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rinem herrlichen Julitage trafen die Rodalber Sänger in
Schiffweiler ein. Schiffweiler prangte im Fahnenschmuck.
Nach dem Absingen der Sängersprüche geleiteten wir die
Bäste unter den Marschklängen des Musikvereins Töttel
Schiffweiler zum festlich geschmückten Saalbau. Bei frohem
Zängerkommers und starker Anteilnahme der Bevölkerung
bei Spiel, Tanz und Gesang wurde Wiedersehen zwischen
Pfalz und Saar gefeiert. Morgens trafen sich die Vereine
heim Frühschoppen im nahgelegenen Forsthaus Kohlwald.
Ein herrlicher Julimorgen ließ Frühlingslieder im Waldes—
dom erklingen. Der Nachmittag wurde dazu benutzt, das Er—
sebnis im Lichtbild festzuhalten. Anschließend zwangloses
Konzertieren in den Anlagen des Saalbaues. MGV. Rod—
alben verfügt über gutes Stimmenmaterial, vornehmlich in
den Bässen, und hat unter Leitung seines Chormeisters
Lehrer Mahrbacher, Rodalben, mit Chören von Buck, Haas
und Silcher Gutes geleistet. „Frohsinn“ Schiffweiler ließ
Aiuh Saar⸗Sänger-Bund itu
ruch in Limbach einen Werbetag zu veranstalten. Zu diesem
Zwecke hatten sich die Vorstände der beiden Vereine für
Zonntag, den 12. d. M. zu einer Besprechung im Hotel
Reinhard eingefunden. Man wurde sich darüber einig, Ende
August bzw. Anfang September d. J. den fraglichen Werbe—
ag unter freiem Himmel auf einem noch zu befstimmenden
Platz abzuhalten. Es werden 2 Massenchöre und von jedem
Lerein je 2 Volkslieder vorgetragen. Anschließend daran
rfolgt noch eine gemütliche Zusammenkunft im Vereins—
okale des MGVB. „Cäcilia“ und dann im Vereinslokal des
Auartettvereins. In den Lokalen wird das Streichorchester
»es MGV. „Cäeilia“ für die nötige musikalische Unter—
zaltung Sorge tragen. Erfreulicherweise muß hervorgehoben
verden, daß die obengenannte Zusammenkuünft der beiden
ßereine die „Erste“ gewesen ist und einen sehr harmonischen
Lerlauf zeigte. Nachdem die Besprechung beendet war,
»lieb man noch einige Zeit in kameradschaftlicher Sanges—
rugsphih Nr. 6
M.G.⸗V. Rodalben als Gast des M.G.⸗V. Frohsinn Schiffweiler
A. Bruckners „Trösterin Musik“ fein abgestuft erklingen.
Prächtige Volkslieder vervollständigten das Programm am
Nachmiktag. Chormeister Rodermann erwies sich als treff—
licher Leiter, als aus 200 Sängerkehlen zum Abschied Sil—
chers: „O wie herbe ist das Scheiden“ erklang. Und nun
gings mit Marschliedern zum Bahnhof. Noch einmal erklang
der deutsche Sängergruß, der Pfälzer und der Saarsänger—
gruß. Mit dem Wunsche auf baldige Wiedervereinigung mit
unsern Pfälzer Brüdern fand der denkwürdige Tag seinen
Abschluß. Ein letzter Händedruck und das Zugle entführte
uns unsere lieben Sangesbrüder nach Rodalben!
Gau Primstal.
Auf dem Gautag des Gaues Primstal wurde der Männer⸗—
Quartett-Verein Limbach in den Gau aufgenommen. Der
Bauvorstand wurde wie folgt gewählt: 1. Vorsitzender Peter
Fwen, Bettingen, Joh. Pfeiffer, 1. Schriftführer, Matthias
Baus, Bettingen, 2. Schriftführer, Peter Herrmann, Außen,
4. Kassierer, Nik. Flech, 2. Kassierer, Joh. Closen, Limbach,
Hauchormeister, Hans Becker, Herrensohr, 2. Gauchorleiter
Andreas Birringer. Als Beisitzer wurden gewählt: Pet.
allenborn, Hüttersdorf und Herm. Stephan, Bettingen.
Der MGWB. „Cäeilia“ Limbach gehört seit Gründung des
Primstalgaues dem SsB. an. Der noch in unserem Orte
borhandene Quartettverein hat sich nunmehr am Sonn—
tag, den 21. v. M. in der Gausitzung in Außen ebenfalls
dem SSB. angemeldet. Es wird dies sehr begrüßt! Da auf
Veranlassung des SsB. in letzter Zeit in den einzelnen
Ortschaften durch die Gesangvereine Werbetage veranstaldtet
vurden, so entschloß man sich schon in der obenerwähnten
Bausißuna und später auch in iedem einzelnen Vereine.
rüderlichkeit zusammen. Möge es der erste Schritt des
zusammenarbeitens sein und hoffen wir, daß nunmehr
zie beiden Gesangvereine in Zukunft, solange das deutsche
Lied besteht, in treuer Sangesbrüderlichkeit zusammentehen.
Möge auch der erste Werbetag erfolgreich wirken.
Ddarum wird schon heute an die gesamte Einwohnerschaft
wpelliert, an dem Werbetag dem deutschen Liede treu zur
Seite zu stehen und dadurch dem Sänger neuen Mut zum
rfolgreichen Schaffen für die Zukunft zu geben.
Ganu S5ulzbachtal.
M.G. V. von 1877 Hühnerfeld beteiligte sich an dem Ge—
ang⸗Wettstreit in Caub. Die Fahrt erfolgte vom Bahnhof
zulzbach ab nach Bingen, wo die fast 100 Teilnehmer
jsegen 12 Uhr mittags eintrafen. Wie erhellten sich aller
Blicke, wie atmete jede Brust frei, als man des mächtigen
stheinstromes ansichtig wurde! Nach der Rheinüberfahrt
iach Rüdesheim gingses zum Niederwalddenkmal, wo von
einem freundlichen Herrn das gigantische Bauwerk bis
ins kleinste, von seiner Entstehung bis zur Vollendung,
Ochsen— Rind- und Schweinemetzgerei
Anton Gütling, Gulzbach⸗Saar
Ecke Wilhelmstraße und Gutenbergstraße
empfiehlt seine Ja Fleisch⸗ u. Wurstwaren
Mitalied d M.GV.v. 1864 Sulabach u. d. MGV.Konkordia Sulabach