IIUSaar⸗Sänger-Bund IIIIINPPuen
Zaal) fanden sich die Sangesfreunde Sinnerthals zahl—
ceich zusammen. Die Lichtbildervorführung „Die deutsche
Nordsee“ war von dazu passenden Chören und Deklamä—
ionen umrahmt. Ein Familienabend stand unter dem
Motto „Der deutsche Wald“ und brachte Abwechselung
in Musikstücken, Deklamationen und Chören. Zu einer
Weihnachtsfeier hatte der Verein für Männerchor, für
gem. Chor und für Frauenchor eingeübt. Nicht vergessen
soll es sein, daß der Verein einen Veteranen zum 84.
Beburtstag und am 2. Weihnachtsabend einem Mit—
zründer zum 70. Geburtstag ein von der Bevölkerung
sehr günstig aufgenommenes Ständchen gebracht hat. Zum
neuen Jahre wünschen wir uns eine Vermehrung unseres
aktiven Bestandes und einen geeigneten Konzertsaal. Für
das übrige wollte die Vereinsleitung schon gerne sorgen.
Die jährliche Generalversammlung des M. G. B. Froh⸗—
sinn Schaffweiler, die sich guten Besuchs erfreute, wurde
durch Absingen des Deutschen Sängerspruches eröffnet.
Der 1. Vorsitzende begrüßte alle Anwesenden und dankte
allen Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung. Be—
sonders dankte er unsern jungen Sängern, die durch
zifrige Mitarbeit stets das Beste wollen. Nachdem das
Protokoll der letzten Versammlung genehmigt war, wurde
der Kassenbericht entgegengenommen. Die Kasse, die eine
mustergültige Ordnung aufweisen konnte, wurde für richtig
defunden, der Kassierer von den Revisoren entlastet.
Bei der Vorstandswahl stimmte der gesamte Verein ge—
schlossen für den alten Vorstand. Ein Bravo sämtlichen
Mitgliedern, die dem Vorstand das Vertrauen schenken
und dadurch dem Verein nach außen hin einen günstigen
Eindruck verleihen! Zu Punkt „Verschiedenes“ wuͤrde noch
der geplante Rhein-Ausflug am 29. Juni eingehend be—
prochen und dem Vorstand die Arbeit zur Regelklung über—
assen. Außerdem wurde für den 15. Februar ein humo—
cistischer Familienabend festgesetzt. Dankend schloß der
Vorsitzende mit dem Wahlspruch „Vorwärts immer,
rückwärts nimmer“ die Versammlung.
Gau Saarbrücken.
Der Saarbrücker Liederkraug e. V. brachte in der Aula
des Reformgymnasiums einen Arien- und Lieder-Abend
heraus, zu, dem er den Baritonisten Ernst Fleischhauer
aus Frankfurt verpflichtet hatte, der Händel, Schubert,
Trunk, Wolf und Strauß interpretierte. Als Begleiter
war Dr. Ernst Stilz (Berlin) gewonnen, der sich am Flügel
als ausgezeichneter Pianist bewährte und die Erwartung
weckte, ihn bald einmal als Solisten zu hören. Wieder
ein erfolgreicher Abend, der den rastlos schaffenden Verein
als Treuhänder deutscher Kunst legitimierte.
Der Zauber echter Weihnachtsstimmung lag über dem
Festkonzert, das der Kath. M. G. V. und Frauenchor Saar⸗
brücken 1 vor vollbesetztem, beifallssfreudigem Hause ver—
anstaltete. Chöre von Bach, Prätorius, Mendelssohn be
zeugten sowohl das künstlerische Niveau der Veranstaltung
als auch die fleißige und erfolgreiche Schulung des durch
seinen Frauenchor wesentlich bereicherten Vereins. Mil
oiel Liebe war das hübsche Melodrama „Das Glöcklein
ovn Junisfär“ herausgearbeitet. Ausgezeichnet schlug sich
auch das Streichquartett des Vereins. Der festlichen Ver—
anstaltung war Pastor Hecken ein weihevoller, warm—
zerziger Festredner.
„Säugervereinigung 1877“ Jägersfreude feierte ihr
s»2jähriges Stiftungsfest. Nach Eröffnungsmarsch und dem
Thor „Die Heimat“ unter der Stabführung seines Chor—
seiters Junker begrüßte der Vorsitzende Johann herzlich
die Erschienenen und dankte für ihr zahlreiches Erscheinen.
In seiner Festrede vergegenwärtigte der 1. Vorsitzende
die Geschichte des Vereins. Er dankte den Mitgliedern,
insbesonders den Sängern für ihre intensive Mitarbeit
an dem Aufstieg des Vereins. Der Verein, der sich im
origen Jahre aus den beiden Vereinen „Männerchor“
und „Eintracht“ gebildet hat, kann auf sein Blühen und
Gedeihen stolz sein. Er zählt bis jetzt etwa 350 Mit—
glieder, davon über 100 Sänger, also seit der Vereini—
gzung eine Zunahme von mehr als 80 Sängern! Sanges—
bruder Heinrich Keßler begrüßte im Auftrag des Gaues
die Anwesenden und wünschte dem Feste einen schönen
Verlauf. Als Vertreter des Bundes übermittelte Sanges—
bruder Vogel die herzlichsten Grüße desselben. Er schil—
dert die hohe kultürelle Arbeit der Gesangvereine und
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dankte dem Dirigenten für seine unermüdliche Arbeit, die
eit der Vereinigung geleistet ist. Auch uach der musika—
lüschen Seite hin nahm das Fest einen schönen, würdigen
Verlauf.
Gau Saarbrücken-Burbach.
Von dem regen musikalischen Leben des M. G. VB. Lieder—
a fel- Harmonie Saarbrücken⸗Burbach zeugte sein glänzend
»erlgaufener, gut besuchter Volksliederabeud. Es war vor—
vildlich, daß Chormeister H. Wagner in einem fesselnden
Vortrag Werden und Wesen des Volksliedes ins Sicht
rückte uUnd so die Herzen aufnahmebereit stimmte. Mächtig
rgriffen die Madrigalchöre aus früheren Jahrhunderlen
Aber auch die Königskinder, der Jäger aus Kurpfalz und
noderne Volkslieder wie „Morgen marschieren wir“ fanden
vohlverdienten, reichen Beifalli Goethé schrieb einmal;
„Von Rechtswegen sollte eine Sammlung von Volksliedern
n jedem Hause, wo frohe Menschen wohnen, am Fenster
unterm Spiegel, wo sonst Gefang— und Kochbücher liegen,
zu finden sein.“ Es ist sicher, daß Veranstaltungen dieser
Art, überall dem Volkslied neue Freunde gewinnen wer—
den! Dem Solisten Puhl, dessen klangreiner Bariton
das Lied „Von der Krone im Rhein“ zu Gehör hrachte,
oollste Anerkennung. B.
Die Gesellschaft der „Saugessreunde“ Gersweiler bringt
hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß das vorgesehene
10jährige, Stiftungsfest am 12. und 13. Juli 1930 in
der beabsichtigten Weise nicht durchgeführt werden kann
da die hohen Kosten des Zeltes unerschwinglich sind.
Die Veranstaltung findet zu einem anderen Zeitpunkt und
in kleinerem Rahmen stakt. Ich bitte die hierzu vorge—
sehenen Brudervereine gefälligst Kenntnis nehmen und
diese Notiz einer Absage, so leid es uns tut, gleich achten
zu wollen. Besondere Einladung ergeht noch
M.G. V. „Liedertasel-Harmonie“ Saarbrücken 5 hielt seine
Jahresversammlung ab, welche einen guten Besuch hatte
Jahresbericht und Kassenbericht wurden verlesen, es ver—
zleibt ein günstiger Kassenbestand. Der Vorstand wurde
ꝛinstimmig wiedergewählt. Beschlossen wurde, am 23. Mär?
das Frühjahrskonzert zu geben, im August eine Sänger—
ahrt zu machen. Es fanden 48 Gesangsproben statt, welche
»urchschnittlich mit 60 Sängern besucht waren. Versamm—
ungen fanden statt: 6 Vorstandssitzungen, 3 Quartals—
»ersammkungen und eine Jahresverfsammlung. Veranstab—
ungen: ein Frühjahrskonzert und ein Herbstkonzert, zwei
Maskenbälle, ein Herbstbab? und etliche Familienabende.
SEine Sängerfahrt brachte uns nach Bad Kreuznach, Bingen
und St. Goar. Die Vereinstätigkeit der Mitglieder soll sich
auch in diesem Jahre betätigen durch regen Probenbesuch
und durch Werbung neuer Mitglieder, zur Förderung des
deutschen Volksliedes!
Gau Saarlouis.
MieG.⸗B. „Sängerkreis“ Saarlouis 1 hatte sich mit
einem jüngsten Konzert in den Tienst der Wohltätigkeit
gestellt. Unter Heinrich Rektenwalds Stab kamen Chor—
ücke aus Hugo Kauns „Heimat“ zu beifällig aufgenom—
menem Vortrag. Bereichert wurde das Konzert durch
das wackere Gymnasialorchester unter Studienrat Beining
und durch die Solisten Kath. Niklas, Karl Schwarz, Erich
Werner und Hans Niemeyver.
Gau Sulzbachtal.
Wohlverdienten Erfolg ersang sich die 150 Sänger starke
Süängervereinigung Bildstock unter Chormeister J. Mayer
in ihrem letzten, wechselreichen, farbfrohen Konzßert, das
neben Volks- und Kunstliedern feinster Wahl auch In—
⸗ ESriodri
Mathias Baltes dridrteewa
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