Full text : 7.1929-1930 (0007)

Nr. 12 nrer

shh Saar⸗Sänger-Bund sun'

uJ Seite 265

„Eintracht“ Spiesen
„Liedertafel“ Spiesen
M.G.⸗V. Spiesen
„Harmonie“ Spiesen
„Eintracht“ Wiebelskirchen
M.⸗G.-.V Heiligenwald
„Eintracht“ Sinnerthal
M.“G.⸗. V Büren
„Concordia“ Kerprich-Hemmersdorf
Liederkranz“ Groß-Hemmersdorf
Liederkranz“ St. Barbara
M.⸗G.⸗V. Bettingen
Quartettverein Bettingen
„Eintracht“ Außen
Liederkranz“ Buprich
Zt. Johanner Sängerbund Saarbrücken 83
„Liedertafel“ Saarbrücken 3
Männerchor Saarbrücken 2
„Frohsinn“ Saarbrücken 2
„Euphonia“ Saarbrücken 2
Saarbrücker Lehrergesangverein
Sängerbund 1860 Saarbrücken 1
Sängerchor des Eisenbahnervereins Saarbrücken
Männerquartettverein Saarbrücken1
Katholischer M.G.⸗“V. Saarbrücken 1
M.⸗G.V. 65 St. Arnual
Evangelischer Kirchenchor St. Arnual
„Saargokd“ Saarbrücken 3
Sängerlust“ Saarbrücken 3
Zängerkranz „Eintracht“ Saarbrücken 5
„Constantia“ Saarbrücken 5
Eintracht“ Krughütte
M.G.«.V 77 Ottenhausen
Sängerbund Saarwellingen
Besangverein von Saarlouis
Sängervereinigung Lisdorf
Frauenchor Saarlouis
eee Altenwald
Liederfreund“ Altenwald
Liederkranz“ Elversberg
M.⸗G.sV. 67 Friedrichschal
„Frohsinn“ Friedrichsthal
Toppelquartekt „Arion“ Herrensohr
M.G..V 77 Hühnerfeld
Männerchor Schnappach
„Frohsinn“ St. Ingbert
Sängerkl. Lautzkirchen
Liederkranz“ Nieder-Würzbach
„Concordia“ Webenheim
Germania“ Terlen
Dnee “Griesborn
„Einigkeit“ Schwalbach
M.⸗G.V. Tholey
Gau Völklingen für sämtliche Vereine
M.⸗G.⸗V. Wadgassen
„Concordia“ Bous
Euterpe“ Großrosseln
Katholischer Kirchenchor Lauterbach
M.G⸗V. Ludweiler

W. ⸗ Fr
6.999
5. 2 5
15. —2
18.—
13.35308
10.105
6.608,
8.20
42908
6.99
10. 29,
—
6.
4. —
—
4.- 1
W. 10,
135500
18. — 4
30. —
10.500,
15. —
21.·
20. - 17
15. —

Bezüglich des „gRundessingens“ entspinnt sich eine
längere Debatte über den Ort der Abhaltung. In Aus—
sicht genommen wird schließlich eine Zweiteilung: ein
Ort für die untere Saar und einer für das Bliestal,
je mit umliegenden Gauen. Die endgültige Festlegung
sollen die am Singen beteiligten Vereine kätigen. Zeit—
ounkt 1. oder 2. Sonntag nach Pfingsten 1930. Das
oorgeschlagene Thema wird als die Vereine zu stark ein—
engend empfunden und wie folgt abgeändert: Kompo—
sitionen liedartigen Charakters, moderner Komponisten,
unter Ausschluß der Ballade, der vaterländischen und
Jeistlichen Stoffe. Die weiteren Besprechungen beziehen
ich auf ein jedem Vertreter vorliegendes Merkblatt. Be—
züglich der mit Meldung zum Singen einzureichenden
Partituren wird beschlossen, „mindestens 2“ anzufordern,
um bei der Programmzusammenstellung freiere Hand zu
haben. Ferner soll die Aufforderung an die Vereine zum
„Singen“ durch die Bundeszeitschrift und durch Rund—
schreiben geschehen. Die Meldezeit wird vom 53. Januar
bis 10. Februar festgesetzt. Vor oder nach diesem Termin
eingehende Meldungen sind als ungültig zu betrachten
Die Wahl der Mitglieder der erforderlichen Kommis—
sion fällt auf die Herren Hoffmann (Fraulautern), Groß
(Wadgassen), Warken (St. Wendel) und Schuff (Limbach)
Zum Antrag „Liederblätter“ wird folgender Be
schluß dem Bundesvorstand unterbreitet:
Der häufige Eingang von Manuskripten zur Druck
legung durch den S. S.B. veranlaßt uns zu erklären
daß der S.S. B. keine Verlagsanstalt ist.
Aufnahme in die Liederblätter des Bundes finden
1. Pflichtchöre der Bundesarbeit;
2. Grabgesänge;
3. erprobtes, häufig beanspruchtes Liedgut (sofern
es frei ist) und solches, dessen Wirkung und
Absatzmöglichkeit, musikalische und literarische
Qualität einwandfrei festgestellt werden kann.
Die Verantwortung für die Auflage trägt die
Musik-Ausschuß-Kommission.
Auf Anregung des Gaues Homburg soll die Heraus
gabe von 4 neuen Grabgesängen beschleunigt werden.
Vorschläge (2 auf Sänger bezüglich, 2 allgemeineren
Tharakters) werden baldmöglichst erwartet.
Auch der vorliegende Antrag an den D.S.B. bezüglich
Ausbau des „Wegweisers durch die Männerchor-Literatur“
(Buck) wird gutgeheißen und dem Bundesvorstand zur
veiteren Veranlassung überreicht. Er lautet:
Der Musik-Ausschuß und Bundesvorstand des
S. S. B. erkennen im Hinblick auf die Bedeutung für
die Männerchorarbeit mit großer Freude und Dank
die Arbeitsleistung im „Wegweiser durch die Männer—
chorliteratur“ durch Prof. Buck an. Sie würden auf
das lebhafteste bedauern, wenn dieser Kraftauswand
sich in sich selbst verzehrte durch seine zeitliche Be—
grenzung.
Der Wegweiser gehört zu den wichtigsten Bil—
dungsmöglichkeiten des S. S.B., dem kein Opfer zu
groß sein sollte, diesen Gedanken fruchtbar zu er—
balten.
Der Musik-Ausschuß des S.S. B. gestattet sich da—
her nachfolgende Vorschläge zu unterbreiten.
1. Der Wegweiser möchte in jährlicher Folge
in Form von Nachträgen erscheinen, die Pro—
duktion des verflossenen Jahres.
Die kritische Scheidung möge denkbar scharf sein.
Der Gewinn von 22300 neuen Kompositionen
dürfte reichlich sein.
Bei räumlicher Einschränkung muß das Ma—
terial für mittlere und kleine Vereine vorzugs—
weise Berücksichtigung finden.
Trennung nach Stoffgebieten (statt alphabetischer
Anordnung) erscheint ratsam: Volksliedbearb.
volkstümliches Liedgut, Natur, Ballade, geistl.
Stoffe usw.
Die Finanzierung dürfte durch Subskription
einigermaßen sicher zu stellen sein.
Zum dritten Bundesfest des S.S. B. spricht Herr Stadt⸗
schülrat Bongard. Je nachdem sich die Saarverhältnisse
gestalten werden, muͤssen sie den S.S. B. gerüstet finden

12.650,
15. 5
36.—
10.50N0
11.10
10. 1
W.10
780
22. 50
5
16550
10.90
44. 2
24— v
12.6008
4.800,
12 —2
12. ⸗ ,
25.
—— —
5⸗86
—
12. 80
7.50
19. 50
48.⸗
220. 50
40.50,
38.49
10.5300
14.70
6,60
Musik-Ausschuß-Sitzung am 14. Dezember 1030.
Sitzungsbericht.
5.15 Uhr eröffnete der Vorsitzende die Tagung. Es
fehlten die Gaus Illingen, Köllertal, Neunkirchen, Nied—
tal, Saarbrücken-Bürbach, Tholey, Schwalbach, Warndt.
Vom Bundesvorstand waren anwesend die Herren Bongard
und Stein.
Nach Verlesen des Protokolls der letzten Sitzung gab
der Vorsitzende kurzen Bericht über den Dirigenten—
tag vom 12. Oktober 1929. Es erscheint neben einer
günstigeren Raumfragenlösung (siehe Terrasse „Sänger—
heim“) ratsam, entsprechende Diskussionszeit offenzuhalten.
Frühest möglicher Beginn der Tagungen 5 Uhr. Sonntage
Pmmen nicht in Frage. Als Referent der nächsten Ta—
gung war Studienrat Werle, Leipzig, vorgeschlagen. Der
uüͤrsprünglich angenommene Termin (Anfang Juli) soll
gegebenenfalls auf die Zeit des Bundessingens rückver—
kegt werden. Als Thema wird vorgeschlagen und allgemein
gutgeheißen „Neue Wege der Männerchorkomposition“
Kritik des Vorhandenen).
            
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