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horwesen in Deutschland verbunden ist. Wir haben so stark
das Gefühl, diese Oesterreicher sind uns unendlich näher, als
erwa die Donkosaken. Ein oolksmäßiges Gefühl schwingt
nwit, und mit Begeisterung grüßen wir die Sänger und den
Regierungsrat Professor Schönkirch, der gar nichts Profes—
orales, aber entschieden etwas Volksnahes, unmittelbar
Hewinnendes an sich hat. Wir sind auch herzlich froh, daß
dieser Chor so hervorragt, daß er überall, in Prag und
AAun Saar⸗Sänger-Bund II“
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Saarbrüchen von unserem Wesen Kunde gibt. Wir sind froh,
»aß es, als Ausnahme, eine so herrliche Sache gibt. Aber
vir sind uns auch klar, daß man den deutschen Männer—
hor vernichten würde, wollte man das Prinzip, auf dem
ieser Chor fußt, zur Regel erheben. Dies einzusehen, ver—
uche man so gründlich als möglich, denn es sind bedeutsame
ßzüter unseres Volkes auf dem Spiel.
Dr. Dstar Kloeffel.
Den Wienern zum Willkommen!
M üssen wir den lieben Sangesbrüdern des weltberühm—
— erwe
vie freudig die gesamte Sängerschaft des Nahe-Mosel-Sgar—
Zängerbundes züstimmte, als der Bundesvorstand den Vor—
schlag machte, ihn zum Herbste wieder zu einer Konzert⸗
reise ins Bundesgebiet zu laden? Ich glaube, die Freund—
chaftsbande sind herüber und hinüber fest genug geknüvft.
Regierungsrat Professor Hans Wagner-Schönkirch. Wir ver—
zffentlichen die kostbare Gabe im Faksimiledruck. Aber wir
nöchten unsern Lesern auch das warme Begleitschreiben
nicht vorenthalten. Es lautet: „Sehr geehrter Herr Rektor!
iebwerter Herr Sangesbruder! Hiermit sende ich die Ver—
»nung des Grußes an die Saarsängerschaft nach den Wor—
en von Theo Schönbauer. Ich gestatte mir, selbe dem
Festabend im Gesellschaftshaus Tiergarten in Köniasbera.
so daß ich mich hier mit einem schlichten, aber aus tief—
stem Herzen kommenden Willkommensgruß begnügen darf.
Fühlt Euch also, Ihr lieben Wiener, Du lieber Meister
Proöfessor Hans Wagner-Schönkirch an erster Stelle, bei
uns an Saͤar, Nahe und Mosel wieder wie zu Hause!
An Gastlichkeit im Sinne echter Sangesbrüderschaft soll
s auch diesmal nicht fehlen!
Freilich ist die Organisation der Konzerte in diesem
Jahre unter dem fsurchtbaren Druck der Wirtschaftskrise
nicht so leicht gewesen. Unsere Sänger werden große Opfer
bringen müssen, um auch aus den entsernter liegenden
Ortschaften zu den Konzerten zu kommen. Aber liegt uns
allen nicht noch der unvergeßliche Klang dieser Menschen—
orgel im Ohr? Gerade die um ihre künstlerische Weiter—
bildung so außerordentlich besorgte Sängerschaft unseres
Bundes wird die sobald nicht wiederkehrende Gelegenheit
aicht vorüber gehen lassen wollen, ohne alles daran zu
setzen, zu hören und zu lernen. Chormeister und Vorstände
wöllen immer wieder dazu aufrufen, daß in den Konzerten
auch der letzte Sänger zur Stelle ist. Ihnen und ihren
Angehörigen steht ein künstlerischer Genuß bevor, von dem
man wohl ruhig sagen kann, daß er einzig ist! Die vor—
liegende Nummer unserer Bundeszeitschrift ist den lieben
Wiener Gästen gewidmet. Den prachtvollen Auftakt gibt
ein Sängergruß, an, die Saarsängerschaft nach Worten
des Vorsißenden des Wiener Lehrer-A-cappella-Chores Theo
Schönhoiner. Fomnoniert von ihrem veniasen Ehprmeisber
Saar-Sängerbund als dessen getreues Ehrenmitglied herz—
ich zu widmen. Mögen Sie es als einen kleinen Beweis
neiner Wertschätzung und Dankbarkeit entgegennehmen. Ich
reue mich darauf, wieder zu Ihnen zu kommen. Leider
nischen sich in das Freudengefühl auch bange Sorgen
im das Gelingen der, heurigen Reise, die unter ganz
sesonders schwierigen Verhältnissen stattsinden wird. —
sch bin seit drei Wochen hier in den Hochalpen und rüste
nich zu den großen Strapazen der Reise. Hoffentlich haben
zie einen guken Sommer und finden nach den Mühen des
ibgelaufenen Jahres die wohlverdiente Erholung! Auf
rohes Wiedersehen! Mit treudeutschen Sängergrüßen bin
ch in aufrichtiger Wertschätzung Ihr freundschaftlich und
angesbrüderlich ergebener gez. Hans Wagner-Schönkirch.“
Wir veröffentlichen in vorliegender Nummer eine Reihe
nteressanter Photographien der Wiener, das Bild des
5hormeisters, cine Aufnahme auf dem Konzertpodium des
zreslauer Konzerthauses und vor der Jahrhunderthallo
u Bresbau vom 25. August 1930, sowie einen Festabend
im Gesellschaftshaus Tiergarten in Königsberg i. Pr. vom
29. August desselben Jahres, alles Zeugen bedeutender
xrfolge des berühmten Chores!
Endlich bringen wir hier zur Aufführung der von Hans
Wagner-Schönkirch aufgefundenen „Sechs Deutschen Tänze“
hon Franz Schubert, einen Aufsatz aus der Feder von
Professor Otto Erich Deutsch. Er hat folgenden Wortlaut:
AFurch hesondere Umstände ist das Autograph dieser . .Deut—