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umh Saar⸗Sänger⸗-Bund ssPIIIP.
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Beethoven, Kaun, Schubert, Kienzl und Silcher kamen
mit ergreifenden Chören zu Wort. In Fräulein Katharina
Niklas war eine Solistin gewonnen, die das hohe Niveau
der Veranstaltung zu halten verstand. Der Saarbrücker
Liederkranz verdient, weiterhin Lob für die Veranstaltung
eines Kammer-Musik-Abends, der Wilhelm Rinkens ge—
widmet war. Seinem unermüdlichen Streben auch für
die Zukunft ein herzliches „Glück auf!“
M. G. V. Teutonia von 1864 Saarbrücken hielt am 20.
Januar seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Aus
dem Bericht des Schriftführers L. Schmitt, sowie aus dem
Jahresbericht des Vorsitzenden L. Lombard war zu ersehen,
daß der Verein im verflossenen Jahre eine sehr rege Tätig—
keit entfaltet hat. Der Kassenbericht des Kassierers B.
Bierling wurde von der Versammlung anerkannt, und es
vurde dem Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer Ent—
lastung erteilt. Der Antrag: „Austritt aus dem Saar—
Sängerbund“ gab Anlaß zu einer sehr erregten Ausein—
andersetzung. Dieser Punkt war auf Antrag des Vor—
sitzenden auf die Tagesordnung gesetzt worden mit der
Begründung: Seit geraumer Zeit bleiben die meisten Mit—
glieder des Vereins den Veranstaltungen des Bundes und
des Gaues, an denen der Verein beschloß, sich zu beteiligen,
fern. Ein weiteres Verbleiben im Bunde hat nur Sinn,
venn sich die Mitglieder des Vereins in Zukunft an allen
Veranstaltungen des Bundes und des Gaues beteiligen,
soweit sie von dem Vorstand dazu — FI werden.
Nach einer fast einstündigen Debatte wurde von der Ver—
ammlung beschlossen, auch für die Zukunft Mitglied des
Saar-Sänger-Bundes zu bleiben. Nachdem der Vorstand
neu gewählt wurde, setzt sich derselbe aus folgenden Mit—
zliedern zusammen: 1. Vorsitzender V. Lombard; 2. Vor—
itzender August Metz; 1. Schriftführer Ludwig Schmitt;
2. Schriftführer Ludwig Nagel;: 1. Kassierer Balthasar
Bierling: 2. Kassierer Bernhard Hause; Beisitzer: Johann
Stabter, August Weiland und Joseph Wießt. Die Ver—
ammlung beschloß eine zweitägige Sängerfahrt nach Conz⸗
darthaus und Trier zu unternehmen. Nachdem der deutsche
Zängergruß verklungen war, schloß der 1. Vorsitzende die
Versammlung. Anschriften an den Verein sind an den
1. Vorsitzenden L. Lombard, Werkstättenobervorsteher, Saar—
brücken 1, Schulzbergstraße 9, oder an den 1. Schrift-—
uügter L. Schmitt, Saarbrücken 2. Lebacherstraße 70, z41u
zichten.
In der Generalversammlung des M. G. V. „Sängerkre is⸗
Eintracht“ Saarbrücken erstatteten die Vorstandsmitglieder
die üblichen Berichte, womit den beiden Kassierern volle
Entlastung erteilt wurde. Ehrend gedachte der Vorsitzende
der verstorbenen Sangesbrüder. Aus dem Geschäftsbericht
des Vorsitzenden ist erwähnenswert die Teilnahme des
Vereins am Volkstrauertag, an Allerheiligen und am
Totensonntag auf dem Waldfriedhof. Ferner die Schubert—
Bedenkfeier im Sängerheim und die Sängerfahrt an die
Mosel, nach Traben-Trarbach und Bernkastel. Die Vor—
standswahl ergab: 1. Vorsitzender Jakob Maurer; 2. Vor—
sitzender Ludwig Kiefer; J. Schriftführer Karl Scherer;
2. Schriftführer Aug. Werner; 1 Kassierer de: Vereins—
kasse Heinr. Sutter; 1. Kassierer der Sterbekasse Joseph
Meyer. Alle Schriftsachen sind an den 1. Vorsitzenden
Jalob Mauxrer, Stadtbauoberinspektor, Saarbrücken 5,
duisenthalerstraße 7, zu richten. Es wurde beschlossen,
künftig die Bezeichnung des Vereins: „Sängerkreis-Ein—
tracht Saarbrücken“ zu führen. Nach Ergänzung der Satzun—
zen zur Sterbekasse erfolgte die Festlegung des Jahresprogramms
für 1929: Am 5. Mai: Frühjahrs-Konzert im
Zängerheim; am 8. Juni: Frühjahrs-Ball im Sängerheim;
am 14. Juli: Sängerfahrt in das Warndtgebiet; am 12.
Oktober: 44. Stiftungsfeier im Sängerheim. Am Volks⸗
trauertag hielt der Verein nach der öffentlichen Feier an
den Ehrentafeln seiner gefallenen Sänger eine Totengedenk⸗
feier ab, wobei der 15J5 Vorsitzende in warmen, schlichten
Worten der toten Sänger und deren Heldentum Sedagte
und ermahnte, ihrem Rufe: „Wir sterben, auf daß Deutsch—
and lebe“ jederzeit zu folgen. Der Verein stand am 2. 38.
1929 vor einer ernsten Prüfung, als im Sängerheim die
ßründung des neuen Gaues „Saarbrücken-Bürbäch“ mit
Kinschluß von 10 Landvereinen stattfand. Der Verein
'onnte hier dem Ansuchen des Gau- und Bundesvorstandes
uicht Folge leisten, sondern hat einstimmig beschlossen, als
Stadtverein beim bisherigen Gau Saarbrücken zu ver—
zleiben. Daß Gau- und Bundesarbeit uns ebenso nahe—
iegt, wie Vereinsarbeit selbst, bewies das Werbesingen aͤm
10. 3. auf dem Burbacher Markt, wo unser Verein drei
Bereine Burbachs dazu aufgerufen hat. Es wird sicherlich
on Erfolg gekrönt sein! M.
Gau Saarbrücken-Burbach.
Die Sangesgemeinschaft Luisenthal, bestehend aus dem
M. G. V. „Konkordia“ Saarbrücken 53 M. G. V. „Rhein—
Jold“ Saarbrücken 5. „Sangesfreunde“ Altenkessel-Neu—
dorf und „Eintracht“ Luisenthal, veranstaltete das große
Verbesingen am 10. März in Rockershausen, hernach in
duisenthal und am 17. März vor der evangelischen Kirche
in Altenkessel. Der aus etwa 150 Sängern bestehende Chor
ang unter Chormeister Max Rasgon Lieder von Schubert,
Weber, Mendelssohn und Striegler. Die Musikkapelle „Lyra“
Altenkessel verschönte die Veranstaltungen durch Orchefter—
zarbietungen. Im Mittelpunkt stand eine begeifternde An—
prache des 1. Gauvorsitzenden Mayer. Eine große Anzahl
Zuhörer folgte an den beiden Tagen mit sichtlichem Interesfe
»en Darbietungen. Daß die Arbeitsgemeinschaft der vier
Bereine über vorzügliches Stimmenmaterial verfügt, be—
vies auch die unlängst in der Turnhalle hierselbst abge—
saltene Schubertfeier.
M. G. V. „Liedertafel⸗ Harmonie“ Saarbrücken 5 hielt
aim 17. Februar seine Jahresversammlung ab, welche gut
»esucht war. Vorsitzender Hartmann eröffnete diese mit
riner Begrüßung und gedachte der verstorbenen Mitglieder,
vorauf die Versammlung sich von den Sitzen erhob. Der
Zchriftführer verlas die letzte Vereinsniederschrift und der
1. Kassierer gab den Kassenbericht. Der Verein hat unter
der Leitung seines rührigen Chormeisters Hans Wagner
zute Fortschritte zu verzeichnen. 49 Gesangproben wurden
ibgehalten, welche durchschnittlich mit 60 Sängern besucht
varen. Der Vorsitzende ermahnte die Sänger, auch ferner—
sin recht zahlreich und pünktlich die Proben zu besuchen
uind durch stete Werbung dem Verein gute Kräfte zuzu—
ühren. Veranstaltungen fanden statt: Ein Sommer- und
in Weihnachts-Konzert; im August die Sängerfahrt nach
dochem a. d Mosel als Gast des dortigen MG.V. Froh⸗
inn“; im September feierte der Verein sein 30jähriges
Zztiftungsfest durch Kommers unter Mitwirkung der
ßrudervereine „Sängerkreis-Eintracht,“, M.G.V. „Kon—
tantia“ und M.G. V. „Loreley-Viktoria“ Saarbrücken-Bur—
zach; im November fand der Stiftungsball statt. Be—
chlossen wurde, am 3., 4. und 5. August d. J. eine Sänger—
ahrt nach Bingen, Rüdesheim, dem Niederwalddenkmal
uind nach Aßmannshausen zu machen. Die Verhandlungen
vurden von einigen Chören umrahmt.
In der Jahresgeneralversammlung des M. G. V. „Con⸗
rordia“ Altenkessel⸗Neudorf erstattete der Vorsitzende einen
surzen Rückblick über das verflossene Vereinsjahr. Das
etzte Protokoll wurde angenommen. Als Revisoren wurden
zudwig Becker und Gottfried Jakobs gewählt, welche die
dasse prüften und für richtig befanden. Darauf, wurde
dem Kassierer Entlastung erteilt. Der geschäftsführende
Lorstand wurde einstimmig wiedergewählt, das Anmt des
bereinsbobten wurde dem Sänger Joh. Hirschmann über—
ragen, der alte Vergnügungsausschuß wurde wieder—
zewählt. Auch das Vereinslofkäl wurde beibehalten. Das
SAAAD-BESIAVRANTI, SAARBROCEEN
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