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Saar⸗Säünger⸗Vund
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aus Ihren Druckschriften erkannte ich immer wieder, wie
vorbildlich und rastlos im Saar-Sänger-Bund für unsern
deutschen Gesang gearbeitet wird. Tas habe ich auch bei
zielen anderen Vereinen oft nachdrücklich betont, Sie aus
ehrlichem Herzen als einen „Muster-Bund“ geschildert,
mnancherlei Organisatorisches von Ihnen erlebt. Und nun
haben Sie mich in Ihre Reihen aufgenommen! Seien Sie
ziberzeugt, daß ich nicht nur stolz auf diese Ehrung bin,
ondern daß ich auch durch sie angeregt werde, mit freudigem
Fifer weiter für unser deutsches Lied zu wirken. Mit dem
Ausdruck meines innigen Dankes bin ich Ihr Ihnen sanges—
zrüderlich herzlich verbundener Max Wiedemann.“
3.
Ohn' Waffen sind wir preisgestellt: chalbe Note haltenn
daß und Hohn!“/
Sei du uns Führer, / Herr der Welt:—
Löse die Fron.“
Die letzte Not stürmt jach empor.“
— Volkes Herz schlägt an dein Tor:
ilf,/
Georg Striegler: „Weihelied“.
2. Bundesfest-Massenchor.
Anmerkung zur Ausführundg. Der Wortlaut mit
den Atemzeichen vorausgeschickt.
Nun schwing dich auf, mein Jubelsang,
hinauf zum Himmelszelt!/
So rausch empor, / du Freudenklang,—
empor zum Herrn der Welt!
derr Gott, / in dieser heil'gen Stund'
sei dir der Dank gebracht,“
daß du gesegnet unsern Bund,
'hn groß und stark gemacht!
Auf das Begrüßungstetegramm des Bundestages in Mer—
zig hat de Bundesvorsitzende des Deutschen
Sängerbundes, Rechtsanwalt List, Berlin,
an unsern Bundesvorsitzenden, Stadtschukrat Bongard, fol—
gendes Antwortschreiben gerichtet: „Lieber Herr Kollege!
Für Ihren tesegraphischen Gruß vom Bundestag des Saar—
Sänger-Bundes sage ich Ihnen herzlichsten Dank mit der
Bitte, meinen Dank, wenn irgend möglich, allen Teilneh—
mern am Bundestag zu übermitteln. Es ist für mich in
meiner verantwortungsvollen Tätigkeit an der Spitze des
DSB. immer eine freudige Genugtuung, aus solchen Kund—
gebungen ersehen zu dürfen, wie starke Wurzeln der DEB.
in den Herzen der deutschen Sänger geschlagen hat. Gern
verde ich der Einladung zur Weihe des Bundesbanners am
2. Juni 1929 Folge leisten. Haben Sie nochmals wärmsten
Dank für diese Herzensstärkuüng, die in dieser Zeit der
arbeitsreichen Vorbereitungen für Wien besonders wohl—
—E
skollege Friedrich List, Vorsitzender des Deutschen Sänger—
zundes.
Was wir gesungen allezeit,
2s war zu deiner Ehr',“
es galt der Heimat Herrlichkeit,
dem Vaterland zur Wehr.“
Behüte du des Liedes Kraft,
laß unsre Treu' besteh'n,“)/
daß Deutschlands stolze Sängerschaft
nie möge untergeh'n!
Wir Brüder aber lebenslang
steh'n einig Hand in Hand,“
in Treue fest, / dem deutschen Sang,/
und treu dem deutschen Land!—,
Was schön und gut, / was wahr und rein,
sei uns im Lied geweiht.
Das soll uns Wandersegen sein,
zis in die fernste Zeit!
danofke: Deutsches Volksgebet.
Die letzte Nummer brachte Anmerkungen zu dem 3. Bun—
esfest-Massenchor; jedoch fehlten versehentlich die Atem—
narkierungen. Wir holen das Versfäumnis hiermit nach.
Es dröhnt vom Turm ein Glockenklang:
Land in Not!/
Wild loht hinauf ein Sturmgesang:
Frei oder tot!/
Wir wollen keine Knechte sein.“
Wir sind dir untertan allein:“
Hirf. / Herre Gott, / im Himmel!
Wir trauten einem Feindeswort:
Fluch dem Tag!/
Sie rissen heilge Grenzen fort:/
Schweige/ und trag!
Sie nehmen uns die Manneswehr.
n nahmen uns die Mannesehr':
dilf, / ....
Der einstimmige Beginn des Liedes mit seiner springen—
den Linienführung wird von erhabener Wirkung sein,
venn er im strengsten legatissimo gebracht wird, bei
boller Klarheit der Rhythmik. Es kann an dieser Stelle
nicht oft genug betont werden, die punktierten
Noten genau zu nehmen, eher das Bestreben zu haben,
dieselben über Gebühr zu dehnen. Die nachfolgenden kleinen
Notenwerte erhalten dann von selbst ihren rechten Wert.
Auf die Takte 83, 9, 11, 13 (B8. Strophe), Takt 11, 17,
9 und 21 möchte ich besonders hinweisen. Gleiche
) Wir sind aufmerksam gemacht worden, daß in den
Stimmen des 1. Baß diese Textzeile etwas andere Fassung
hat. Selbstverständlich gilt der Wortlaut der Par—
ditur.
Emser Mränchen
Geqen Naotarri, Hussten und Heisersceit
Vertreter für das Saargehiet: 520
Georq Steil
Telephon 1141 Scoarhrũccen 3 —
—— 9 Misße
— —
GSaarbrücken, Friedrich⸗Ebertstraße 10*
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