Full text : 7.1929-1930 (0007)

Zeite 114 Ieν iiussshhj Saar⸗Säunger-Bund ssuutnenere
Wiedersehen bei dem Gegenbesuch unseres Vereins in
Herrensohr schieden die Gäste.

ernuhrgteruueh Nr.

Sgarlied „Steig ich empor auf deine Höhen“ zum Vortrag
jebracht. Der Sonntagnachmittag führte die beiden Ver—
zine geschlossen zum Ehrenfriedhos. Auf der ehemaligen
Festhalle im Schillerpark wurde Aufsstellung genommen.
Von da erklhangen feierlich zwei Grabgesänge über den
khrenfriedhof: „Ruhet sanft in kühler Erde“ und „Mor—
—
ingefichts des Denkmals „Allen Opsern“ widmete. Eine
dranzniederlegung durch den Vorsitzenden der „vLieder—
ranz“ beendete den weihevollen Akt. Viele Teilnehmer
zatten sich zur Feier auf dem Ehrenfriedhof eingefunden.
Den Höhepunkt des Tages bildete das für Pfingstfsonntag
Abend angesetzte Gast-Konzert des Sobernheimer Bruder—
dereins. Welch großes Interesse den Sobernheimer darge—
hracht wurde, bewies der glänzende Besuch des Konzertes.
Als Solistin war für den Abend die hier bestens bekbinnte
Zängerin zur Laute Frl. Ago Schwind, Saarbrücken, ge—
vonnen. Die Vortragsfolge des reichhaltigen Programms
vies für den „Liederkranz“ Sobernheim zehn Männer—
höre auf. Schon der erste Chor „Hoch empor“ von

Augusta⸗Saugeslust Fürsteuhansen unternimmt seinen
diesjährigen Sommerausflug nach Stuhlsatzenhaus. Am 14.
Juli findet im Vereinslokale der diesjährige Sommerball
statt, und soll derselbe im Zeichen der Rosen stehen und
ein Rosenball werden. Der Eintrittspreis beträgt für Nicht-—
mitglieder: Herren 4 Fr., Damen 3 Fr., Mitglieder zahlen
2 Fr., wobei eine Dame freien Eintritt hat. Am 13. Oktober
wird das diesjährige Herbstkonzert abgehalten und soll
ausschließlich durch den Männerchor, Frauenchor und ge—
nischten Chor des Vereins ausgeführt werden.
Inmitten der Vorbereitungen für das Bundesfest in
Neunkirchen fiel der Besuch des Brudervereins „Lieder—
kranz“ Sobernheim, den innige Freundschaft mit dem
MieG.⸗V. „Flora⸗Sangeslust“ Völklungen verbindet. Voll—
zählig hatte sich Pfingstsumstag die Sängerschar am Bahn—
hos eingefunden, um die Sobernheimer mit dem deutschen
Sängerspruch zu begrüßen, der von den Sobernheimern

M.⸗G.⸗“V. „Liederkranz“ Sobernheim als Gast des M.⸗G.⸗V. „Flora⸗Sangeslust“ Völklingen am
Kriegerdenkmal in Völklingen. vhot. A. Wilke. Volklingen.

mit dem rheinischen Sängerspruch: „Deutsch das Lied, und
deutsch der Wein, deutsch der Sang am deutschen Rhein“
erwidert wurde. Vorsitzender Seb. Theis hieß den Bruͤder—
berein in den Mauern Völklingens herzlichft willkommen.
Unter Vorantritt der Werkskapelle ging es zur Quartier—
perteilung der Gäste. Abends fand gemütliches Zusam—
mensein statt, bei dem unser Vorsitzender noch einmal
offiziell begrüßte, worauf der Vorsitzende des „Liederkranz“,
Stephan, mit bewegten Worten dankte und zum Zeichen
des Dankes der „Flora-Sangeslust“ ein Lied überreichte
mit dem Wahrspruch „Im deutschen Geiste und Herzen
sind wir eins“. Mit etlichen Liedvorträgen und Mufik—
stücken einer vorzüglichen Kapelle verlief der Abend in
schöner Harmonie. Pfingstsonntag stattete man dem Fürsten—
hausener Bruderverein „Augusta-Sangeslust“ einen Besuch
ab und verlebte dort bei Liedvorträgen einige frohe Stun—
den. Zum Schluß wurde von den drei Vereinen unter der
Stabführung von Chormeister Edinger gemeinsam das

Curti war eine Glanzleistung. Der Chor, der in
iner Stärke von 80 Mann aufträt, erntete reichsten Beisall,
vie auch die Chöre „Das alte Mütterchen“, „Andreas
dofer“, „Lützows wilde Jagd“ und „Rheinische Brautfahrt“
on Ullrich. Der zweite Teil brachte uͤnter andern Volks—
redern als Glanzleistung den Chor „Abendfriede am Rhein“
on M. Neumann. Der Verein besitzt wunderbare reine
Tenöre, gute Bässe, alles in einer solchen Klangreinheit
uind Tonfülle, wie man es sich nicht besser wünschen
ann. Dem feinsinnigen Chorleiter E. Schönborn, akad.
Musiklehrer, Bad Kreuznach, und seinen Sängern wurden
ür ihre hervorragenden Leistungen nach jsedem Auftreten
pohlverdiente Dankesbezeugungen zuteil. Beim Schluß des
brogramms durchtoste nicht endenwollender Beifall den
Zaal und nötigte noch eine Zugabe ab. Die allseits beliebte
autensängerin OlgaSchwind“ hatte durch ihre Vorträge
ilter Volkslieder auch einen vollen Erfolg. Auͤch sie mußte
ich zum Schlusse zu einer Wudgabe entschließen Diung —

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