—AI
uphh S
Saar⸗Sä
änger⸗V
und
ppoe Nr.
Au s ddem
unde.
Wichtige Mitteilungen des Bundesvorstandes
Die nächste Bundesvorstandssitzung findet am 16. Sept.,
rachm. 5 Uhr, im Sängerheim Stadtpark Ludwigsberg statt.
Der Eingang der Zeitungsbezugsgebühren ist in den
letzten Monaten äußerst mangelhaft. Der Bundesvorstand
erfucht die Vereinsvorstände dringend, die Bezüge monathisch
abzuführen. Dadurch wird auch erreicht, daß die
Vereine, die in der Regel bei der Ansammlung der Ge—
hühren von mehreren Monaten finanzielle Schwierigkeiten
haben, hiervon verschont bleiben. Aber auch der Bundes—
borstand legt Wert darauf, seine Verpflichtungen dem
Verlag gegenüber prompt zu erfüllen. Das kann er aber
nur, wenn die Vereine pünktlich zahlen. Die Vereins—
tassierer wollen folgendes beachten: der letzte Posttarif hat
auch eine Erhöhung der Paketgebühren ge—
bracht, der sich ab J. 4. 29 folgendermaßen errechnet: Bis
9 Exemplare 1,60 Fr.,; von 105100 Exemplare 3,— Fr.;
von 101-200 Exemplare 4,50 Fr.: von 201-300 Exem—
plare 6,—2 Fr. Der Preis der Zeitung beträgt nach wie
vor 0,50 Fr.
»en kostenlosen Aushang von 150 Plakaten auf sämtlichen
ßahnhöfen des Saargeblets angeordnet. Durch scharfe Kon—
rolle soll festgestellt werden, daß niemand ohne Festbuch
in den Veranfstaltungen teilnimmt, auf dem Festplatz kostet
s auch für Sänger6 Fr. Der Bundesvorsitzende bittet,
zen Alkoholgenuß einzuschränken und am Festzug ohne
Ztock und Schirm und ohne zu rauchen und zu sprechen
eilzunehmen. Der Bundesvorstand wird gegebenenfalls zur
berpflichtung einer weiteren Musikkapelle bevollmächtigt.
1. Der Bundesgeschäftsführer erstattet Bericht über die
evorstehenden 8 Konzerte des Wiener-Lehrer—
Ccuppella-Chores und teilt mit, daß jedem Verein eine
lebersicht rechtzeitig zugehen wird. 5. Der Bundesvorsitzende
ntsendet zum Sängertag und zur Sängerwoche
rach Nürnberg den Bundesschriftführer, den Bundes—
hormeister und den Chormeister des Saarbrücker Liederkranz
ztilz. 6. Der Bundesvorstand beschließt, auf den Artikel
n der Volksstimme, der die Sänger aus den Reihen des
3. 5. B. in den A.S. B. veranlassen will, trotzdem das Ver—
zalten des A.S.B. aus dem Rahmen der sonst geübten
Zolidarität herausfällt, zunächst nicht zu antworten.
gez. Bongard, gez. Stein,
Bundesvorsitzender. Bundesschriftführer.
Musik-Ausschußsitzung. Die Tagung war schlecht besucht.
zs fehlten 9 Gaue (davon einer, Gau St. Ingbert, ent—
chuldigt): Beckingen, Illingen, Mettlach, Niedtal, Schwal—
»ach, Tholey, Warndt, Bisttal. Von der ebenfalls einge—
adenen Musik-Ausschuß-Kommission zur Vorbereitung des
2. Bundesfestes (6 Herren) waren 2 Herren anwesend, einer
ntschuldigt. Als Vertreter des Bundesvorstandes nahmen
eil die Herren Bongard und Schrimpf. Auf eine Be—
chwerde, es hätten zuständige Gauvertreter keine Ein—
adung erhalten, wird festgestellt, daß die Schreiben an
ille in der Bundesbuch-Statistik genannten Gauchormeister
rebst Stellvertreter gerichtet waren. Die Benachrichtigung
zer Gauvorsitzenden unterblieb wegen der bereits Montag
olgenden Bundesvorstandssitzung. In Erwartung, daß die
roßen Lücken in den Reihen der Anwesenden sich noch
chließen würden, gab der 1. Bundesvorsitzende außerhalb
»er Tagesordnung einen kurzen Bericht von der Heidel—
erger und Nürnberger Tagung des D.S.B., schließend
nit der Bitte um Verbreitung folgender Tatsachen in
inseren Sängerkreisen: 1. Er perfönlich hat seit Jahren
Inklarheiten in der Geschäftsführung des D.S. B. „gefühlt“,
»hne Beweise gehabt zu haben; hat zweimal im Hauptaus—
chuß des D.S.B. zur Klärung vergeblich vorgestoßen und
»arüber im Bundesvorstand des S.S. B. berichtet. 2. Die
rfolgte Bereinigung der Zustände im D.S. B. ist die Folge
der Anträge des S. S.B. im D.S. B. durch ihn als Ver—
reter des S. S. B. im Gesamtausschuß des D.S.B. 3. Die
erbreiteten Gerüchte, wonach zur Ordnung der Finanzen
der D.S. B. eine allgemeine Umlage in Höhe von 30 Pig.
zro Sänger erheben würde, sind falsche Soweit Beträge
ur Deckung von den Bünden erbeten werden, kann es sich
iur um freiwillige Zahlungen handeln, die den einzelnen
Zzänger des Bundes nicht belasten.
Um 6 Uhr, wurde in die Behandlung der Tagesordnung
irngetreten. Punkt 1: Aussprache über unser 8. Bundes—
est. Ergebnisse: 1. Das Bundesfest möge in Zukunft an
Arten stattfinden, wo die Saalverhältnisse allen aktiven
Zängern die Möglichkeit eines Konzertbesuches gewährleistet.
. Die in Festkonzerten mitwirkenden Sänger mögen beim
besuch eines 2. Konzertes zunächst ausnahmslos berück—
ichtigt werden; gegebenenfalls unter Gewährung freien
Fintritts. 8. Die Mitglieder von Kommissionen müssen stets
»ei der verantwortlichen Stelle zur Verfügung stehen.
. Unter allen Umständen Programm-Umstellung vermeiben.
. Es wäre zu erwägen, ob durch eine stärkere Betonung
»er „Massenchöre“ die „Kreischöre“ in Wegfall kommen
önnen. (Erwähnenswert: Die Beurteilung der „Kreischor—
virkung“ wird erschwert durch die erfolgte Zusammenziehung
der Vortragsordnung. 6. Der Gedanké der „Gemeinschafts⸗
irbeit“ auch im Konzert darf als erfolgreich angesprochen
verden; nur mag in Zukunft bei der Zusammenstellung
er Vereine die Frage der gegebenen Sicherheit der Durch—
ührung dor üherüomenen Niffanhe »prfort werder
Dringende Mahnung. Das glänzend verlaufene 2. Bundes—
eest in Neunkirchen hat den Bundesvorstand vor große
Ausgaben gestellt. Der größte Teil unserer Vereine hat
die Bundes- und Festbücher entsprechend der An—
wveisung des Bundesvorstandes vor dem Festeé bezahlt. Ein
leiner Teil der Vereine ist noch mit der Bezahlung im
Rückstande. Der Bundesvorstand bittet ebenso höflich wie
dringend die Gaue und Vereine dafür zu sorgen, daß
daldigst die noch ausstehenden Beträge an die Geschäfts—
stelle abgeführt werden.
Der Wiener Lehrer-A-cappella-Chor hat gelegentlich
seiner Konzertreise durch das Saarland eine Reihe von
Ehrungen vorgenommen: Bundesvorsitzender Bongard
würde zum Ehrenmitglied, Bundesschriftführer Stein,
Bundesschatzmeister Düren, Bundeschormeister Schrimpf,
Bundesgeschäftsführer Rauchholz, Präsident des Saar—
zrücker Lehrer-Gesang-Vereins Schneider und Vorsitzender
des Saarbrücker Lehrer-Gesang-Pereins Karcher unter Ver—
leihung der goldenen Ehrennadel zu außerordentlichen Mit—
gliedern ehrenhalber ernannt. Die silberne Ehrennadel
wurde den Gauvorständen Jaeckel (Saarbrücken), Griebler
Merzig), Steeg (Neunkirchen), Müller (Saarlouis), Wagner
und Theis (Völklingen), Spieß (Homburg), Warken Et.
Wendel) und vom Saarbr. Lehrer-Ges.“WV. Huschens und
Arens überreicht, ferner Bürgermeister Schappe, Mittel—
dexrbach. Der Saarbrücker Lehrer-Gesangverein ernannte
Professor Wagner-Schönkirch und Vorsitzenden Theo Schön—
bauer zu Ehrenmitgliedern. Der Bundesvorstand des Saar—
Sänger-Bundes beschloß, dem nächsten Bundestag die Er—
nennung der beiden letztgenannten Herren zu Ehrenmit—
aliedern des Saar-Sänger-Bundes vorzuschlagen.
Bundesvorstandssitzung am 21. Mai 1929. Der Bundes—
oorsitzende eröffnete und leitete die Sitzung und begrüßte
desonders die erstmalig anwesenden Vertreter des neu—
zegründeten Primstalgaues. 1. Das Protokoll der letzten
Sitzung wurde genehmigt. 2. Nach Bericht des Bundesschatz—
meisters wurde der Primstalgau im S.S.B. will—
ommen geheißen. 3. Zum Bundestag in Bo us wurde
beanstandet, daß entgegen der Richtlinien des Bundes auch
Finzelvereine gesungen haben; der Bundesvorstand bedauert
die Abweichung und bekennt sich erneut zum Prinzip des
Massenchores bei Bundesveranstaltungen. 4a. Zum Bun-—
desfest in Neunkirchen wurden folgende Beschlüsse
zefaßt: Genehmigung der Festwagenentwürfe des Malers
Reiland und Uebernahme der Ausführung auf den Fest—-—
etat, Zustimmung zu Kleidung und Kopfbedeckung, wie
sie der D.S. B. eingeführt hat, doch bei völliger Frei—
willigkeit, Einziehung der ausstehenden Beträge für Fest—
hdücher durch Nachnahme, wobei Rückgabe nür bis zum
30. Mai gestattet ist, Streichungen bei Ueberzeichnung der
Festkonzerte sollen prozentual vorgenommen werden, evtl.
ist eine Zweitaufführung der 9. Symphonie ins Auge zu
assen. Fahrplan und Plakate gehen den Vereinen rechtzeitig
zu. In dankenswerfter Meise hat die Gisenhohndircéftin