Full text : 7.1929-1930 (0007)

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Irpppuu Nr.

M.G. VB. Harmonie Spiesen hatte gelegentlich seines treff—
ich verlaufenen. Freundschaftssingens seinem verdienten
Ehrenmitgliede Kassenrendanten Gallinger durch Ueber—

Lhor stehen unter Stabführuug von L. Bloch und sie er—
reuten durch Mendelssohns Waldlied, dem Wanderlied aus
Preciosa und dem prachtvollen Doppelchor aus Rombergs
Blocke „Holder Friede, süße Eintracht“. Diese Leistung
des gemischten Chores stellte wohl den Höhepunkt des
donzertes dar. Die ganze Veranstaltung verdient An—
erkennung, hier ist wertvolle musikpädagogische Arbeit
geleistet. F
Gau Saarbrücken.

Dem Gan Saarbrücken ist es gelungen, das gesamte
städtische Orchester zu einer Reihe von volkstüm—
lichen Konzerten im Stadtpark Ludwigsberg zu
verpflichten. Bis Ende Juli soll möglichst in jeder Woche
nachmittags oder abends ein Gartenkonzert stattfinden,
das jeweils durch Phakate und Anzeigen in den Tageszei—
tungen bekannt gemacht wird. Der Gau Saarbrücken ga—
rantiert dem städtischen Orchester eine Mindesteinnahme für
sedes Konzert. Die Eintrittspreise werden 2.— Fr. be—
ragen, bei solistischen Darbietungen 3.— Fr. Bei schlech—
em Wetter sinden die Konzerte in dem schönen Saal des
Sängerheimes statt. Es ist zu erwarten, daß bei den
»orzüglichen künstlerischen Leistungen des Orchesters und
den überaus billigen Preisen alle aktiven und inaktiven
Zänger mit ihren Familienangehörigen, sowie die übrigen
zürger der Stadt Saarbrücken diese kulturellen Veranstal—
ungen besuchen werden. H. J.
Das Frühlingskonzert des Post-Gesangvereins zeigte die—
en sehr strebsamen Bundesverein auf der Höhe seiner Auf—
gabe. Die Vortragsfolge war feinsinnig zusammengestellt.
Lhormeister Rodermann hatte die Chöre von Dürrner,
Föllignon, Lachner, Strafser, Breu uünd Baumann gut
instudiert. Doch muß der Verein noch Gewicht auf feineres
ziano und auf e inen legen. Auch das Doppel—-wartett,
 wie namentlich bert Bock als Baß-Bariton—
zolist hatten wesentlichen Anteil an dem erfolgreichen
donzertabend. Den Darbietungen wurde herzlicher Bei—
all zu teil.
Musik⸗Verein Harmonie e. V. Saarbrücken hatte zu einem
sroßangelegten Konzert in den Festsaal der Wartburg ge—
aden. Die solistischen Darbietungen mit Käthe Rahner—
Kichter (Sopran), Karl Rahner Grgel und Klavier) und
zritz Neumeyer (Cembalo) standen auf außerordentlicher
döhe. Farbenprächtig der Auftakt: Orgel-Konzert mit
Irchester von Händel, entzückend die Bach'sche Solokantate
ür Sopran, Violine, Oboe, Streichquintett und Cembalo,
ielversprechend Neumeyers klangschöne, eindringlichen Lieder
u Gedichten aqus dem 17. Jahrhuündert, namentlich „Ver—
gebliche Wacht“. Professor Skohoutil führte dann den Chor
ind, das Orchester des Vereins zu glanzvoller Entfaltung
n Beethovens Chor Phantasie Op. 80. der gemischte Chor
zrwies sich leider an diesem Abend als nicht stark genug
zesetzt. Der Beifall war groß und wohlverdient.
M.G. V. St. Johanner Sängerbund stellte in den Mittel—
»unkt eines Familienabends im Sängerheim Ludwigspark
ie Vorführung von Lichtbildern des Verkehrsvereins Karls
zuhe und eines Films des Karlsruher Heimattages 1925.
Als Sprecher mußte für den verhinderten Verkehrsdirektor
racher, Karlsruhe, Vereinsvorsitzender Grebe einspringen.
Zeine Ausführungen wurden aufs beste durch Heimatchöre
des Frauen- und Männerchors des Vereins uͤnter dem
ztabe von Musiklehrer Georg Hitzelberger umrahmt Sch.
Einen festlichen Empfang fand der Wormser Liederkranz,
er hier als Gast des Saarbrücker Liederkranz im Sänger⸗
seim Ludwigspark konzertierte, erst nach seinem Eintreffen
nittags im Rathaus, wo Verkehrsdirektor Dr. Ruppert
5precher der Stadt war und herzliche Begrüßungsworte
and, und hernach in dem an das Konzert anfchließendem
zestkommers, wo der Präsident des Saarbrücker Lieder—
ranz Hellwig für den gastgebenden Verein, Bundesschrift—
ührer Stein für den Bundesvorstand, Gauschatzmeister
Vollbold für den Gau Saarbrücken sprachen. Ihnen ant—
vortete mit dem Ausdruck herzlichsten Dankes der Vor—
ikende des Wormser Liederkranzeßs Neu Ddie Forischen

reichung eines Diplsoms eine besondere Ehrung zuteil werden
lassen, über die wir bereits herichtet hahen. Heute veröffent—
lichen wir das Bild des Gefeierten, der damals auf die
Ansprache des Bundesschriftführers so warmherzig geant—
vortet hat.
Der M.G.V. Heiligenwald veranstaltete unter Chormeister
Rodener ein treffliches Schülerkonzert, zu dem die Lehrer⸗
schaft und die oberen Klassen der Volksschule eingeladen
varen. Man sah nur fröhliche Gesichter, gespannte Er—
vartung. Vorsitzender Backes eröffnete die Veranstaltung
mil herzlicher Begrüßung. Besonders dankte er den Lehrern
für ihr zahlreiches Erscheinen. Gauschatzmeister Reuter über—
hrachte die Grüße des Gauvorstandes und dankte dem Ver—
ein, daß er als erster des Ortes dieses dankbare Gebiet
—DD—
sollen sie hören, wie sie schon ihre Vorfahren gesungen
hätten. Dieses alte Volksgut müßten wir alle wieder hegen
und pflegen. Nicht nur hören sollten sie diese Lieder, sondern
auch selbst singen. Der Chor sang folgende Lieder: 14. Am
Brunnen vor dem Tore von Schübert, 2. Wer hat dich du
schöner Wald von Mendelssohn, 3. Hab oft im Kreis der
dieben von Silcher, 4. Steh ich in finst'rer Mitternacht von
Silcher, 5. Elslein von Kaub von Filke, 6. Mädele ruck
ruck von Thäser, 7. Morgen marschieren wir von Stilz,
Z3. Das Wandern ist des Müllers Lust von Zöllner. Rektor
Schmidt, Heiligenwald, dankte im Namen der Lehrerschaft
und der Kinder für dieses Konzert: „Wir freuen uͤns über
die Feierstunden, die uns die Vaͤter und Brüder der Kinder
dier bereitet haben. Wir brauchen Stützen und Hilfe zu
unserem großen Ziel, das wir uns gesetzt haben, nämlich die
Erhaltung des deutschen Volkstums. Das deutsche Lied soll
auch in Heiligenwald erhalten bleiben. Heute stehen die
stinder im Mittelpunkt. Ich danke dem M.G. V. daß er der
erste war, der dieses Schülerkonzert veranstaltet hat, und
vir wünschen, daß solche Feiern noch öfters stattfinden.“
Zum Schluß sangen die Schulkinder gemeinsam mit dem
Chor: Der Mai sist gekommen. Die Sänger dürfen ver—
sichert sein, daß dieser Tag ein großkes Erlebnis für die
-„chulkinder war.
M.G.B. Eintracht Wiebelskirchen kann auf ein recht
erfreuliches Konzert zurückblicken, das unter dem Veii—
gedanken: Frühlingssonne — Maienwonne! stand, auch zahl—
reiche Besucher find. Dis Programm war mit viel“ Ge—
schmack zusammengestellt; es brachte gemeinschaftliche (ein—
stimmige) Gesänge der ganzen Konzertgemeinde (Y. Dekla—
mationen, Männerchöre, Frauenchöre und gemischte Chöre,
ein reicher Wechsel! Oberlehrer Kern ersang sich mit seinem
Frauenchor wohlverdienten Beifall mit Blochs „Vorfrühling“,
dem „Mailüfterl“ von Kreipl, zwei Zwiegefängen und dem
Früßsinasreigen von Geyr Männerch und gemischter

AALBAU-REBTAVRAMI SCAARBRRIICXEM
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