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uenrnnsutttthzt“ Nr.
eise“ vertiefte die Gefühle der Wehmut, Rinkens kraftvolles
Deutsches Gebet“ wirkte wie ein weihevolles Sursum corda!
Voll ergreifender Auferstehungshoffnung folgte dann das
große Kaun'sche „Deutsche Requiem“, das der umsichtige und
den inneren Linien der schwierigen Partitur aufs feinste
tachspürende Chormeister zu einem großen Erlebnis ge—
taltete. Brahms „Ernste Gesänge“ gaben der Solistin Ge—
egenheit, für sich einzunehmen. Alles in allem: für Saar—
hrücken vielleicht der geistige, jedenfalls der künstlerische
döhepunkt des diesjährigen Volkstrauertages. St.
Der Sängerchor des Eisenbahnervereins Saarbrücken
hielt am 7. Februar seine Jahresversammlung ab. Nach
Begrüßung durch den Vorsitzenden Voigt gab der erste
Schriftführer Wilhelm Savelkouls einen ausführlichen
Jahresbericht. Der Sängerchor hatte unter Leitung seines
HDirigenten Seifert recht gute Fortschritte zu verzeichnen.
31 Gesangproben wurden abgehalten, welche durchschnitt—
iich von 45 Sängern besucht waren. Es wurden 6 Vor—
tandssitzungen, J Generalversammlung, 4 Mitgliederver—
ammlungen und 1 außerordentliche Versammlung abge—
halten. Der Familienausflug nach Tholey und Theley und
das Sommerfest in den Räumen des Saar-Sänger-Heims
Ludwigspark ließen schöne Erinnerungen zurück. Den
Kassenbericht erstattete Nikolaus Steilen. Die Neuwahl
des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: Ehrenvorsitzender
Paul Voigt, in Anerkennung seiner dem Verein geleisteten
Dienste in krisenschwerer Zeit; 1. Vorsitzender Reg.-Rat
Dr. Schell;: 2. Vorsitzender Philipp Henrici; 1. Schrift—
führer Wilhelm Savelkouls; 2. Schriftführer Hans
dippchen; 1. Kassierer Nikolaus Steilen; 2. Kassierer
Jakob Moll; Notenwart: Jakob Ziegler und Jak. Roland;
Beisitzer: Fritz Mohr, Heinrich Thiel, Jatob Diehl, Franz
deil, Willi Palm; Revisoren; Johann Kratz und Fritz Neu.
Die Versammlung wurde mit dem Vortrag des deutschen
Sängerspruches geschlossen.
Wir haben wiederholt anerkennend darauf hingewiesen,
daß sich der Musikverein Harmonie Saarbrücken große Ver—
dienste um das musikalische Leben unserer Stadt durch die
Veranstaltung mustergiltiger Kammermusikabende erworben
hat. Das trat wieder gelegentlich des letzten Abends recht
deutlich in Erscheinung, als Max Reger und Ludwig van
Beethoven in entzückenden Serenaden und ins Herz hinein
kbangen. Professor Skohoutil (Violine), Rudolf Ruffing
Flöte) und Günter Lemmen (Gratsche) brillierten in aus—
geglichenem Zusammenklang. Es war eine Meisterleistung.
Und Olga Schwinds hohe Liedkunst — schlicht und groß
zugleich — bereicherte die Konzertfolge um wertvolle Ga—
en —E
wiedergewählt, mit Ausnahme des 2. Schriftführers, Schütz,
velcher sein Amt niederlegte. Für ihn wurde Schommer
gewählt. Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:
. Vorsitzender, Hans Kleemann; 3. Vorsitzender, Heinrich
Walker; 1. Schriftführer, Emil Epple; 3. Schriftführer,
Nikolaus Schommer; 1. Kassierer, Fritz Gales; 2. Kassierer,
Jakob Walker. Um den Vorstand etwas zu entlasten, machte
der Vorsitzende den Vorschlag, einen Vergnügungsausschuß
zu bilden, welcher die Arbeit bei Konzerten und sonstigen
beranstaltungen übernimmt. Der Vorschlag fand allgemeinen
Anklang; es wurden folgende Herren dazu gewählt: Käufer,
Beibel, Schommer, Ihl und zwei inaktive Mitglieder, welche
ioch zu bestimmen sind. Des weiteren wurde der Vorschlag
——
instalten. Der Verein soll einige Volkslieder singen und
»Ppentuell ein Schülerchor ein Lied. Das ganze Programm
»ürfte aber nicht länger als 112 Stunde dauern. Sodann
am das Frühjahrkonzert zur Sprache, welches 8 Tage
»or Ostern stattfinden soll. Saalfestlegung bleibt dem Vor—
tand überlassen, ob in Ottenhausen oder Gersweiler. Der
orgesehene Besuch in Dudweiler mußte wieder verschoben
verden, da der Tag wegen der Schicht nicht günstig war.
der Vorsitzende schloß die fruchtbare Versammlung mit
der Bitte um fleißigen Probebesuch.
Der Saarbrücker Lehrer-Eesangverein hat ohne Zweifel
nnerhalb des Bundes eine besondere musikpädagogische
Aufgabe zu erfüllen. Es wird wohl kaum einen zweiten
Berein geben, der so aus nahezu nur musikalisch geschulten
Mitgliedern besteht. Dieser ungeheure Vorzug verpflichtet,
ind man kann sagen, besonders auch nach dem letzten so
vohlgelungenen Konzert, daß sich der L.G.-V. dieser Mis—
ion auch bewußt ist. Unter der Stabführung seines ge—
rialen Chormeisters Schrimpf holte er unter fast spie—
ender Ueberwindung der zahllosen technischen Schwierig—
eiten aus den recht krausen Partituren, besonders von
„Könis Laurins Rosengarten“, Klangwerte von berücken—
»er Eindruckskraft heraus. Die hohe Gestaltungskraft war
»s, die uns hier ein Werk nahe brachte, das gewiß sonst
aum zu unsern Herzen gesprochen hätte. Hier ist viel zu
ernen. Opernsänger Schmid-Scherf diente der Aufführung
nit seiner wohlgeschulten, ergiebigen und klangschönen
Ztimme. St.
In der Generalversammlung des M.—G.⸗V. „Sängerlnst“
Zaarbrücken gab Schriftführer Johann Heinebach einen kur—
en Ueberblick über die Tätigkeit des Vereins im abge—
aufenen Jahre, woraus zu ersehen war, daß der Verein
ine ziemlich rührige Tätigkeit entwickelt hatte. Im Mittel—
»unkt der Veranstaltungen stand das 15jährige Stiftungsfest
nerbunden mit der Weihe der ersten Vereinsfahne. Der
dassenbericht wurde von Heinrich Mieke gegeben an Stelle
des bereits aus dem Verein ausgeschiedenen ersten Kas—
ierers. Aus seinen Ausführungen war zu ersehen, daß die
dassenverhältnisse zufriedenstellend waren. Die Vorstands—
vahl ergab: 1. Vorsitzender, Friedrich Wollbold; 1. Schrift—
ührer, Johann Steinebeck; 1. Kassierer, Heinrich Zapp;
. Bücherwart Nikolaus Trapp; Beisitzer der Inaktivität:
Philippo Pletscher: 2. Vorsitzender: Heinrich Minke: 2. Schrift—
In der Generalversammlung der Gesellschaft der Sanges⸗
freunde Gersweiler gab der Vorsitzende einen Rückblick über
die große geleistete Arbeit und dankte allen, die sich im
vergangenen Jahr dem Verein gewidmet haben und lobte
hesonders die umsichtige und verständnisvolle Tätigkeit un—
eres Dirigenten Zorn. Der Schriftführer erstattete den
Jahresbericht. Von den Mitgliedern Schommer und Kiefer
wurde die Kasse geprüft und in Ordnung befunden. Dem
Vorstand wurde Entlastung erteilt. Der altke Vorstand wurde
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