Full text : 7.1929-1930 (0007)

Nr. 4

risshh Saar⸗Sänger-Bund IIf'
fest reichen künstlerischen Erfolg und frohe Tage beim
deutschen Lied. In ausgezeichnekter Hochachtung
Dr. Haslinde, Ministerialrat, Berlin.
Es liefen weiter Glückwünsche ein vom Oberpräsi—
denten der Rheinprovinz, Koblenz, voin Re—
gierungspräsidenten in Trier, dem Präsidenten
der Regierung der Pfalz, Speyer, vom Landesdauptmannder
 Aden rovinz, Düsseldorf, Prot.
Dekanat Homburg — Oberbürgermeister
A. Neikes, Sgarhrücken, dem Präsident der
Fisenbahndirektion des Saargeblets Dr. Fischer,
Saarbrücken, Oberregierungsrat Nicklaus, Saar—
rücken, den Präsibdent des Landgerichts Dr.
Schäfer, Saarbrücken, LRandrat Dr. Vogeler , Saar—
zrücken, SFandrat Klein, Merzig, Bürgermeister
Ir. Latz, Saarlouis, Bürgermeister Meyer, Heus—
veiler, Bürgermeister Rüther, Merzig-Land, Frau
dlara Steegmann, Saarbrücken, Mitglied des Landes—
rats Schmelzer, Saarbrücken.
Wirklich, ich wäre gern gekymmen, um meine Erkenntnis
vieder bestätigt zu finden: Im Saar-Sänger-Bund wird
dervorragendes geleistet! Aber mit meinen besten Wünschen
ind Gedanken begleite ich Ihr groß angelegtes Fest. Mit
reuen sangesbrüderlichen Grüßen Ihr Ihnen allzeit ver—
zundener
Max Wiedemann, Musikdirektor, Berlin-Steglitz.

Iddh Seite 87

zanners. Es erscheint mir als ein schönes Zeichen der un—
trennbaren Verbundenheit aller Deutschen, daß die Paten—
schaft für ihre Fahne neben den freundnachbarlichen
Sängerbünden aus Rheinland und Pfalz der Danziger
Sängerbund übernommen hat. Und ein stolzes Gelöbnis ist
der Spruch, den Sie auf Ihr Banner geschrieben haben:
„Ewig deutsch des Saarlands Lied!“ Es ist Sängers Art,
im Liede kund zu tun, was das Herz bewegt. So dürfen
wohl auch die Gesänge, die beim Bundesfest zum Vortrag
gebracht wurden, als Ausdruck der Gefühle der Saar—
länder gelten. Aus ihnen klingt immer wieder die Liebe
zur Heimat, die Treue zum Vaterland, das Ausharren
in trüben Tagen, aber auch die Hoffnung auf eine hellere
Zukunft. Ich zweifle nicht, daß auch für die Saarbevölkerung,
wenn einmal bessere Zeiten kommen, das Wort gelten wird,
das in einem Ihrer Lieder steht:
„Denn wie die Erze vom Hammer, so wird das lock're
IGeschlecht
Behau'n sein von Not und Jammer zu festem Eisen recht,
Da wird Aurora tagen hoch über den Wald hinauf,
Da gibt's was zu singen und sagen, da wacht ihr etgguen
auf!“
Dr. Stresemann, Reichsminister des Auswärtigen.
Für die freundliche Zusendung Ihres reich ausgestatteten
Fest- und Bundesbuches, sowie für die gütige Einladung
zum 2. Bundesfest in Neunkirchen gestatte ich mir meinen

Der Präsident des Deutschen Sängerbundes Fr. List hält die Weiherede. Atelier Germania, Saarbrücken *
ergebensten Dank auszusprechen. Ihre liebenswürdige Auf— Mit dem Herzen bin ich am 1. Juni in Neunkirchen.
merksamkeit war mir eine große Ehre, jedoch kann ich wegen Dem S.S.B. wünsche ich für sein Fest Prachtwetter, und
bereits zugesagter Dienstreisen zu meinem Bedauern an eꝛinen großen künstlerischen Erfolg. Mit treudeutschem Gruß,
dem Feste nicht teilnehmen. Der Feier wünsche ich besten auch an alle lieben Sängesbrüder, Ihr stets ergebener
VBerlauf und sende treudeutschen Sängergruß. Geseganete Hugo Kaun, Professor, Berlin.
Feiertage. Ergebenst Ich wünsche den von mir aufrichtig und rge en be⸗
g Rgudwi Bischof von Speyer vunderten Wächtern des deutschen Liedes auf bedrängtem
33 g mno pey Posten reichen Segen vaterländischer Kulturarbeit und
Haben Sie verbindlichsten Dank für die freundliche Eine ünjstlerischer Taten Am Z. Juni will ich Ihrer besonders
adung. Da ich an den beiden Tagen bereits anderweitig unig gedenken und im Geiste bei Ihnen Und unter den
sestgelegt bin, ist es mir nicht möglich, Ihrer Einladung Tausenden begeisterter Sänger sein. Mit dröhnendem
zu folgen. Ich wünsche Ihrem Fest einen fröhlichen und wert- zeutschem Sängergruß
oollen Verlauf. Mit worauiahher rachernatfe FraneiscusNagler, Kirchenchordirektor, Leisnitz.
o
Generalsuperintendent der Rheinprovinz. Danke vielmals für die gütige Zusendung des hoch—
Für die freundliche Einladung sage ich Ihnen verbind— nteressanten „Bundésbuches 19299 des Saar-Sänger-Bundes.
lichsten Danke zu meinem Bedauern ift mir Jedoch die Teil- *8 vermittelt einen hocherfreulichen Einblick in das rege
nahme nicht möglich. Indem ich dem zust einen recht S„sängerleben der vielgeprüften, aber in schwerster Zeit un⸗
schͤnen und glanzvollen Weriauf wünfche, bin ich mit heräs ?ntwegt aufrecht gebliebenen, in alter Treue unser Volks—
lichen GGrüßen Ihr sehr ergebener tum und, unser geliebtes deutsches Lied hochhaltenden
J Haffinger, Sangesbrüder im Saarlande. Mit treudeutschem Sänger—
Hessisches Ministerium für Kultus u. Bildungswesen. aruße Ihr vrachenen tr Kirchl, Prof— Wie
Für die freundliche Einladung zu dem großen Bundes— F MMdolf Kircht, Professor. Wien.
jest und für die Uebersendung des Festbuches spreche ich Sie waren so liebenswürdig, mir ein Exemplar Ihres
neinen verbindlichsten Dank aus. Zu meinem Bedauern oeben erschienenen Bundesbuches zu schicken, und ich spreche
hin ich verhindert, an der Veranstaltung teilzunehmen, ich Ihnen dafür meinen verbindlichsten Dänk aus. Es hat mich
ninsche hr dom Sgor-Sändoer-Rund zu fseinem Rundos- hr qefreut zu sehen. daß Sio meinen Morkon ein fgf
            
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