Zeite 108 lt
3. Silcher: Muß i denn. Partitur 1,50 Fr., Stimme
,30 Fr.
Zwei Grablieder: a) Ueber den Sternen (Flemming),
) Mag auch die Liebe weinen Gilcher). In Partitur
Preis 0,30 Fr.
Zwei Wanderlieder: a) Anschützt Ritter Mai;z h)
Schrimpf: Wohlan, die Zeit ist kommen (Volksliedsatz)⸗
Partitur 2 Fr., Stimme 0,40 Fr.
Mendelssohn:? Wer hat dich du schöner Wald. Part.
2 Fr. Stimme 0,30 FIr.
Mendelssohn: Wem Gott will rechte Gunst erweisen.
Partitur 2 Fr., Stimme 0,30 Fr.
elterz Meister und Gesell'. Partitur 2 Fr., Stimme
r.
zoewe: Mag da draußen Schnee sich türmen. Part.
2,50 Fr., Stimme 0,40 Fr.
13. Schubert: Die Nacht. Partitur 2 Fr., Stimme 06,40 Fr.
14. T. M. v. Weber: Der du vom Himmel bist. Partitur
3 Fr., Stimme 0,50 Fr.
15. T. M. v. Weber: Was gleicht wohl auf Erden. Part.
3 Fr., Stimme 0,50 Fr.
16. de eehewene Vesper. Partitur 3 Fr., Stimme
r.
17. 8. v. Beethoven: Heilige Nacht o gieße du. Part. 3 Fr.,
Stimme 0,50 Fr.
18. Zelter: a) Der König in Thule Gilcher);
Silcher: b) O wie herbe ist das Scheiden.
Partitur 0,40 Fr.
eedee a) Die mit Tränen sähen;
Silcher: b) Ueber den Sternen.
Partitur 0,40 Fr.
20. a) Ludw. Spohr: Wie ein stolzer Adler.
b) Friedrich Silcher: Hab oft im Kreise.
Partitur 2 Fr. Stimme 0,40 Fr.
21. Franz Schubert: Deutsche Messe: a) Zum Eingang;
b) Zum Sanctus. Partitur 0,40 Fr.
22. a) Mendelssohn: Rheinweinlied; b) Dürrner: Lebens—
vegel. Part. 4,- Fr. Stim. 0,40 Fr.
Außerdem ist in Partitur zu haben: C. M. v. Weber:
Schöne Ahnung ist erglommen, Die Sonn' er-—
vacht, Die Tale dämpfen (auf ein Blatt gedruckth.
Partitur 1,50 Fr., Stimme 0,40 Fr. Sängergruß des
Deutschen Sängerbundes (Grüß Gott mit hellem Klang);
5, 15 Fr. Hab mein Wage vollgelade v. Ploner.
Part. 2 Fr., Stimme 0,50 Fr.
Verkauf nur gegen Barzahlung (Versand unter Nach—
nahme) in der Geschäftsstelle, Saarbrücken 2 (Sängerheim)
Stadtpark Ludwiagsbera
»pPpu Saar⸗Sänger-Bund iu
WijIPPu Nor.
helden, denen Bundesschriftführer Stein einen herzlichen
Nachruf widmete, und alsdann der fahnenreiche Festzug.
Finsetzender Regen zwang zur Verlegung der Nachmittags-—
»eranftaltungen vom Festplatz in den geräumigen Saal.
dier begrüßte der Vorsitzende alle Sänger und Gädste.
Alsdann überbrachte Bundesschriftführer Stein in be—
geisternden Worten Glückwünsche und Grüße des Bundes
uind feierte die Kulturmission des deutschen Liedes, die
ruch der festgebende Verein so hingebungsvoll in seiner
semeinde erfüllt habe. Nun folgten chorische Darbietungen
»er Vereine, denen mit Andacht gelauscht und dankbarer
Beifall entgegengebracht wurde: Liederkranz Honzrath
Gläsener), M Quartett V. Nalbach (Maas), M. Quartett V.
darmonie Körprich (Schäfer), M.G.V. Liederkranz Nalbach
Hoffmann), Sänger-Quartett Waldeslust Haustadt (Fries),
Juartett-VB. Diefflen (Schäfer), Sänger-Quartett Perle
Erbringen (Gantner), M.G.V. Menningen (Kredteck), Qu. V.
yra VDüppenweiler (Heber), Kirchenchor Cäcilia Düppen—
veiler (Tabellion) und der festgebende Verein unter Chor—
neister Lambert. Alle Gäste haben das trefflich vorbereitéte
uind durchgeführte Fest mit dem Gefühl verlassen, daß hier
Männer am Werke sind, die wissen, was sie dem deutschen
Liede schuldig sind!
Gau Dillingen.
Der Gemeinderat von Dillingen hat der Arbeitsgemein—
schaft der Dillinger Gesangvereine im diesjährigen Etat
zur Anschaffung von Notenmaterial eine Summe von
5000 Franken zur Verfügung gestellt. Mit aufrichtigem
dank buchen wir diese tatkräftige Förderung volkstümlicher
Musikpflege und hoffen, daß dieses von feinem Kunstver—
tändnis zeugende Vorbild bei allen andern Gemeinden
»aldigst Nacheiferung findet
Gau Hhomburg.
Ein etwas kühler Junimorgen, aber wolkenloser Himmel,
ilso Aussicht auf einen schönen Tag und für gutes Ge—
ingen der Moselfahrt der Sängervereinigung Homburg!
Eine stattliche Zahl Damen und Herren, Aktive und In—
iktive, etwa 130, hatten sich in der Frühe auf dem Markt—
batz versammelt und harrten auf die Wagen der Ver—
ehrsgesellschaft. Einer war schon um 4 Uhr morgens ab—
zefahren, und gegen 5 Uhr konnten die anderen zwei
Wagen nachkommen. Die Fahrt ging nach Waldmohr, wo
»er gemeinsame Startplatz war, und dann trugen uns
die Wagen hinein in den lachenden Morgen und, obwohl
nan dichtgedrängt saß, herrschte heiterste Stimmung. Die
Fahrt ging über Kusel, Birkenfeld, Bernkastel. Fluren,
Vald, Berge, Täler zogen vorüber: stets abwechfelnde land—
chaftliche Schönheiten. Plötzlich hielt der Vorderwagen,
ind ein Fragen hub an. Nun was ist los? Ei hier wohnt
in Homburger in der Wirtschaft, die stattlich am Wege
tand. Wir waren in Thallichtenberg. Die Uhr zeigt
27, ein Mädchen zeigte sich am Fenster im 2. Stoöck, aber
y»er Wirt schlief zu süß — trotz allen Rambolierens konnte
r nicht geweckt werden. Also hieß es los, und fort sauste
»er Wagen gegen Birkenfeld, und da trafen wir wieder
ilte, liebe Hömburger, den Dr. Braun und seine Gattin,
ie hocherfreut links und rechts zum Willkommen Hände
chüttelten. Erst hier sahen sich die Fahrgäste sämktlicher
rei Wagen. Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter
ßernkastel zu. Die Landschaft wurde abwechslungsreicher,
omantischer, und dann ging es auf einmal in Serpentinen
ind beängstigenden Kurven ziemlich steil den Berg hinab—
Eine Biegung und wir befanden uns in dem altertüm—
ichen Moselstädtchen. Hier wurden wir von lieben Menschen
mpfangen. Sammelplatz der wunderbare, mittelalterliche
Narktplatz mit den Fachwerkhäusern, seinem Brunnen und
»en malerischen Winkeln! Man konnte mit einiger Phan—
asie denken, eidentlich hHören: wir modernen unß nerpbson
Gau Beckingen.
M.G.V. Liederkranz Düppenweiler vegigg sein Stiftungs—
fest in vorbildlicher Weise. Den rechten Auftakt gab schon
der Vorabend, festlich eröffnet durch die Kapelle des früheren
Dirigenten Dommer, die Begrüßungschöre „Wie ein stolzer
Adler“ und „Deutschland, dir mein Vaterland“ und die
varmherzige Ansprache des Vorsitzenden. Im Mittelpunkt
standen duüe Darbietungen eines Streichquärtetts, gebildet
aus vier Dirigenten befreundeter Vereine, die sich bei
ihren Konzerten gegenseitig helfen und es so ermöglichen,
—DVV
werden kann, Lambert (1. Violine), Kredteck (2. Vidline),
Michler (Viola) und Fries (Cello). Es kamen trefflich
zum Vortrag op. 77 Nr. 1 und das reizvolle Vogel—
quartett op. 33 Nr. 3, beides von Haydn. Darbietungen
des Turnvereins, des Radfahrervereins und Chöre von
diederkranz, Honzrath (Gläsener), M. Quartett V. Nalbach
Maas), Harmonie, Körprich (Schäfer) und des festgebenden
Bereins standen in reichem Wechsel und fanden wohlver—
dienten Beifall. Dem Festgottesdienst folgte am Sonntag
eine weihevolle Gedächtnisfeier für die efallenen Sänger—
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