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Saar⸗Sänger⸗Bund IIP
Nr.“
zungen zum Bundesfest 1929 in Neunkirchen, ferner über
ꝛerbilligte Notenbeschaffung durch den Bund von der Ton—
etzergesellschaft Ekma und Gema. Im Gau St. Ingbert
vürden dieser Gesellschaft noch neun Vereine fernstehen.
Ferner sollen die Vereine, die ein Konzert usw. vevanstalten
vollen, ihre Programme rechtzeitig durch den Gau an den
Bund gelangen lassen, falls sie Steuerfreiheit erlangen
vollen. Ferner betonte er, daß noch vier Vereine des
Baues mit der Bestellung des Preischores im Rückstand sind
und zwar: Alschbach, Biesingen, Lautzkirchen und Oberwürz—
bach. „HFarmonie“ Rohrbach habe überhaupt für das Bundes—
fest 1929 in Neunkirchen noch keine Noten bestellt. Herr
Schunk gab noch bekannt, daß am 22. April in Merzig der
Bundestag stattfindet, wvozu der Gau St. Ingbert zur
Kaßsenrevision vorgeschlagen sei. Es werden die Herren
Jak. Gehring, Gauschatzmeister und Herm,. Ziegler, Schrift—
leiter, zu dieser Tagung zwecks Revision der Bundeskasse
zntsandt werden. Es erfolgte sodann an die Vereinsdele—
gierten die Verteilung der Bundesmitgliedsbücher. Den Be—
8 machte der machtvoll vorgetragene Deutsche Sänger—
gruß.
Briesborn (Saar) und trat dort als aktives Mitglied in
den Gesangverein „Fidelio“ Griesborn ein. Hier verblieb
ch denn bis zum Jahre 1919, in welchem Jahr die
Zängervereinigung „Einigkeit“ Schwalbach gegründet wurde,
velcher ich dann auch als aktiver Sänger beitrat. In letzterer
»efinde ich mich als aktiver Sänger seit ihrem Gründungs—
ahr noch heute und kann nun auf eine 560jährige aktive
Sängerzeit zurückblicken.“ Für die Zukunft ein herzliches
slückauf!
Gau 5t. Wendel.
Der Gau St. Wendel hatte am 12. Februar einen Gau—
ag. Nach dem deutschen Sängergruß eröffnete der 1. Vor—
itzende Bürgermeister Dr. Flory die Tagung mit herz—
ichen Begrüßungsworten. Von den 14 dem Gau St. Wendel
ingehörenden Vereinen hatten 13 ihre Dirigenten ent—
andt. Herr Caspers erstattete den recht inhaltreichen Ge—
chäftsbericht. Ueber die Finanzen des Gäues berichtete
derr Neuberger. Stadtbürgermeister Dr. 53— bat von
einer Wiederwahl abzusehen, weil seine Aufgabe, den Gar
ns Leben zu rufen und die Organisation zu schaffen, heut«
Us erfüllt angesehen werden könne. Nun müsse an die
Zpitze eine Persönlichkeit gestellt werden, die mitten im
vesangsleben stehe und die künstlerische Befähigung habe,
iuf dem Bestehenden weiter aufzubauen. Er werde auch
veiterhin ein Förderer der guten Sache bleiben. Als ge—
ignete Persönlichkeit schlug er den Lehrer Felix Warken
u St. Wendel vor. Nachdem Herr Dr. Flory für seine
vberdienste um den Gau St. Wendel zum Ehrenvorsitzen-»en
ernannt worden war, wählten die Delegierten Herrn
Felit Warken zum 1. Vorsitzenden, der sein Amt sofort
intrat. Der 2. Vorsitzende, Herr Caspers, wurde trotz
einer Rücktrittsabsichten infolge Arbeitsüberlastung wieder
zewählt. Nun folgten die Wahlen der 1. und 2. Schrift—
ind Kassenführer, des Musik- und Schlichtungsausschüsses.
dann wurde beschlossen, den Antrag zu stellen, den Bundes—
ag 1930 in St. Wendel abzuhalten. Hinsichtlich der Sänger—
hrungen wurde auf die Veröffentlichung in der Sadar—
Zänger-Zeitung hingewiesen. An der Gedächtnisfeier für
die Gesallenen, welche von der Stadt arrangiert wird, be—
teiligen sich die städtischen Vereine, und zwar teilen sie
sich in zwei Massenchöre, von denen jedes Jahr einer
singt. Den Landvereinen bleibt es überlassen, ihre Ge—
dächtnisfeiern den örtlichen Verhältnissen anzupassen. Nach
dem der neugewählte 1. Vorsitzende noch auf die Bée—
deutung des Saar-Sänger-Bundes hingewiesen hatte und
die tatkräftige Mitarbeit aller Sangesfreunde als eine
vornehme Pflicht bezeichnete, referierte Herr Endres über
die am 6. und 13. Mai d. J. in St. Wendel stattfinden—
den Schubertkonzerte, bei denen die Vereine des Gaues
zu vier größeren Chören zusammengestellt worden sind,
fserner über das im März zu veranstaltende Schülerkonzert.
Herr Caspers regte ein Instrumentalkonzert an. Zum Schluß
wurde noch bekanntgegeben, daß bei dem Säangesbruder
Karl Colling in St. Wendel Sängermützen zum Preise
von 30 Franken das Stück bezogen werden können. Nach
dem deutschen Zangergrußz gab der M.⸗G.V. Alsfassen—
Breiten durch einen Chor der Tagung einen würdigen
Abschluß.
Gau Sulzbhachtal.
Das TDoppelquartett „Arion“ Herrensohr veranstaltet am
3. April 1928 im katholischen Vereinshause in Herrensohr
im Lokale Rilchy in Dudweiler ein Schubertkonzert unter
Mitwirkung des Kirsch-Quartetts Sulzbach (Orchester), einer
Sängerin und eines Klaviervirtuosen
Gau 5Schwalbach.
Die Sänger«—Vereinigung Sthwalbach nennt in ihren
Reihen mit besonderem Stolze den Sängerveteranen Peter
Willecke, den wir heute im Bilde zeigen. Fünfzig Jahre
er im Dienst am deutschen Liede gestanden, heute noch
Ansporn und Vorbild für unsere Sängeriugend. Es ist
Gau Völklingen.
Der Gau Völklingen hielt am 5. Februar in Wehrdem
eine Generalversammlung ab. Vertreten waren fast sämt—
iche Vereine. Es fehlte ünentschuldigt M.⸗-G.⸗V. „Euterpe“
Broßrosseln. Es wurde die Tagung durch Vortrag des
deutschen Sängergrußes sowie Liedvortrag seitens des
M.⸗G.⸗V. „Liedertäfel“ Wehrden eingeleitet. Hierauf er—
zffnete Gauvorsitzender Wagner die Tagung. Nachdem der
zahres⸗ und Kassenbericht vorgetragen wär, wurde dem
J. Kassierer Entlastung erteilt. Beis der Ergänzungswahl
vurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt. Laut Be—
chluß nimmt der Gau Völklingen in zwei Gruppen an
dem Bundesfest 1929 in Neunkirchen teil. Bundeschor—
meister Schrimpf, der als Bundesvertreter anwesend war,
rab in längeren Ausführungen Erläuterung über das
PVeter Willecke
ehr interessant, was der Jubilar von seinem eigenen
Sängerleben erzählt: „Nun * Jahre alt, kam ich schon
als Sjähriger Knabe in den Kirchenchor von St. Maätthslas,
Trier, in welchem ich mich bis zur Vollendung meines
14. Lebensjahres befand. Mit 15 Jahren kam ich in den
Männergesängverein St. Matthias, wo ich aktiver Sänger
var bis zum Jahre 1892. In diesem Jahre verzogd ich mach
Eßt Dr. Axelrobs JOoghapu.