Nr. 8 IIIlneesezepresrrzraerpshihj Saar⸗Sänuger-Bund IIIIlestsutensupenupperep hespepfeprer: puex uuncxnerrephhh Seite 173
Brunnen einige Lieder gesungen wurden. Am Nachmittag
erfolgte die Rückreise, und unter dem Rufe: „Auf, Wieder
sehen im nächsten Jahre in Güdingen“ fuhren die Saar—
länder ihrer Heimatf entgegen. Wir wollen nicht verfehlen,
ansern eben Gastgebern nochmals unsern herzlichsten Dank
zuszusprechen. Alle Teilnehmer haben es auch hier wieder
gefühlt, wie eng wir doch mit unserem Vaterland ver—
zunden vug und alle wollen wir es auch hier wieder
mit den Worten unseres Vorsitzenden betonen: „Deutsch sind
vir, und deutsch bleiben wir“
intreuungen des Bundesschatzmeisters Redlin zum Schaden
des Deuftschen Sängerbundes. Es war unser verehrter
bundesvorsitzender Bongard, der zuerst Licht in diese dunkle
Affäre gebracht hat. Redner streifte bei dieser Gelegenheit
zuch den Saar-Sänger-Bund, dessen vorbildliche rgani—
ation als Muster hingestellt werden kann. Er betonte ganzß
»esonders, daß sich der S.“S.«“B. hauptsächlich aus Bergleuten
ind auch zum Teil aus freien Berufen, sowie auch Be—
imten zusammensetzt. Daß hier eine eent nor
ut, ist selbstverständlich. Politische und konfessionelle Gegen—
ätze dürfen in einem Gesangverein nicht vorkommen. Er
zedachte bei dieser Gelegenheit unseres verstorbenen Reichs—
rufenministers Dr. Stresemann, der politische Gegensätze
nicht kannte und nur auf das Wohl des ganzen deutschen
zolkes bedacht war. Für seine Ausführungen wurde Herrn
düren recht herzlich gedankt. Vom Vorsitzenden wurde ein
Intrag gestellt, nach welchem Stadtschultat Bongard für
eine vorbildliche Arbeit das vollste Vertrauen des Gaues
usgesprochen wird. Der Antrag wurde einstimmig an—
zseenommen. Der Gauschriftführer berichtete nochmals ein—
sehend über das Wertungssingen. Es wurde der Vor—
chlag gemacht, daß von jedem Verein der Kassierer und
zereinsdiener am Wertungssingen zur Besetzung der Saal—
üren dem Gauvorstand zur Verfügung stehen. Während
ainer kleinen Pause sangen MiGeV. „Flora“ Heiligen—
vald und M.«G.“V. „Concordia“, der fast vollzählig an—
vesend war, „Sanctus“ von Schubert und „Mädel, wie
lüht's“ von Krause. Auch diese beiden Chöre wurden
uinter Chormeister Meiser von den beiden Vereinen stim—
nungsvoll vorgetragen. Bundesschatzmeister Düren berich—
ete noch kurz über die letzte Bundesvorstandssitzung. Es
vurde beschlossen, daß die nächste Gautagung am 6. Januar
1939 in Merchweiler, 4 Uhr nachmittags, stattfinden soll
Sch.
Gau Homburg.
Ehrenmitglied Christian Feß, der am, 4. August verstarb,
zat mehr äls 5 Jahrzehnte dem M.G.⸗V. Limbach als
aktiver Sänger angehört. Auf dem Bundestag in Merzig
vurde er für 50jährige aktive Mitgliedschaft vom Deutschen
Zängerbund ausgezeichnet. Begeistert für alles wäahrhaft
Schöne, hat er sich siets mit vorbildlicher Treue dem deutschen
Gau Dillingen.
Tie Gauvereine des Eaues Dillingen waren sämtlich auf
dem letzten Gautag vertreten. Gauvorsitzender Lehrer Gehl
eröffnete und begrüßte die Tagung. Sängervereinigung
Pachten erfreute die Versammlung mit dem deutschen
Sängergruß und einem Chor. Ter Vorsitzende berichtete
über die letzte Bundesvorstandssitzung, über das Bundesfest
in Neunkirchen, über den Besuch des Wiener Lehrer-Azappella-Chors
und über die Unterschlagungen im Teut-—
schen Sängerbund durch den Schatzmeister Redlin. Tas
Baukonzert wurde am Schlusse der Sitzung besprochen.
Fine erweiterte Gauvorstandssitzung wird bestimmte Vor—
schläge machen. Ter Kammerchor des Bundes wird voraus—
ichtlich mitwirken. Anträge der Gauvereine: Quartett
diefflen, Fidelio Diefflen und Männerquartett Piesbach
zezgl. ihrer finanziellen Notlagge werden in der Gau—
vorstandssitzung erledigt. Ter iunpfsand wird beauftragt
hei dem Bund den Antrag zu stellen, daß das nächste
stonzert irgend eines prominenten auswärtigen Vereines für
den Westkreis in Dillingen stattfindet. Sangesbruder Joh.
Otto vom M.G. V. Eintracht Dillingen wurde für 40—
ährige Sängertreue mit der Ehrennadel ausgezeichnet.
der neugewählte Vorstand versprach für die Sängersache
n Gau und Bund eifrig zu arbeiten. Von verschiedenen
Zeiten wurde dem scheidenden Vorstande für seine bisherige
Tätigkeit herzlich gedankt. Mit einem von der Concordia
Pachten und den Teligierten gemeinsam gesungenen Chor
sand die Sitzung einen würdigen Abschluß.
M.G. B. Eintracht Dillingen gab der Konzertsaison einen
vpürdigen Auftakt durch einen guf hohem Nivequ stehenden
Vollsüederabend mit bestem Liedgut. Chormeister Robert
Cark brachte mit seiner Schar treffliche Leistungen heraus:
Donatis Vilanella alla Napolitana, Réegnarts Nun bin ich
ꝛinmal frei, Minnelieder aus dem 16. und 17. Jahrhundert
nach Sätzen Karl Weits, Hugo Jüngst und Gustab Schreck,
Marschners Trennung, zwei entzückende Volkslied-Bear—
beitungen von Hans Heinrichs, nicht zu vergessen Paul Win—
kelmüllers „Schlendrian“. Dirigent und Sänger fanden von
dem vollbesetzten Hause reichen, wohlverdienten Beifall.
Er galt aber auch dem Solisten des Abends, dem Sänger
zur Vaute Dr. Hans Ebbecke, einem Vortragskünstler feinster
lantae der al sanen hu mdrvonten Gaben“ das Pro—
gramm wesentlich bereicherte
Gau Rischbachtal.
Der Gautag des Gaues Fischbachtal wurde durch den
M.⸗G.⸗V. „Flora“ Heiligenwald mit dem Begrüßungschor
„Hymne an die Ewigkeit“ von Werth und „Die Grena—
diere“ von Pütz eröffnet. Sodann begrüßte Vorsitzender
Rektor Huwer die Anwesenden, ganz besonders den Vertreter
des Bundesvorstandes Düren. Er gab einen kleinen Rück—
blick aus der Chronik Heiligenwalds und bezeichnete diese
heilige Stätte als Kulturstätte, in der auch wie überall der
Männergesang recht eifrig gepflegt wird. Nach Feststel—
lung der Anwesenheitsliste fehlte M.-G.⸗“V. „Echo vom Ge—
birge“ M.⸗G.“B. „Frohsinn“ Holz und M.»«G.«V. Lummer—
chied. Das Protokoll des letzten Gautages wurde einstimmig
ngenommen. Der Vertreter des Saar-Sänger-Bundes,
Bundesschakmeister Düren. berichtete eingehend über die Ver—
Christian Feß, Hombura.
diede gewidmet. Von der Natur mit einer prächtigen
Ztimmeé ausgestattet, war er durch jahrzehntelange, gewissen—
zafte Schulung ein Sänger geworden, dessen sachverstän—
ziges Urteil von allen Sangesbrüdern gewürdigt wurde.
NaG.⸗“V. Limbach und M.⸗G.“V. Bayer. Kohlhof sangen
hmäam Grabe die Abschiedslieder: „Ueber allen Wipfeln ist
stuh'““ und „Stumm schläft der Sänger“. Sechs Tage nachher
and unser Verein wiederum am offenen Grabe eines ver—
ienften Eßhremmitatiedess Wishesn Keihrock Nuch er mar
6 „G ieden Vedarft