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1Saar⸗Sãnuger⸗Bund III
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Worte der Beglückwünschung und erörterte die Bedeutung
des Flügels als Anschauungs- und Unterrichtsmittel. Für
25jährige Sängertreue überreichte er namens des Bundes
die silberne Ehrennadel an Peter Molitor und Peter Schma—
del. Der bekannte Saarbrücker Pianist Fritz Griem spielte
nun Liszts große Dant?Sonate. Tiefste Stille herrschte
während des Vortrages, den der Künstler frei ohne Noten
auf dem herrlichen Bechstein-Flügel zu Gehör brachte. Tosen—
der Beifall belohnte den Künstler, so daß er sich noch zu
einer Zugabe genötigt sah. Fräulein Suse Blümel hatte
einen guten Tag. Ihre Lieder wurden begeistert aufgenom—
men. Fräulein Magd. Haarbeck begleitete in feinsinniger
Weise am Flügel. Das Vereinsmitglied Heinrich Hünnig—
jausen stellte fich erfalgreich als Solo-Baritonist vor. Der
Männerchor sang „Jägerchor“ von Keinecke und „Jäger—
zbichted“ von Mendelssohn-Bartholdy, im zweiten Teil
„Rheinweinlied“ von Mendelssohn und „Jägerchor“ von
F. M. v. Weber, und zum Schluß „Am Fenster“ von Ed.
dausen sowie „Die Grenadiere“ von Ludwig Pütz. Unter der
Stabführung des Chorleiters Ballhaus ist der Chor ein
führender Verein im Saar-Sänger-Bund geworden. Nicht
zu vergessen seien die musikalischen Darbietungen der Werks—
apelle unter Leitung von Kapellmeister Richard Pfanner.
Sie wurden für ihre Darbietungen ebenfalls mit Beifall
helohnt. Dem offiziellen Festakt folgte eine interne Feier,
hei der noch der Verdienste einzelner Sangesbrüder gedacht
vurde, die halfen, das große, vom Vorsitzenden so ener—
zisch betriebene Werk vollenden. Es war eine schöne, wür—
dige Feier, die dem Verein und seinen Anhängern in gutem
Bedenken verbleiben wird. W. 5.
Sterbetafel
des Saar⸗Sänger-Bundes.
Ernst Maas, passives Mitglied des M.G.V. Schwarzen⸗
bach, gestorben am 10. April im Alter von 36 Jahren.
Jakob Speicher J, langjähriges Ehrenmitglied des M.G.V.
„Concordia“ Altenkessel-Neudorf, im 92. Lebensjahre.
Jakob Igel, langjahriger Vorsitzender und Ehrenmitglied
des M.⸗G.⸗V. „Concordia“ Altenkessel⸗Neudorf.
Jakob Wilhelm, langjähriges Ehrenmitglied des M.G.V.
„Concordia“ Altenkessel⸗Neudorf.
Rudolf Schwantge, aktives Mitglied des „Sängerkreises“
Saarbrücken 1, gestorben infolge Unglücksfalles am
10. Mai 1929, im Alter von 27 Jahren.
KHLom Buüchertisch.
Die nächste Nummer unserer Bundeszeitschrift ist
dent Gedächtnis eines Frühvollendeten gewidmet: dem
dichter Hesnrich Federer. Im folgenden geben wir jetzt
schon eine Uebersicht über die Werke Heinrich Federers.
Aus dem Verlag der Gesellschaft fürchristliche
Kunst Gemeb.H. München: Der heilige Franz von
Assisi. 5,509 RM. Aus dem Verlag G. Grotesche Ber—
agsbuchhandlung: Am Fenster 5,50, Leinen 7,50,
halbfr. 11 RM. Berge und Menschen 6, Leinen 8, Halbfr.
13 RM. Papst und Kaiser im Dorf G6, Leinen 8, Halbperg.
12 RM. Regina Lob 450, Leinen 6,50, Halbfr. 10 RM.
Zpitzbube über Spitzbube, Leinen 2,50 RM. Das Mätteli—
eppi 5,50, Leinen 7,50 RM. Lachweiler Geschichten 4,50,
Leinen 6,50 RM. Jungfer Therese 4,50, Leinen 6,50 RM.
Aus dem Verlag Herder K CECo. in Freiburg im
Breisgau: Der' Fürchtemacher, Das Wunder in Holz-—
schehen, Gebt mir meine Wildnis wieder! In Franzens
Poetenstube, Patria, Eine Nacht in den Abruͤzzen. Jeder
Band kart. J1, Pappband 1,20 RM. Aus dem Verlage
FSugen Salzer in Heilbronn: Sisto e Sesto, eine
Erzählung aus den Abruzzen, 1,20, Leinen 1,50, Halb—
leder 3 RM. Das deutscheste ABC, ein Volksgeschichtlein,
deinen 1,20 RM. Das letzte Stündlein des Papstes, und
Reisegeschichtlein 1,.20 RM—
Tragik zu tragen, die sich aus den Irrgängen der Vander—
velt'schen Kinder und deren Familien ergibt, eine Tragik,
der Kornelius Vanderwelt schließlich erliegt. Er zerbricht
im Leben. Der Reiz des auf hoher Warte stehenden Fa—
nilienromans besteht nicht nur in den fesselnden Milieu—
childerungen, sondern auch in der — psycholpgischen
Erfassung der Charaktere. Auch dieser Herzogroman wird
iegessicher seinen Weg ins deutsche Volk nehmen!
Der Große Brockhaus, Band II. Mit Spannung erwartet,
st nun der zweite Band des „Großen Brockhaus erschienen.
Alles was sich im Alphabet zwischen Asuneion in Paraguay
uind dem polnischen Marktflecken Blazowa bewegt, hat hier
ine Heimstätte gefunden. Und welch prächtige Heimstätte!
Vieder — wie auch schon beim ersten Band — können wir
arauf hinweisen, daß der „Große Brockhaus“ vortrefflich
»ersteht, sich mitten in unser heutiges Leben hineinzuver—
etzen, unvergleichlich den Anforderungen entspricht, die
bir an ein modernes Nachschlagewerk stellen: nicht nur
Auskunft zu geben, sondern auch Winke und Ratschläge für
»as tägliche Leben, für Beruf und Familie, für Arbeit und
Mußestunden. Es ist unmöglich, auch nur annähernd ein
Bild von der Vielgestaltigkeit und Unerschöpflichkeit zu
zeben, der wir beim Durchblättern dieser 800 Seiten be—
segnen. Den Kaufmann werden besonders Artikel wie „Ar⸗
zeitsvertrag“ vder „Ausfuhrtechnik“ fesseln. Unter dem
Ztichwort „Bilanz“ findet er genaue Angaben zur Auf—
tellung und Beurteilung eines Vermögensnachweises. Dem
zeamten werden die Besoldungstabelle oder die ausführ—
ichen Darlegungen über Beamtenorganisationen und Be—
imtenrecht wertvoll sein. Ein Artikel „Betriebsrat“ unter—
ichtet über die neuesten Bestimmungen auf dem Gebiet der
Arbeitsgesetzgebung in Deutschland und im Ausland. Der
MNusikfreund findet in den Ausführungen über „Beethoven“
»as Musterbeispiel einer knapp gehaltenen und doch er—
chöpfenden biographischen Darstellung. Das beigegebene
ßildmaterial kann man sich nicht reichhaltiger denken. Wir
inden Beethovens Handschrift, Scherenschnitte aus seiner
Fugendzeit, zeitgenössische Bilder, ein Faksimile des An—
anas vom 3. Sak einer Klaviersonate., die Totenmaske,
Hotel⸗Restaurant 6s1
*
Merl⸗Rieff, Merzig
Bestbekanntes Gasthaus. Zur Auf⸗
nahme von Sängern bei Ausflügen
und festlichen Gelegenheiten steht ein
schoöner Saal zur Verfügung.
Gutgepflegte Merziger Spezialbiere.
Porzügsiche AUche Reesse Robdienun-Rudolf
Herzog, Kornelius Vanderwelts Gefärtin, Roman.
J. G. Cotta'ssche Buchhandlung Nachf. Stuttgart und
Berlin. In unserer unlängst dem berühmten rheinischen
Dichter gewidmeten Nummer wiesen wir bereits darauf hin,
daß Rudolf Herzog erst unter dem Einfluß von Düsseldorf
Verbindung zur bildenden Kunst findet, später unter dem
Findruck Frankfurts in den Bann der Musik gezogen wird.
Und nun folgt dieser Roman, dessen musikalisch begnadete
deldin Angele Freydag durch ihre hohe Kunst in Kornelius
Vanderwelts mütter- und hausfrauloses Haus kommt und
mehr und mehr des vereinsamten Großindustriellen Herz
zu gewinnen und zu erheben vermag. Zwei wertvolle und
vertbewußte Menschen stellt hier das Schicksal nebeneinander,
voll hoher, reiner Minne, Hand in Hand bereit, die bittere
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Hotel Reineri
or Merziꝗ
vereinslokal der Herxiger LiederæAel
und des M. G. V. Iiederkranx“.
Seliehter Sangeraufeninalt. Bei
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Fale zur Verrfũgqunq.
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Franz RoncllenfitschMerzig
Das Haus für gute
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612 und Manufakfurwaren