Full text : 7.1929-1930 (0007)

Zeite 268 e enn

illll Saar⸗Sänger-Bund IIIII.

7npu Nr. 12

Gau Beckingen.
M.G. B. „Concorora“ Beckingen hatte seine Mitglieder
zur Jahresversammlung eingeladen. Vorsitzender Petersohn
dankte sowohl den akliven als auch den inaktiven Mit—
zliedern für ihr im Laufe des Jahres gezeigtes Interesse.
Rach Verlesung der Protokolle durch den Schriftführer
erstättete der Kassierer Bericht über die Kassenverhältnisse.
Darauf folgte die Neuwahl des Vorstandes. Mit Aus—
nahme eines aktiven Beisitzers wurde der alte Vorstand
wviedergewählt. Es zeugt von dem guten Einvernehmen
zwischen den Vereinsmitgliedern und dem Vorstand. Der
VBorsitzende machte darauf die Mitglieder mit den im
rommenden Jahre an den Verein herantretenden Auf—
gaben, worunter auch der Besuch des M.G. V. „Sänger⸗
fust“ Niederlahnstein, sowie der Besuch bei einem Ehren—
nitglied fällt, bekannt und bat, auch serner alle Kräfte
in den Dienst der guten Sache zu stellen, damit die Auf—⸗—
n restlos und zu aller Zufriedenheit gelöst werden
önnten.

misheim hinaus. Eifriger Probenbesuch (der Probenbesuch
des vergangenen Jahres von 70 Prozent im Durchschnit!
nuß als sehr gut bezeichnet werden, umsomehr als sich der
Thor größtenteils aus Fabrikarbeitern zusammensetzt, die
»ielfach durch Mittag- und Nachtschicht am Probenbesuch
zerhindert sind) der den des vergangenen Jahres noch
ibersteigen muß, ist zur Erreichung des gesteckten Zieles
»ringend vonnöten. Zurückklommend auf die Karlsruhe—
Fahrt wurde bekanntgegeben, daß das Fest vom 11. bis
14. Juli stattfindet, daß für Sänger und Sängersfrauen
reies Quartier zugesichert ist und daß alles im Zusammen—
zang mit dem Fest Notwendige eine Kommission, in der
vir mit 2 Mitgliedern vertreten sind, regelt. Im Anschluß
ain das Karlsruher Fest leisten wir einer Einladung zum
Bartenfest der Stadt Mannheim Folge. Um allen Sängern
die Möglichkeit zu geben, die Karlsruühe-Reise mitzumachen
vurde beschlossen, eine Kommission zu wählen, deren Auf—
zabe es ist, alles Erforderliche für die zur Unterstützung
der Minderbemittelten ins Auge gefaßten Veranstaltungen
zu veranlassen. Alles in allem kann gesagt werden, daß
der Verein sich auf aufsteigender Linie bewegt, ein Beweis
wie sehr zum Wohle des Vereins das gute Zusammen
arbeitden von Vorstand, Dirigent und Mitgliedern sich aus
aewirkt hat.
Gau Dillingen.
M.G.B. „Liederkranz“ Nalbach versammelte seine Mit—
glieder zur Jahresgeneralversammlung. Den Ausführungen
des 1. Vorsißenden Kreis war zu entnehmen, daß das

Gau Brebach.

Dem Bericht der Generalversammlung des Sängerchor
öAV
gangenen Jahre sehr rege betätigt hat. Infolge intensiver
Werbetätigkeit, die ihre Früchte besonders an dem vom
Bunde veranstalteten Werbetag zeitigte, ist der Chor von
60 auf 120 Sänger angewachsen; es sind meistens junge,
bielversprechende Kräfte. Der Wunsch des Vorstandes und

KäanstlerAdressen.

Mimi sind
Altistin

86

Saarbruden 3. Fotenhosctr. 7J.

Hugo Thienhaus
Bab· Bariton
Oratorien, Lieder, Balladen
Fachmännische Ausbildung im Gesangꝗ

82

Saarbrücken 3

Graf-⸗Iohann-Strabe 7

Ratharina Nicklas
Hoher Sopran, *
Lieder, Oratorien, Arien.
Gesangunterricht.
Saarbrücken 2
Sophienstrabe 7 Telephon 4255

Frieda Raufmann-Lorig, Ronzertsängerin (Alt) Gesangspadagogin, Saarbrücken 3, αν

besonders des Dirigenten, den durch junge Leute stark
desetzten Chor durch alte erfahrene, allzufrüh der guten
Sache ferngebliebene Sänger zu ergänzen, fand Ausdrück in
ꝛinem an die ehemaligen Sänger gerichteten Rundschreiben,
in dem die „Alten“ dufgefordert werden, sich wieder aktiv
zu betätigen. Man verspricht sich, daß dieses Rundschreiben
seine Wirkung nicht verfehlen wird. (Bravo! Die Schrift—
eitung.) Der Kassenbericht zeigte, daß die Einnahme von
den Ausgaben fast erreicht wurden. Der alte Vorstand
vurde fast restlos wiedergewählt. Die Wahl des Schrift—
ührers fiel auf den jungen Karcher, damit gleichzeitig
den ea. 60 neu eingetretenen Sängern eine Vertretung
m Vorstande schaffend. Anschließend an die Neuwahl ge—
dachte der Vorsitzende der Verdienste des aus dem Vorstand
rusgeschiedenen Sängers Paul Wolf und dankte ganz be—
onders dem, Vereinsboten Stark und dem Bücherwar—
daufer für ihre vorbildliche, gewissenhafte Vereinsarbeilt
Alsdann entwickelbe unser Dirigent Schäfer den Jahres—
plan für 1930, aus dem wir kurz folgendes entnehmen:
Das kommende Jahr ist durch die in Aussicht genommene
Karlsruhe-Fahrt, zu dem Heimattag der Badenser, ge—
ennzeichnet. Wenn bis dahin der stark verjüngte Chor
in seiner Leistung wieder auf den früheren Stand gebracht
st, ist das gesteckte Ziel erreicht. Das voraussichtlich 14
Tage nach Ostern stattfindende Frühjahrskonzert sieht eine
Zusammenfassung der Lieder vor, die seit NAufnahme der
neuen Sänger geübt worden sind; mit diesem Konzert soll
ein Instrumentalkonzert verbunden werden. Im Frühjahr
nehmen wir dann an dem Gaukonzert teil, kommenden
Herbst findet das seit langem beschlossene, infolge der
Renovierung der Kirche aber nicht durchführbar gewesene
sirchenkonzert, später das Stiftungsfest stätt. Der Plan
ist groß und führt uns weit über die Grenzen von Bisch—

Geschäftsjahr 1929 besonders günstig verlaufen ist. Zur
Pflege des deutschen Volksliedes wurden alle für den Ort
Ralbach in Frage kommenden Möglichkeiten voll ausgenutzt.
Das herrliche 35jährige Stiftungsfest des Vereins am Ver—
assungstage unserer deutschen Republik ist noch in aller
Frinnerung, ebenso die schönen Operettenabende. Durch
die intenssve Arbeit hat der Verein sein Ansehen und
eime Bedeutung als Kulturfaktor uinnerhalb der Gemeinde
zedeutend erweütert. Die Mitgliederzahl ist im Laufe des
oerflossenen Jahres erheblich gestiegen, und der Kassenbe—
rand muß am Jahresschlusse als zufriedenstellend bezeichnet
verden. Der bisherige Vorstand wurde in seiner Gesamt—
yeit einstimmig wiedergewählt. Der Verein blickt auf einen
vohlgelungenen Volksdederabend zurück, unter Mitwirkung
»es erblindeten Bariton Thimmek aus Fraulautern. Die
Vorträge dieses Solissen waren herrlich, und das Publi—
um dankte durch reichen Beifall. Der Chor hielt, was
nan von ihm erwartet hatte. Der vortreffliche Chormeister
8. Hoffmann verstand es, mit dem Chor unsere herrlichen
eutschen Volkslieder vobsendet zu Gehör zu bringen. Ben
Solisten begleitete Chormeister Hoffmann verständnisvoll
der Verein bot, seinen Anhängern durch dieses Konzert
zinen in allen Teilen genußreichen Abend. Es war hur
schade und zu bedauern, daß der große geräumige Saal nicht
h»oll besetzt war. An seinem Ziebe, das deutsche Lied zu
pflegen, wird der Verein weikerhin treu und fest halten
und arbeiten.
Gau Eppelborn.

Der Gau Eppelborn hatte seine Vereine zu einer Gautagung
gach Eppelborn eingeladen. Sämtliche Vereine, mit Ausnaͤhme
des M.G.V. Humes, waren vertreten. Einzelne Vereine warern
sogar mit einer großen Sängerschar erschienen. Gauvorsißende
            
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