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Saar⸗Sänger-Bund sullthhher
ifspn, Seite 71
eingeladen. Es war aber nur Dirigent Klein erschienen.
Mit Ausnahme des Herrn Schneider, der sich entschuldigt
hatte, fehlten alle Dirigenten unentschuldigt. Es ist sehr
zeschämend, daß die Herrn so gleichgültig über eine so
eruste Sache hinweggehen. Nach reger Aussprache wurde
zeschlossen, daß von jetzt, ab bei jeder Dirigententagung
der Dirigent sowie der 1. Vorsitzende des Vereins oder
dessen Stellvertreter erscheinen sollen, damit endlich mit
einer ersprießlichen Arbeit im Gau zu rechnen ist. Ferner
wurde beschlossen, daß die Herren Dirigenten und Vereins—
borsitzenden am 15. Mai in Quierschied im Lokal Keßler
zur Liederauswahl für das Schubertkonzert zusammen—
ommen sollen. Während einer Pause sang M.G.V. Quier—
chied „Waldmorgen“ und „Der kleine Rekrut“. Betreffend
Schriftverkehr bittet der Gauschriftführer die Vereine, daß
sämtliche Schriftstücke durch den Gau gehen müssen, damit
im Schriftverkehr keine Verzögerungen entstehen. Es wurde
»eschlossen, daß der nächste Gautag am 10. Juni in, Fisch—
»ach im Lokal Kraus, nachmittags 4 Uhr, siattfindet. Der
1. Vorsitzende dankte den Vertretern sowie den Vereinen,
die die Tagung mit prächtigen Liederverträgen erfreut
satten, recht herzlich und schloß die Versammlung mit dem
deutschen Sängerspruch, der gemeinschaftlich gesungen wurde.
Gau Homburg.
Am 15. April hielt der Gau Homburg in Erbach eine
Bertretersitzung ab. Die Versammlung wurde von dem
l. Gauvorsitzenden eröffnet und geleitet. Vor Eintritt in
die Tagesordnung gedachte er mit ehrenden Worten der
Verstorbenen: des 2. Bundesvorsitzenden Stoll und des
2. Gauvorsitzenden Bürgermeisters Welter, Oberbexbach. Für
den 2. Gauvorsitzenden waren Rektor Schäfer, Limbaäch,
Brubensteiger Welter, Mittelberbach und Robert Fuchs,
DBerberxbach, vorgeschlagen. Welter und Fuchs dankten für
das ihnen entgegengebrachte Vertrauen, verzichteten jedoch
zu gunsten von Rektor Schäfer aus Limbach, der nach
ichrer Ansicht die erforderliche Befähigung und Eignung
als stellvertretender Gauvorsitzender besitze. Schäfer nahm
uinter Worten des Dankes die einstimmige Wahl an. Ueber
das Wertungssingen wurde die Versammlung durch den
Gauchormeister Schuff beraten. Es beteiligen sich 7 Ver—
eine. Die Reihenfolge der auftretenden Vereine wurde
durch das Los bestimmt. Als 1. Verein singt „Lieder—
ranz“ Erbach, dem sich die Vereine M.G.V. Beeden,
„Bavaria“ Mittelbexbach, M.«G.«V. Limbach, „Lyra“ Ober—
bexbach, M.«G.⸗«V. Bay. Kohlhof und M.—G.V. Altstadt
anschließen. Die Prädikatsbewertung fällt weg. Die Vor—
stände der auftretenden Vereine und die Chorleiter aller
Vereine nehmen an der Besprechung, die nach dem Wer—
rungssingen stattfindet, teil. Die mitwirkenden Sänger sind
oon der Entrichtung eines Beitrages zur Deckung der Un—
osten befreit, während die nichtmitwirkenden Sänger und
die Familienmitglieder aller Sänger 2Fr. und das übrige
Publikum 3 Fr. Eintritt zu entrichten haben. Unter Ver—
schiedenes gab Gauchormeister Schuff den bei der letzten
Chormeistersitzung géfaßten Beschluß bezüglich der Aus—
gestaltung der Gaufeste bekannt, nach welchem bei diesen
Festen ein Gruppensingen stattfindet. Die 1. Gruppe umfaßt:
Kirkel, Limbach und bay. Kohlhof. Die 2. Gruppe umfaßt:
Bebsweiler, Höchen, Frankenholz und Münchwies, Die 8.
Bruppe umfaßt: Reiskirchen, Erbach, „Harmonie“ Homburg
ind Jägersburg. Die 4. Gruppe umfaßt: „Siedertafel“
ODerbexbach und „Lyra“ Oberbexbach. Die 5. Gruppe um—
aßt: Niederbexbach, Altstadt, Beeden und Schwarzenbach.
Die 6. Gruppe umfaßt: Sängervereinigung Homburg, „Ba—
baria“ Mittelberbach und Männerchor, Oberbexbach. Außer—
dem kommt beim Gaufest 1928 als Massenchor das „Deutsche
Volksgebet“ zum Vortrag. Auf Antrag Welter wird Gau—
»orsitzender Spies den Gau Homburg bei dem Bundes—
sängerfest in Wien vertreten. Spies ist jedoch der Ansicht,
daß, man der Unkosten wegen von der Entsendung einer
Person Abstand nehmen möge. Da die Versammlung je—
doch den Standpunkt vertrat, daß auch der Gau Homburg
beim Bundessängerfest vertreten sein soll, wurde Rektor
Schäfer beauftragt. beim Bunde festzustellen, ob und in—
wieweit unter Umständen der Bund in der Lage ist, einen
kostenbeitrag zu leisten, ohne dadurch den gefaßten Be—
chluß bezüglich der Entsendung eines Vertreters aufzu—
zeben. Als Vertreter für den Bundestag in Merzig wurde
der 1. Vorsitzende, 1. Schriftführer und Rechner bestimmt.
Die nächste Gautagung findet in Schwarzenbach statt. Mit
einem kernigen Schlußwort schloß Vorsitzender Spies die
ehr anregend verlaufene Versammlung.
Gau Homburg hielt in Mittelberbach sein drittes Wer—
ungssingen ab. Der Gauvorsitzende Spies, Homburg, er—
zffnete dasselbe mit einer Begrüßungsansprache und er—
äuterte den Zweck des Wertungssingens. Folgende Vereine
saben sich beteiligt: 1. „Liederkranz“ Erbach; 2. M.—G.-V.
ßeeden; 2. „Bavaria“ Mittelbexbach; 4 M.«G.⸗V. Limbach;
. „Lyra“ Oberbexbach; 6. M.G-V. bayr. Kohlhof; 7.
M.⸗G.⸗V. Altstadt. Der gesangliche Teil wurde eröffnet
nit dem Deutschen Sängergruß, vorgetragen von sämtlichen
ieben Vereinen. Als Wertungsrichter war gewonnen der
fälzische Bundes-Chormeister Christ. Ott, Zweibrücken. Jeder
verein' irug einen felbstgewählten Chore und ein Volkslied
»or. Nach Beendigung des Singens sprach der 1. Vor—
itzende einige Worte über den Verlauf und begrüßte die
rschienenen Ehrengäste: Bundesschatzmeister Düren, Saar—
»rücken, und den zweiten Bundesvorsitzenden Daniel
hussong, Neunkirchen, Bundesschatzmeister Düren sprach im
stamen der Bundesleitung und hob dabei die Vorzüge des
Vertungssingens gegenüber dem Wettstreite besonders her—
»or. Gauvorsitzender Spies forderte die Bundesvorstands—
nitglieder, alle Gauchormeister sowie die Vorsitzenden der
zeteiligten Vereine auf, an der Kritik des Wertungsrichters
eilzunehmen. Das Resultat war folgendes: Leistung im
illgemeinen gut. Bei allen Vereinen ist seit dem letzten
Vertungssingen ein merklicher Fortschritt zu verzeichnen.
Nusikdirektor Ott hob verschiedene Mängel, aber auch die
zuten Seiten der Vorträge hervor und legte besonderen
stachdruck auf die Auswahl der Chöre. Gauvorsitzender
Zpies, Bundesschatzmeister Düren und Gauchormeister Schuff
dankten dem Wertungsrichter für seine sachliche Aussprache.
Nach der Kritik folgte ein angeregter gemütlicher Teil.
Gau AIllingen.
Der Gau Illingen blickt auf einen glänzend verlaufenen
Bautag in Hüttigweiler zurück. Den künstlerischen Rahmen
Jab Chormeister Wilhelm Weyrich mit seinem trefflich ein—
jespielten Musikverein und den von ihm glänzend gelei—
eten Chören M.«G.⸗V. „Harmonie“ Hüttigweiter, „Froh—
inn“ Hüttigweiler, „Liederkranz“ Rasweiler, „Concordia“
trexweiler und M.«G.⸗V. Hüttigweiler, die teils einzeln,
eils zu wirkungsvollen Massenchören vereinigt, mit ihren
dedern dem Gautag ein prachtvorlles künstlerisches Niveau
zaben. Erwähnt seien nur: Ritter Mai von Anschütz und
jas gewaltige Wohlgemut'sche „Vaterland“. Gauvorsitzender
Meyer eröffnete die Tagung, baeeen herzlich den Bundes—
chriftführer Stein, ehrle das Gedächtnis des verstorbenen
tellvertretenden Vorsitzenden Stoll und sorgte für glatte
Abwicklung der gut vorbereiteten Tagesordnung. Bundes—
chriftführer Stein dankte für die herzliche Ausfnahme durch
Wort, Lied und Musik und berichtete in längeren Ausfüh—
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Lungcen· u.Aasshmakranken
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