

»Ulll Seite 139

nebst seinen Sinnbildern erklärt wurde. Angesichts
der mächtigen Gestalt der Germania drängt sich auch das
Lied: „Wo geh'n Himmel Eichen ragen“ auf die Lippen. Der
Abstieg führte am Jagdschloß vorbei nach Aßmannshausen,
vo bei einem guten Tropsen Rheinwein ein Stündchen aus—
geruht wurde. Nach einer kurzen Bahnfahrt traf der Verein
n dem schönen Städtchen Caub ein, von den Sängern des
estgebenden Vereins „Elslein von Caub“ am Bahnhof mit
dem rheinischen Sängerspruch aufs herzlichste begrüßt. Dann
ging es unter flotten Marschmusikklängen durch das reich
gezierte Städtchen, überall von freundlichen Gesichtern be—
grüßt, zur Festhalle. Abends fand ein Kommers statt, wobei
die Hühnerfelder Sängerschar Proben ihres Könnens ab—
egte, was mit reichlichem Beifall quittiert wurde. Das
Singen am Sonntag fand uns in der Sonderklasse. Bei der
Preisverteilung erhielten wir drei zweite Preise und einen

Blückwünsche und Grüße, hernach die Zelterplakette, einen
Lhor als Gabe des Bundes und eine Reihe von Ehren—
iadeln überbrachte, der Präsident Dr. Trittelwitz für den
zubelverein und Gauvorsitzender Schneider für den Gau
nit freundlichen Ehrungen und Gaben sprachen, stand ;im
eichen hoher Kunst. Kapellmeister A. Schlemmer schwang
ugendfrisch den Taktstock über sein trefflich geschultes Grup—
enorchester der Bergreviergruppe Ost, der festgebende Ver—
in unter Chormeister Julius Meyer, der Idarer M.G.B.
inter Musikdirektor Scherpner und die Sängervereinigung
zildstock unter Chormeister Meyer verschönten mit erlesenen
Chören die Feststunde. Der Sonntag brachte dann als Höhe—
»unkt des goldenen Jubelfestes ein Festkonzert, das der
zubelverein mit Bruckners ‚„Trösterin Musik“ und Erwin
dendvais „Gebet“ einleitete, um dann zwei bedeutenden
Hastvereinen das gespannt lauschende Auditorium zu über—

M.G.⸗V. 1877 Hühnerfeld am Niederwalddenkmal
Dirigentenpreis. Montag durchfuhren wir mit einem Motor—
oot'das Rheintal bis Koblenz und wieder zurück und tran—
en uns die Seele voll mit all der unvergleichlichen Roma—
tik des Rheinzaubers: „Dort möcht ich sein!“ Am Dienstag,
den 7. Juli, waren wir bereits auf der Heimreise. Der
Empfang am Sulzbacher Bahnhof von seiten der Hühner—
felder Bürger war äußerst herzlich. Friseur Mühle betonte
n seiner kernigen Ansprache, daß nun auch der M.G. V. von
1877 Hühnerfeld über die Grenzen unserer Saarheimat
gezeigt hat, wie bei uns das deutsche Lied gepflegt wird.
Ddem Dirigenten und dem Vorsitzenden überreichte er je
zinen prachtvollen Blumenkorb. Unter Vorantritt des Musik—
bereins Hühnerfeld ging es in den May'schen Sagal zu ge—
meinsamen schönen Stunden. Caub bleibt ein Gedenkstein
in der Entwicklung unseres Vereins
Groß angelegt und glänzend durchgeführt war das 50.
Stiftungsfest des M.G.V. „Liederkranz“ Elversberg. So—
gar der Festabend, an dem namens des Bundesvorstandes
Zundesschriftführer Stein mit Worten dankbarer Anerken—
trung für die in fünfziga Jakren geleistete GQulturorheit

assen. Musikdirektor Scherpner erzielte mit dem achtstim—
nigen Psalm „Gnädig und barmherzig“ von Grell und
Noldenhauers „Freiheitsgesang“ für den Idarer M.G. V.,
zundeschormeister Stilz mit Schuberts „Wehmut“ und
zuters „Der Wächter“ für den Saarbrücker Liederkranz die
ohlverdienten Lorbeeren. Nicht vergessen sei die technisch
länzende, überaus warme Wiedergäbe von Volksliedern:
Vendels „Feldeinsamkeit“ und Othegravens „Trübsinn“ des
NM.G.V. Idar und „Es hatt ein Bauer“ und „Ich ging
inmal spazieren“ des Saarbrücker Liederkranz. Der Jubel—
erein brachte „Die Niederländischen Grasmädchen“ von
zulius Gatter und „Scherz“ von Hans von Wignau. Das
var mit seinem künstlerischen Niveau ein Jubelfest, wie
ꝛs den Aufgaben und der Würde unserer Männergesang-—
»ereine entspricht. Ein herzliches Glückauf ins neue Halb—
ahrhundert!

Gau Tholey.
MGB. Ceceilia Güdesweiler hielt seine diesjährige Gene—
ralperiommlung ab Machdem der Kassenhbericht erstaffet

— — —
268 F — —— — a er Sanger in Saarbrücken im
* z8 — 24 — ——
Fàäslich ab 7 Uhr Konzerif Kaiserstraße
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.