A
orunerruunsliihj Saar-Sänger-Bun?
—vpp
UAV —
u
itzdsuhhhh Nr. 4
Zaal und die Stimmung hob sich mit zusehender Begeiste—
rung. Bei abwechselnden Liedervorträgen, gemeinschaftlichen
Gesängen, sowie humoristischen Vorträgen der Mitglieder
Preis, Bingen, und Keßler, Saarbrücken 5, ging die Fa—
nilienfeier bei schönem Tanz zu Ende. F. R.
Gau Saarlouis.
„Sängerkreis“ Saarlouis 1 brachte seinem Sangessenior
heinrich Schwanengel aus Anlaß seines 60jährigen Sänger—
biläums ein Ständchen. Der 2. Vorsitzende Servet be—
zlückwünschte ihn und überreichte im Namen des Vereins
und der Vorsitzende des Gaues Saarbrücken, Oberregierungs⸗
rat Jäckel, zügegen. Die Ansprache war unter anderem
dem 860jährigen Jubelfeste des Sängerbundes“ Saarwellin—
gen“ gewidmet. Das Gaukonzert soll am 18. Oktober ab—
jehalten werden. Auf Anregung des Bundesvorsitzenden
etzte sich der Gauvorsitzende dafür ein, ein Konzert des
ßerliner Staats- und Domchors unter Prof. Rüdel in
Zaarlouis anläßlich seiner Konzertreise im kommenden
herbst zu ermöglichen. Ein Schriftwechsel der Bundes—
eitung des S. .B. mit dem Landrat und der Zentrums—
zartei des Kreises bezüglich finanzieller Beihilfe an die
Bauvereine des Kreises Saarlouis wurde zur Kenntnis
zebracht und daraus mit Befremden das bisher gezeigte
zeringe Verständnis für die kulturelle Arbeit des S.S.B.
ersehen. Bund und Gaue bestehen auf ihren Anträgen auf
entsprechende Beihilfen und nehmen für den Männergesang
dasselbe Recht in Anspruch, das man der Psflege der
Leibesübungen und dem Sport zugesteht. Die Leitung des
S5. S. B. freut sich, daß ihr Kampf gegen die Preis- und
Wettsingen von der Sängerschaft des Gaues so verständnis—
ooll aufgenommen wurde. Nachdem der „Liederkranz“ Saar—
wellingen“ unter der Leitung seines Dirigenten Wilhelm
Klein die „Patrouille“ gesungen hatte, folgte die General—
probe für die beiden Massenchöre für die Werbekundgebung.
Unter den Klängen der Kapelle Krämer bewegte sich ein
stattlicher Festzug zum Marktplatze. Wohl 500 Sänger
traten hier an und trugen unter der Stabsührung des
Bauchormeisters Gottlieb Hoffmann die Chorlieder „Mein
derz hat sich gesellet“' von Gustav Nagler und „Nur die
Hoffnung festgehalten“ von Surläuly vor. Der Bundesvor—
sitzende umriß in längeren Ausführungen das Wollen und
Wirken des Saar-Sänger-Bundes in kultureller und künst-—
lerischer Hinsicht. Daraus marschierten die Sänger zu den
Gartenanlagen von Steuer-Latz, wo man bei Lied und
Rede in sangesbrüderlicher Kameradschaft noch einige Stun—
den verweilte.
Gau Sulzbachtal.
Der M.G. V. „Liederkrauz“ Elversberg begeht am 25. und
26. Juli das Fest seines 50jährigen Bestehens. Dieses
Jubelsest ist gleichzeitig auch ein Jubiläum zweier Sänger,
die sich stets mit regem Eifer für unser deutsches Lied
eꝛingeseizt haben und hervorragend in der Leitung des
Heinrich Schwanengel.
eine silberne Tabaksdose mit Widmung. Der Jubilar ist
geboren am 16. 1. 1852. Von 1871 bis 1874 gehörte er
inem Chor seines Regiments, der 7. Ulanen, in Saar—
hrücken an. Von 1874 bis 1882 war er Mitglied der Ge—
fangsabteilung des Turnvereins Saarlouis, um dann 1882
mitzuhelfen, den Saarlouiser Männergesangverein zu grün—
den, dem er bis zur Verschmelzung mit dem Quartett⸗
zerein Saarlouis zu dem neuen Verein „Sängerkreis“
Saarlouis 1 angehörte und bis auf den heutigen Tag
aktiv angehört. Trotz seines hohen Alters siellt er
seinen Mann im 15 Tenor und setzt seinen Stolz
darein, in keiner Probe zu fehlen, woram sich unsere
junge Sängerschar ein Beispiel nehmen soll. Hervorzu—
heben wäre noch, daß der alte Herr den Feldzug 1870,71
als aktiver Soldat mitgemacht hat. Auf dem Bundestag
in Homburg wurde ihm 1927 der Ehrenbrief des D.S. B.
und die goldene Ehrennadel des S. S. B. überreicht. Bund
und Gau schließen sich den Glückwünschen des Vereins
aufs herzlichste an!
Der rührige Gau Saarlouis hatte seinen gutbesuchten
Gautag in Saarwellingen mit einem sehr ersfolgreichen
Werbesingen verbunden. Gauvorsitzender Jakob Rupp er—
öffnete mit herrzlichen Wünschen und Grüßen. Nach dem
„Deutschen Sängergruß“ des Festchors Sängerbund Saar—
vellingen brachte dieser unter Mitwirkung des Musikvereins
Harmonie“, beide geleitet von ihren Dirigenten, Kammer
und Krämer, die „Ehre Gottes“ von Beethoven zum Vor—
trag. Als Gäste waren Rundesnorsfikender Tr. h. c. Bondgord
Andreas Gloößner.
Vereins tätig waren. Auf dem Bundestag in Saarbrücken
vurde unserem Sangesbruder Andreas Glössner der Ehren—
»rief des Deutschen Sängerbundes überreicht. Während sei—
ner 50jährigen Aktivität ist es wohl noch nie vorgekommen,
nfß unser Sandgdesbruder Glössner auch nur einmal dor
Gebr. Pöchlins Bank